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Chapter 1

1 DAS schönste der Lieder Salomos.

2 O dass er mich tränkte mit Küssen seines Mundes! / Deine Liebe ist süsser als Wein, / (a) Hoh 4:10

3 der Duft deiner Salben ist süss, / feinstes Salböl dein Name; / darum haben die Mädchen dich gern. /

4 Zieh mich dir nach, lass uns eilen! / Führe mich, König, in deine Gemächer! / Wir wollen jubeln und deiner uns freuen, / an deiner Liebe uns berauschen mehr als an Wein. / Mit Recht haben sie dich gern.

5 Braun bin ich zwar, doch hübsch, / ihr Töchter Jerusalems, / wie die Zelte der Kedarener, / wie die Zeltdecken der Salmäer. /

6 Seht mich nicht an, dass ich so gebräunt bin, / dass mich die Sonne verbrannt hat. / Die Söhne meiner Mutter zürnten mir, / bestellten mich, die Weinberge zu hüten - / meinen eignen Weinberg habe ich nicht gehütet.

7 "Sage mir, du, den meine Seele liebt: / Wo weidest du? wo lässt du lagern am Mittag? / Warum soll ich wie eine, die umherstreicht, erscheinen / bei den Herden deiner Gefährten?" /

8 "Wenn du's nicht weisst, du schönste unter den Frauen, / so gehe hinaus und folge den Spuren der Herde / und weide deine Zicklein bei den Hütten der Hirten."

9 "Der Stute an des Pharao Wagen / vergleiche ich dich, meine Freundin. /

10 Lieblich sind deine Wangen im Schmucke der Kettchen, / dein Hals in den Korallenschnüren. /

11 Wir wollen dir goldene Kettchen machen / mit silbernen Punkten." /

12 "Solange der König an seiner Tafel sass, / gab meine Narde ihren Duft. /

13 Mein Geliebter ist mir wie ein Bündlein Myrrhen, / das an meinem Busen liegt. /

14 Mein Geliebter ist mir wie eine Cypertraube / in den Weinbergen von En-Gedi." /

15 "Wie schön bist du, meine Freundin, wie schön! / Deine Augen glänzen wie Tauben." / (a) Hoh 4:1

16 "Wie schön bist du, mein Geliebter, wie hold! / Unser Lager ist grün; /

17 Zedern sind die Balken unsres Hauses / und unser Getäfel Zypressen."

Chapter 2

1 "Ich bin die Narzisse in Saron, / die Lilie in den Tälern." /

2 "Wie die Lilie unter den Dornen, / so ist meine Freundin unter den Mädchen." /

3 "Wie der Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes, / so ist mein Geliebter unter den Burschen. / Mich verlangt, in seinem Schatten zu sitzen, / und seine Frucht ist meinem Gaumen süss. /

4 Er führte mich in das Weinhaus, / und des Hauses Fahne über mir war die Liebe. /

5 Er labte mich mit Rosinenkuchen, / erquickte mich mit Äpfeln; / denn ich bin krank vor Liebe. / (a) Hoh 5:8

6 Seine Linke ruht unter meinem Haupte, / und seine Rechte umfängt mich. / (a) Hoh 8:3

7 Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, / bei den Gazellen oder den Hinden des Feldes: / stört nicht auf, weckt nicht die Liebe, bis es ihr gefällt!" (a) Hoh 3:5; 8:4

8 Horch! mein Geliebter! - Siehe, da kommt er, / springt daher über die Berge, / hüpft daher über die Hügel. /

9 Mein Geliebter gleicht der Gazelle / oder dem jungen Hirsch. / Siehe, schon steht er hinter unsrer Mauer. / Ich schaue durchs Fenster, / ich gucke durchs Gitter. / (a) Hoh 8:14

10 Mein Geliebter hebt an, spricht zu mir: / "Auf, meine Freundin, / meine Schöne, und komm! /

11 Sieh nur, der Winter ist dahin; / vorüber, fort ist der Regen. /

12 Die Blumen erscheinen im Lande, / die Zeit des Singens ist da, / und das Gurren der Turteltaube hebt an. /

13 Am Feigenbaum röten sich die Früchte, / die Reben blühen und duften - / auf, meine Freundin, / meine Schöne, und komm! /

14 Du, meine Taube in Felsenklüften, / im Versteck an der Bergwand, / lass mich schauen deine Gestalt, / lass deine Stimme mich hören; / denn deine Stimme ist süss, / und deine Gestalt ist lieblich."

