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Chapter 4

1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

Chapter 5

14 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

Chapter 6

1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

12 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

17 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

Chapter 7

22 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

28 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

Chapter 8

1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

Chapter 11

1 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}:

Chapter 12

1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

Chapter 13

1 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}:

Chapter 14

1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

33 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}:

Chapter 15

1 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}:

Chapter 17

1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

Chapter 18

1 1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

  1. [Status: Zuverlässig]

2 Sprich zu den Söhnen (Kindern) Israels und sage zu ihnen: Ich [bin] JHWH, (Ich, JHWH, [bin]) euer Gott!

3 Ihr sollt nicht so handeln (handelt nicht) wie {die Praktiken (die Taten)}1 [die Bewohner] des Landes Ägypten2, in dem ihr lebtet, und ihr sollt nicht so handeln (handelt nicht) wie {die Praktiken (die Taten)} [die Bewohner] des Landes Kanaan, in das ich euch [bald] führe (bringe),3 und ihr sollt nicht nach ihren Bräuchen (Vorschriften) leben (lebt nicht)4!

  1. Prädikat und Vergleichsobjekt (Sg., im Deutschen ist ein Pl. notwendig) haben dieselbe Wurzel עשׂה, die Konstruktion entspricht also etwa „tut nicht die Taten“. Im Deutschen ist diese Dopplung redundant, deshalb ist das Objekt ausgeklammert. Analog in der zweiten Vershälfte.
  2. Ägypten und Kanaan stehen hier metonym als toto pro pars; die gesamte Einheit (das ganze Land) wird also stellvertretend für einen Teil (die Bewohner) genannt. „[die Bewohner]“ wurde deshalb ergänzt.
  3. Partizip. Oder: „in das ich euch führen werde“, dann als Gegensatz zum vormaligen Leben in Ägypten gedeutet (vgl. NET).
  4. Wörtlich „gehen in“, sinngemäß jedoch eher „leben gemäß“; bezeichnet die Lebensführung (Sprinkle 2008, 24).

4 ''Meine'' Verordnungen1 sollt (werdet; tut) ihr tun (handeln)2 und ''meine'' Vorschriften3 einhalten (befolgen; haltet ein), indem ihr nach ihnen lebt!4 Ich [bin] JHWH, (Ich, JHWH, [bin]) euer Gott.

  1. Meine Verordnungen Die Hervorhebung ergibt sich aus der Wortstellung. Hier bildet nicht wie sonst das Prädikat den Satzanfang, sondern das Objekt (Milgrom 2000, 1521).
  2. tun (handeln) Es handelt sich um dasselbe Wort, das in V. 3 mit „handeln“ übersetzt wurde.
  3. Es handelt sich um dasselbe Wort wie in V. 3 „Bräuche“, nur dass hier (im Paar mit „Gesetzen“) eine andere Konnotation vorhanden ist; es geht um Vorschriften und nicht nur Gepflogenheiten.
  4. indem ihr nach ihnen lebt לְ־ wird hier modal gedeutet (vgl. HCSB und van der Merwe, A Biblical Hebrew Reference Grammar, §20.1, 2(v)) und als indem übersetzt. Oder: „...und ihr sollt darauf achten, meinen Vorschriften zu folgen“. לְ־ dann (gemäß ders., §20.1, 2(ii)) als unübersetzte Nebensatzeinleitung.

5 Und ihr sollt meine Vorschriften und Verordnungen einhalten (befolgen; haltet ein), denn (von denen gilt:) der Mensch, [der] sie tut (tun wird), {und} wird durch sie (nach/in ihnen) leben1. 2 3 Ich [bin] JHWH.