15 Fangt uns die Füchse, / die Füchse, die kleinen, / die den Weinberg verwüsten, / unsern Weinberg im Blust!

16 Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein, / der auf Lilienauen weidet. / (a) Hoh 6:3

17 Bis der Morgenwind weht / und die Schatten fliehen, / komm her, mein Geliebter, / tu's der Gazelle gleich / oder dem jungen Hirsch / auf den duftenden Bergen. (a) Hoh 8:14

Chapter 3

1 Auf meinem Lager nächtlicher Weile / suchte ich ihn, den meine Seele liebt, / ich suchte ihn, doch ich fand ihn nicht. / (a) Hoh 5:6

2 "So will ich mich aufmachen, die Stadt durchwandern, / die Strassen und Plätze, / will ihn suchen, den meine Seele liebt." / Ich suchte ihn, doch ich fand ihn nicht. /

3 Mich fanden die Wächter, / die die Stadt durchstreifen - / "Habt ihr ihn gesehen, / den meine Seele liebt?" /

4 Kaum war ich an ihnen vorüber, / da fand ich ihn, den meine Seele liebt. / Ich hielt ihn fest und liess ihn nicht mehr, / bis ich ihn gebracht in meiner Mutter Haus, / in die Kammer derer, die mich geboren. /

5 Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, / bei den Gazellen oder den Hinden des Feldes: / stört nicht auf, weckt nicht die Liebe, / bis es ihr gefällt! (a) Hoh 2:7; 8:4

6 Wer steigt da herauf aus der Trift / in Säulen von Rauch, / umduftet von Myrrhen und Weihrauch, / von allerlei Gewürzstaub des Händlers? /

7 Siehe, das ist Salomos Sänfte, / von sechzig Helden umgeben / aus Israels Helden. /

8 Alle tragen sie Schwerter, / sind geübt im Kampfe; / ein jeder hat sein Schwert an der Seite / gegen nächtlichen Schrecken. /

9 Einen Tragsessel liess sich der König machen / aus Hölzern vom Libanon: /

10 die Füsse von Silber, / die Lehne von Gold, / der Sitz ein Purpurkissen, / das Innere mit Ebenholz ausgelegt. / Ihr Töchter Jerusalems, /

11 kommt heraus und beschaut den König in der Krone, / mit der seine Mutter ihn krönte / am Tag seiner Hochzeit, / am Tag seiner Herzensfreude.

Chapter 4

1 Wie schön bist du, meine Freundin, wie schön! / Deine Augen glänzen wie Tauben / hinter deinem Schleier hervor. / Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, / die vom Gebirge Gilead herabwallt. / (a) Hoh 1:15; 5:12; 6:4

2 Deine Zähne sind wie eine Herde frischgeschorener Schafe, / die von der Schwemme heraufsteigen, / die allesamt Zwillinge haben / und deren keins ohne Lämmer ist. / (a) Hoh 6:6

3 Einem Karmesinband gleich sind deine Lippen, / und dein Plaudermund ist lieblich. / Gleich dem Riss im Granatapfel schimmert deine Schläfe / hinter deinem Schleier hervor. / (a) Hoh 6:7

4 Dein Hals ragt gleich dem Davidsturme, / der für Waffen gebaut ist, / an dem die tausend Schilde hangen, / lauter Tartschen der Helden. /