  1. Oder: „Wenn jemand sie tut, wird er leben“ bzw. „die ein Mensch tut, damit er lebt“. Wörtlich: „denn/die ein Mensch (הָאָדָם) wird sie tun und wird durch sie (in ihnen) leben“. אֲשֶׁר „denn“/„von denen gilt“ ist entweder Relativpronomen oder kausale Konjunktion, syntaktisch ist beides möglich. „und“ ist hier konsekutiv oder final; die Auflösung der Satzreihe zu Qualifikation→Folge entspricht also ebenfalls dem ursprünglichen Sinn. Der Wechsel in die dritte Person hat wohl den Grund, dass dieses Prinzip nicht nur für das angesprochene Israel gilt, sondern auch für im Land lebende Fremde, die sich ebenfalls an die im Folgenden gelisteten Gebote halten müssen (vgl. V. 26; Milgrom 2000, 1522).
  2. wird durch sie (nach/in ihnen) leben Dieser Satz hat eine weit reichende Wirkungsgeschichte im AT, in der jüdischen Auslegung und im NT entfaltet. Was bedeutet „leben“? Geht es um diesseitiges oder jenseitiges Leben oder nur um die Lebensqualität? Und geht es um Leben durch Einhaltung der Gebote, oder in ihrem Schutz o.ä.? Unter dem Einfluss des Exils wurde er neu aufgegriffen (Ez 20,11, Neh 9,29) und als Beleg für Israels Versagen gegenüber ihrem Bundesversprechen. Viele Rabbinen benutzten den Vers als Beleg für die grundsätzlich lebensschützende Funktion der Tora, andere hingegen als Hinweis auf ewiges Leben. Besonders kompliziert ist Paulus' Verwendung von Lev 18,5 (Röm 10,8, Gal 3,12). Ab dem späten 20. Jh. spielte er in der Diskussion um die neue Paulusperspektive eine nicht unwichtige Rolle. Die vorherrschenden Interpretationen lauten grob wie folgt: Milgrom hält בָּהֶ֑ם („in ihnen/durch sie“) für instrumental und bezieht „leben“ auf eine den Geboten inne wohnende Kraft zum Leben im Diesseits (Milgrom 2000, 1522). Vertreter der NPP (Sanders, Dunn) interpretieren בָּהֶ֑ם lokal; für sie geht es um ein gesegnetes Leben innerhalb des Bundes. Die Mehrheit der Ausleger versteht die Stelle als gehorsamsbedingte Verheißung eines Lebens unter dem Bundessegen im verheißenen Land (Wenham, Sprinkle, Gathercole u.a.).
  3. Deuteronomium 6,1; Ezechiel 20,11; Ezechiel 20,13; Ezechiel 20,21; Ezechiel 20,25; Nehemia 9,29; Römer 10,8; Galater 3,12; Lukas 10,28

24 1 Verunreinigt (Ihr sollt) euch nicht mit all diesen [Praktiken], denn durch all diese [Praktiken] wurden die (heidnischen) Völker unrein,2, die ich vor euch vertreibe3,

  1. [Status: Zuverlässig]
  2. Der Befehl, sich nicht zu verunreinigen, steht im reflexiven Hitpael. Die Begründung steht im Niphal derselben Wurzel, hier als Passiv übersetzt („sie wurden unrein“). Impliziert ist im Niphal die eigene Verantwortung der Völker (es ließe sich analog zum erwähnten Hitpael auch reflexiv übersetzen), die auch im für die Verunreinigung angeführten Grund zum Ausdruck kommt. V. 25 beginnt dagegen mit einem resultativ gemeinten Wayyiqtol im Qal – das Land war oder wurde also aufgrund der Verunreinigung der Bewohner unrein.
  3. Prädikatives Partizip.

25 und [dadurch] war (wurde) das Land unrein, sodass (und)1 ich seine Strafe über es brachte (Schuld bestrafte) und das Land seine Bewohner auswürgte (erbrach).

  1. Mit einer konsekutiven Satzverknüpfung zeigt V. 25 an, dass die Unreinheit der Bewohner zur Unreinheit des Landes und zu Gottes Bestrafung führte.

26 Darum (doch; und) sollt ''ihr'' meine Vorschriften und Verordnungen einhalten und keine von diesen Abscheulichkeiten (Gräueln) begehen, [weder] der Einheimische noch (und) der Ausländer, [der] als Fremder unter euch lebt!