5 Deine Brüste sind gleich zwei Böcklein, / Zwillingen der Gazelle, / die auf Lilienauen weiden. /

6 Bis der Morgenwind weht / und die Schatten fliehen, / will ich zum Myrrhenberg gehen, / zum Weihrauchhügel. /

7 Alles ist schön an dir, meine Freundin, / an dir ist kein Fehl.

8 Mit mir vom Libanon, Braut, / mit mir vom Libanon komm! / Steige herab vom Gipfel des Amana, / vom Gipfel des Senir und des Hermon, / von den Wohnstätten der Löwen, / von den Bergen der Panther! /

9 Du hast mich verzaubert, meine Schwester und Braut, / du hast mich verzaubert mit einem Blick deiner Augen, / mit einem Kettchen in deinem Halsschmuck. /

10 Wie süss ist dein Kosen, meine Schwester und Braut! / Wieviel köstlicher als Wein ist dein Kosen, / wieviel köstlicher als alle Balsamgerüche / der Duft deiner Salben! / (a) Hoh 1:2

11 Von Honigseim triefen deine Lippen, Braut, / unter deiner Zunge ist Honig und Milch, / und der Duft deiner Kleider ist wie des Libanon Duft.

12 "Ein verriegelter Garten ist meine Schwester und Braut, / ein verriegelter Garten mit versiegeltem Quell. /

13 Dein Schoss ist ein Park von Granatbäumen / mit allerlei köstlichen Früchten, / Cypertrauben samt Narden, /

14 Narde und Safran, Gewürzrohr und Zimt / samt allerlei Weihrauchhölzern, / Myrrhen und Aloe mit den allerbesten Balsamen. /

15 Mein Gartenquell ist ein Brunnen lebendigen Wassers, / das vom Libanon strömt." /

16 "Erwache, Nordwind, und komme, Süd, / durchwehe meinen Garten, / dass seine Balsamdüfte strömen! / Mein Geliebter komme in seinen Garten / und esse von seinen köstlichen Früchten!" /

Chapter 5

1 "Ich kam in den Garten meiner Schwester und Braut, / pflückte meine Myrrhe und meinen Balsam, / ich ass meine Wabe und meinen Honig, / trank meinen Wein und meine Milch. / Esset, ihr Freunde, und trinkt / und berauscht euch in Liebeslust!"

2 Ich schlief, doch es wachte mein Herz - / horch, da klopft mein Geliebter: / "Tue mir auf, meine Schwester, / meine Freundin, mein Täubchen, meine Traute! / Denn mein Haupt ist voll Tau, / meine Locken voll Tropfen der Nacht." /

3 "Ich habe mein Röcklein ausgezogen; / wie könnt' ich es wieder anziehen? / Ich habe meine Füsse gewaschen; / wie könnt' ich sie wieder beschmutzen?" /

4 Mein Geliebter streckte die Hand / durch die Luke in der Türe; / da wallte mein Herz in mir, / mir schwanden die Sinne bei seinem Reden. /

5 Ich stand auf, um zu öffnen, / die Hand an den Griffen des Riegels. / Da troffen meine Hände von Myrrhe, / von flüssiger Myrrhe meine Finger. /

6 Ich tat meinem Geliebten auf; / doch mein Geliebter war weggegangen, war fort. / Ich suchte ihn, aber ich fand ihn nicht; / ich rief nach ihm, doch er gab mir nicht Antwort. / (a) Hoh 3:1

7 Mich fanden die Wächter, die die Stadt durchstreifen, / sie schlugen mich und verwundeten mich; / sie rissen mir meinen Überwurf weg, / die Wächter der Mauern.