27 Denn all diese Abscheulichkeiten (Gräuel) begingen die Männer des Landes, die vor euch [dort waren], und [dadurch] war (wurde) das Land unrein.

28 [Ihr sollt sie einhalten], damit1 euch das Land nicht auswürgt (erbricht), wenn (weil) ihr es verunreinigt, genau wie es das Volk auswürgte (erbrach), das vor euch [dort war].

  1. Der Satz ist eine Fortsetzung von V. 26 und beginnt auf Hebräisch mit „und nicht“. Zusammen mit der wieder aufgenommenen direkten Anrede wird klar, dass V. 28 als Konsequenz des Nichtbefolgens von V. 26 gemeint ist. Zür versucht eine Überleitung ohne sinngemäße Ergänzung: „Dann muss euch...“

29 Denn jeder, der irgendeine von diesen Abscheulichkeiten (Gräueln) begeht, und die Personen (Seelen)1, die [sie] begehen, werden (sollen) aus dem Inneren ihres Volkes abgeschnitten werden.

  1. Die Übersetzung „Seelen“ (Klammer) folgt Kiuchi 2007, 332, der sie in Verbindung mit „abschneiden“ für angemessener hält als „Personen“.

30 Darum (doch; und) sollt ihr (haltet) meine Anweisung (Bedingung) einhalten (erfüllen), niemals [irgendeinen] von ihren abscheulichen Bräuchen (Vorschriften) zu übernehmen (tun, verüben),1 denen sie vor euren Augen (vor eurer Ankunft; vor euch)2 nachgegangen sind (verübt/getan haben), und euch nicht an ihnen (wie sie)3 verunreinigen. Ich [bin] JHWH, (Ich, JHWH, [bin]) euer Gott!

  1. übernehmen Wörtlich „tun/handeln“ (genauso das folgende Verb „nachgegangen sind“), doch Bräuche werden im Deutschen i.d.R. wahrgenommen. Denkbar sind auch „nachgehen“ oder „folgen“. übernehmen passt recht gut in den Kontext (vgl. NLB).
  2. Es ist nicht klar, ob „vor“ hier in räumlicher („vor euren Augen“) oder zeitlicher Hinsicht („vor eurer Ankunft“) gemeint ist. Nach Milgrom ist die räumliche Deutung wahrscheinlicher, weil die zeitliche das Verb „sein“ erforderlich machen würde (Milgrom 2000, 1583). Vgl. auch V. 5 &27.
  3. an ihnen (wie sie) Hebr. בָּהֶם bezieht sich hier wie „mit all diesen [Praktiken]“ in V. 24 instrumental auf das Mittel, mit dem die Verunreinigung entstand. Theoretisch möglich wäre jedoch auch die Übersetzung „wie sie“, also als Vergleich mit den Einheimischen.

Chapter 19

1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

2 Sprich zu der ganzen Gemeinde (Schar) der Söhne Israels und sage ihnen: Seid heilig, denn ich bin heilig, JHWH, euer Gott

3 Ihr habt jeder eine Mutter und einen Vater, ihr sollt sie fürchten und meine Sabatte sollt ihr halten. Ich bin JHWH, euer Gott.

4 Ihr sollt euch nicht wenden zu Fremdgöttern (Götzen) und metallgegossene Göttern sollt ihr euch nicht machen. Ich bin JHWH, euer Gott.

5 Und wenn ihr opfert (schlachtet zum Opfer) für JHWH, opfert (schlachtet zum Opfer) zu seinem Gefallen.

6 An dem Tag des Opfers, esst am folgenden Tag, das übrige am dritten Tag soll im Feuer verbrannt werden

17 Hasse deinen Bruder nicht in deinem Herzen, weise deinen Volksgenossen zurecht, und trage nicht Sünde wegen ihm.

18 Räche dich nicht (Nehme keine Rache) und grolle (bewahre deinen Zorn) nicht gegen die Söhne deines Volkes (Stammes) und du sollst lieben deinen Nächsten (Nachbarn) wie dich selbst. Ich bin JHWH.