8 "Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems: / wenn ihr meinem Geliebten begegnet, / was sollt ihr ihm sagen? - / Dass ich krank bin vor Liebe!" / (a) Hoh 2:5

9 "Was hat dein Geliebter vor andern voraus, / du schönste unter den Frauen? / Was hat dein Geliebter vor andern voraus, / dass du uns also beschwörst?" /

10 "Mein Geliebter ist weiss und rot, / ausgezeichnet vor Tausenden. /

11 Sein Haupt ist köstliches Feingold, / seine Locken sind Dattelrispen und rabenschwarz, /

12 seine Augen wie Tauben an Wasserbächen, / badend in Milch, am Teiche sitzend, / (a) Hoh 4:1

13 seine Wangen wie Balsambeete, / in denen Gewürzkräuter wachsen, / seine Lippen sind Lilien gleich, / triefend von flüssiger Myrrhe, /

14 seine Arme sind goldene Walzen, / mit Chrysolithen besetzt, / sein Leib ein Elfenbeingebilde, / bedeckt mit Saphiren, /

15 seine Schenkel sind Marmorsäulen, / stehend auf goldenen Sockeln, / seine Gestalt dem Libanon gleich, / auserlesen wie Zedern; /

16 sein Gaumen ist lauter Süsse, / und alles an ihm ist Wonne. / So ist mein Geliebter, so ist mein Freund, / ihr Töchter Jerusalems." /

Chapter 6

1 "Wohin ist dein Geliebter gegangen, / du Schönste unter den Frauen? / Wohin hat sich dein Geliebter gewandt, / dass wir ihn suchen mit dir?" /

2 "Mein Geliebter ist in seinen Garten gegangen, / hinab zu den Balsambeeten, / in den Gärten zu weiden und Lilien zu pflücken. /

3 Ich bin meines Geliebten, und mein Geliebter ist mein, / er, der auf Lilienauen weidet."

4 Schön bist du, meine Freundin, wie Thirza, / lieblich wie Jerusalem, / furchtbar wie Heerscharen. /

5 Wende deine Augen von mir, / denn sie erschrecken mich. / Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, / die von Gilead herabwallt. /

6 Deine Zähne sind wie eine Herde Schafe, / die von der Schwemme heraufsteigen, / die allesamt Zwillinge haben / und deren keins ohne Lämmer ist. / (a) Hoh 2:16

7 Gleich dem Riss im Granatapfel schimmert deine Schläfe / hinter deinem Schleier hervor.

8 Der Königinnen sind sechzig, / und der Nebenfrauen sind achtzig, / dazu der Mädchen unzählbar viel. /

9 Doch nur eine ist sie, mein Täubchen, meine Traute. / Sie ist die Einzige ihrer Mutter, / die Auserwählte derer, die sie gebar. / Es sahen sie die Mädchen und priesen sie, / die Königinnen und Nebenfrauen, und lobten sie.

10 Wer ist sie, die da herabschaut wie die Morgenröte, / schön wie der Vollmond, / rein wie die Sonne, / furchtbar wie Heerscharen? /

11 Ich stieg hinab in den Nussgarten, / mich zu ergötzen an den Blüten im Tal, / zu sehen, ob der Weinstock gesprosst, / ob die Granaten in Blüte stehen.

12 (1) der überlieferte V. 12 ist völlig unverständlich.

Chapter 7

1 "Wende dich, wende dich, Sulamitin! / Wende dich, wende dich, dass wir dich bewundern!" / "Was bewundert ihr an der Sulamitin / beim kriegerischen Tanz?" /

2 "Wie schön sind deine Schritte in den Schuhen, / du Edelgeborne! / Die Biegungen deiner Hüfte sind wie Halsgeschmeide, / gefertigt von Künstlerhänden. /

3 Dein Schoss ist ein verschlossenes Becken; / nicht mangle der Mischtrank! / Dein Leib ist ein Weizenhaufe, / umgeben von Lilien. /

4 Deine Brüste sind gleich zwei Böcklein, / Zwillingen der Gazelle. / (a) Hoh 4:5

5 Dein Hals ist wie ein Turm von Elfenbein, / dein Haupt auf dir gleich dem Karmel. / Deine Augen sind wie die Teiche zu Hesbon / am Tor Bath-Rabbim. / Deine Nase ist gleich dem Libanonturm, / der gegen Damaskus schaut. /

6 Die Flechten deines Hauptes sind wie Purpur; / ein König liegt gefesselt in den Schlingen.

7 Wie schön, wie hold bist du, / Geliebte, du Wonnevolle! /

8 Wie du dastehst, gleichst du der Palme / und deine Brüste den Trauben. /

9 Ich dachte: Ich will die Palme ersteigen, / will nach ihren Rispen greifen. / Deine Brüste sollen mir sein wie Trauben, / und der Atem deiner Nase wie Äpfel, /

10 und dein Mund wie köstlicher Wein, / der meinem Gaumen sanft eingeht / und Lippen und Zähne mir netzt."

11 Ich bin meines Geliebten, / und er hat Verlangen nach mir. / (a) Hoh 2:16; 6:3

12 Komm, mein Geliebter, hinaus auf die Flur, / lass unter Cyperblüten uns nächtigen, /

13 am Morgen früh nach den Weingärten sehen, / ob der Weinstock gesprosst, / ob die Blüten sich aufgeschlossen, / ob die Granaten im Bluste stehen. / Dort will ich dir meine Liebe schenken. / (a) Hoh 6:11 Es duften die Liebesäpfel, / vor unsern Türen sind köstliche Früchte, / frische zusammen mit jährigen; / die habe ich, mein Geliebter, dir aufgespart.

Chapter 8

1 O wärst du mein Bruder, / den die Brust meiner Mutter gestillt! / Fände ich dich draussen, ich wollte dich küssen, / und doch würde mich niemand verachten. /

2 Ich wollte dich führen in meiner Mutter Haus, / dich bringen in die Kammer derer, die mich geboren, / wollte dich tränken mit gewürztem Wein, / mit dem Saft der Granaten. /

3 Seine Linke läge unter meinem Haupte, / und seine Rechte umfinge mich. / (a) Hoh 2:6

4 Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems: / was wollt ihr aufstören, was wollt ihr wecken / die Liebe, ehe es ihr gefällt? (a) Hoh 2:7; 3:5

5 "Wer steigt da herauf aus der Trift, / sich lehnend an den Geliebten? / Unter dem Apfelbaum weckt' ich dich auf. / Dort kam in die Wehen mit dir deine Mutter, / dort kam in die Wehen, die dich gebar." /

6 "Lege mich wie ein Siegel an dein Herz, / wie einen Ring an deinen Arm. / Denn stark wie der Tod ist die Liebe, / Leidenschaft hart wie die Unterwelt; / ihre Gluten sind Feuersgluten, / ihre Flammen wie Flammen des Herrn. /

7 Grosse Wasser können die Liebe nicht löschen, / Ströme sie nicht überfluten. / Gäbe einer auch all sein Gut um die Liebe, / würde man ihn verachten?"

8 "Wir haben ein kleines Schwesterlein, / das noch keine Brüste hat. / Was wollen wir unsrer Schwester tun / an dem Tage, da man um sie wirbt? /

9 Ist sie eine Mauer, / so bauen wir darauf eine silberne Zinne; / ist sie eine Türe, / so verrammeln wir sie mit zedernem Brette." /

10 "Ich bin eine Mauer, / und meine Brüste wie Türme; / nun bin ich in seinen Augen / wie eine, die Heil gefunden hat."

11 Einen Weinberg hatte Salomo in Baal-Hamon; / den Weinberg übergab er den Hütern. / Aus seinen Früchten zöge einer / wohl tausend Lot Silber. /

12 Mein Weinberg, der mir gehört, steht vor mir. / Die Tausend lass ich dir, Salomo, / und zweihundert denen, die seine Frucht hüten.

13 "Die du in den Gärten wohnst - / die Gefährten lauschen - / lass mich deine Stimme hören." /

14 "Fliehe, mein Geliebter! / Tue es der Gazelle gleich / oder dem jungen Hirsch / auf den Balsambergen!" (a) Hoh 2:9 17