Chapter 20

1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

Chapter 21

16 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

Chapter 22

1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

17 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

26 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

Chapter 23

1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

9 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

23 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

26 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

33 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

Chapter 24

1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

13 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}:

19 Und jeder (ein Mann), der gibt (beibringt) einen Schaden (Missbildung, Verkrüppelung, Erwerbsunfähigkeit) seinem Nächsten (Mitmensch)1: Wie (Was) er getan (angetan) hat, das (so) soll ihm getan (angetan) werden.

  1. hier fehlen einige andere Möglichkeiten zur Begriffsklärung

20 Bruch (Fraktur) anstelle von (für)1 Bruch (Fraktur), Auge anstelle von (für) Auge, Zahn anstelle von (für) Zahn, wie (was) er einem Menschen an Schaden (Missbildung, Verkrüppelung, Erwerbsunfähigkeit) gibt (beibringt), das (so) soll ihm gegeben (beigebracht) werden.

  1. Luther übersetzt תַּחַת mit „um“, was allerdings problematisch sein kann (s. Seldner), Liebe deinen Nächsten wie dich selbst (http://www.pfarrerblatt.de/text_34.htm, letzter Absatz). Kurz zusammengefasst: Es geht um eine angemessene, gerichtlich angeordnete Bestrafung (evtl. Entschädigung), nicht um persönlich durchgeführte Rache

21 Und wer ein Tier (ein [Stück] Vieh) erschlägt (totschlägt), der soll es ersetzen (erstatten, wieder gut machen)1, und wer einen Menschen erschlägt (totschlägt), soll getötet werden.

  1. Gleiche Wurzel wie Schalom.

22 Ein Recht sollt ihr haben (soll euch sein, ist euch), wie dem Fremden (Ausländer), so dem Einheimischen (Vollbürger), denn ich bin JHWH, euer Gott.

Chapter 25

1 1 Und JHWH sprach zu Mose am Berg Sinai {und sagte}:

  1. [Status: Ungeprüft]

2 Sprich zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommen werdet, welches ich euch geben werde, [dann soll] das Land einen Sabbat ruhen für Jahwe.

3 Sechs Jahre sollst du dein Feld besäen und sechs Jahre sollst du deinen Weinberg beschneiden und sollst seinen Ertrag einsammeln.

4 Aber das siebente Jahr soll ein Sabbat der Ruhe für das Land sein, ein Sabbat für Jahwe. Dein Feld sollst du nicht besäen und deinen Weinberg sollst du nicht beschneiden.

5 Was nach deiner Ernte von alleine wächst, sollst du nicht ernten und die Trauben deines unbeschnittenen Weinbergs (dein Geweihter) sollst du nicht abschneiden. Ein Jahr der Sabbatruhe soll es sein für das Land.

6 Und was das Land während des Sabbat[jahres] [wachsen lässt], wird eure Nahrung sein für dich, deinen Knecht, deine Magd, deinen Tagelöhner und für deinen Beisassen, sie sind Gäste bei dir.

7 Und für dein Vieh und die Tiere, welche in deinem Land [leben], wird aller Ertrag Nahrung sein.

8 Und du sollst für dich sieben Sabbatjahre zählen, sieben Mal sieben Jahre und die Tage von sieben Sabbatjahren werden 49 Jahre sein.

9 Ein Signal des Schofars (Widderhorn) werdet ihr erschallen (vorübergehen) lassen am zehnten Tag des siebenten Monats; am Tag der Versöhnung werdet ihr das Schofar erschallen (vorübergehen) lassen in eurem ganzen Land.

10 Ihr sollt das Jahr des fünfzigsten Jahres heiligen und ihr sollt Freilassung im Land ausrufen für alle Einwohner, es wird ein Jobel[jahr] (Widderhorn) für euch sein. Und jeder wird seinen Besitz zurückbekommen und jeder wird zu seiner Sippe zurückkehren.

11 Ein Jobeljahr wird dieses fünfzigste Jahr sein für euch. Du sollst nicht säen, seinen Wildwuchs nicht ernten und den unbeschnittenen Weinberg nicht ablesen,

12 denn das Jobel[jahr] (Widderhorn) soll für euch heilig sein. Vom Feld werdet ihr seinen Ertrag essen.

13 In diesem Jobeljahr wird jeder seinen Besitz zurückbekommen.

14 Wenn du deinem Nächsten etwas verkaufst oder du von der Hand deines Nächsten kaufst, [so] soll keiner seinen Bruder benachteiligen (übervorteilen).

15 [Berechnet gemäss] der Anzahl der Jahre nach dem Jobel[jahr] sollst du von deinem Nächsten kaufen und [berechnet gemäss] der Anzahl der Jahreserträge soll er es dir verkaufen.

16 Seinen Preis vergrösserst du, wenn es viele Jahre sind, seinen Preis verkleinerst du, wenn es wenige Jahre sind, denn die Anzahl der Erträge verkauft er dir.

17 Niemand benachteilige seinen Nächsten. Fürchte dich vor deinem Gott, denn ich bin JHWH, euer Gott.

18 So halte dich an meine Regeln (Satzung, Ordnung) und meine Rechtsbestimmungen (Gerichte, Urteile) beachte und tue sie, [dann] werdet ihr im Land wohnen in Sicherheit.

19 Das Land wird euch seine Frucht geben, [so dass] ihr im Überfluss essen werdet und in Sicherheit in ihm wohnt.

20 Und wenn ihr sagt: „Was werden wir im siebenten Jahr essen? Siehe, wir säen nicht und unseren Ertrag sammeln wir nicht ein.“

21 Ich werde für euch meinem Segen im sechsten Jahr befehlen, dass er einen Ertrag für drei Jahre macht.

22 Und [wenn] ihr im achten Jahr sät, werdet vom alten Ertrag essen; bis im neunten Jahr sein Ertrag kommt, werdet ihr vom alten essen.

23 Das Land soll nicht für immer verkauft werden, denn das Land ist mein, so seid ihr denn Fremde und Beisassen bei mir.

24 Auf euren ganzen Grundbesitz sollt ihr im Land Rückkauf (Lösung) gewähren.

25 Wenn dein Bruder verarmt und er etwas von seinem Besitz verkauft, [dann] soll als ein Löser dessen nächster Verwandter kommen und das Verkaufte seines Bruders zurückkaufen (lösen).

26 Wenn jemand keinen Löser hat und er kann genug aufbringen [w: seine Hand erreicht] und erwirbt genug für seine Auslöse,

27 [dann] soll er die Jahre seit seinem Verkauf berechnen und was noch übrig ist dem Mann zurückgeben und sein Besitz soll zurückkommt.

28 Wenn jemand nicht genug hat (in seiner Hand findet), wird das Verkaufte in der Hand des Käufers bleiben bis zum Jobeljahr. Im Jobel soll es frei werden und wieder sein Besitz sein.

29 Wenn jemand ein Wohnhaus in einer Stadt mit Mauern verkauft, ist es ab dem Verkauf ein Jahr möglich, es zurückzukaufen; das ist die Frist für seinen Rückkauf (Lösung).

30 Und wenn er es nicht für sich zurückkauft bis ein volles Jahr zu Ende ist, [dann] soll das Haus, welches in einer Stadt mit einer Mauer ist, für immer dem Käufer und seinen Nachkommen gehören. Im Jobel[jahr] wird es nicht frei werden.

31 Aber die Häuser der Dörfer, welche keine Mauer um sich herum haben, sollen wie das Feld des Landes behandelt (gedacht) werden; es soll ein Rückkauf (Lösung) möglich sein und im Jobel[jahr] soll es frei werden.

32 [Es gilt für] die Städte der Leviten: Die Häuser der Städte sind ihr Besitz, ein Rückkauf soll immer möglich sein.

33 Und zwar so: Einer von den Leviten soll es lösen oder das verkaufte Haus und die Stadt sollen im Jobel als sein Besitz frei werden. Denn die Häuser in den Levitenstädten, sie sind ihr Besitz mitten unter den Söhnen Israels.

34 Und das Feld der Weide [um] ihre Städte soll nicht verkauft werden, denn es ist ihr ewiger Besitz.

35 Und wenn dein Bruder verarmt und er neben dir ins Schleudern kommt (seine Hand wankt), [dann] stärke ihn, [sonst] lebt er wie ein Fremder und Beisasse bei dir.

36 Nimm weder Zins noch Wucher von ihm und fürchte dich vor deinem Gott, damit dein Bruder bei dir leben kann.

37 Dein Geld (Silber) gib ihm nicht für Zins und für Wucher gib ihm nicht dein Essen.

38 Ich bin JHWH, dein Gott, der euch aus dem Land Ägypten herausgebracht hat, um euch das Land Kanan zu geben, damit ich euer Gott sei.

39 Und wenn dein Bruder bei dir verarmt und sich dir verkauft, [dann] soll er bei dir nicht in Knechtschaft [als] Sklave arbeiten (dienen),

40 [sondern] wie ein Tagelöhner, wie ein Beisasse soll er bei dir sein; bis zum Jobeljahr soll er bei dir arbeiten (dienen).

41 [Dann] ist er frei von dir, er und seine Kinder mit ihm. Und er kehrt zu seiner Sippe zurück und kommt wieder zum Besitz seiner Väter.

42 Meine Knechte sind sie, die ich befreit habe aus dem Land Ägypten. Sie sollen nicht als Sklaven verkauft werden.

43 Du sollst nicht grausam (Gewalt, Härte) über sie herrschen, [sondern] fürchte dich vor deinem Gott.

44 [Bezüglich] deines Knechts und deiner Magd: Von den Völkern, die rings um dich her [leben], darfst du Knecht und Magd kaufen.

45 Und auch von den Söhnen der bei euch wohnenden Beisassen dürft ihr kaufen und von ihrer Sippe, die bei euch ist, die in eurem Land gezeugt wurden. Sie werden euer Besitz

46 und ihr könnt sie euren Kindern nach euch vererben, sie mögen euch für immer dienen. Von euren Brüdern, den Söhnen Israels, soll keiner grausam (Gewalt, Härte) über seinen Bruder herrschen.

47 Und wenn die Hand eines Fremden oder eines Beisassen bei dir etwas erreicht, dein Bruder [aber] verarmt und er sich einem Fremden, einem Beisassen oder einem Mitglied von dessen Sippe verkauft,

48 dann soll, nachdem er sich verkauft hat, die Möglichkeit des Freikaufs (Lösung) bestehen. Einer seiner Brüder soll ihn freikaufen

49 oder sein Onkel oder der Sohn seines Onkels sollen ihn lösen oder sein eigenes Fleisch und Blut (Fleisch von seinem Fleisch), einer von seiner Sippe soll ihn lösen oder [wenn] er selbst so viel aufbringen kann (seine Hand etwas erreicht), [dann] soll er sich selbst lösen.

50 Und er soll mit seinem Käufer rechnen vom Jahr seines Verkaufs an bis zum Jobeljahr. Sein Verkaufspreis soll nach der Anzahl Jahre berechnet werden, als wäre er die ganze Zeit sein Tagelöhner gewesen.

51 Wenn es noch viele Jahre sind, soll er ihnen entsprechend sein Kaufgeld für seine Lösung zurückgeben.

52 Wenn [aber] nur wenige Jahre übrig sind bis zum Jobeljahr, so soll er sie berechnen und entsprechend seiner Jahre bis zu seiner Lösung soll er [das Geld] zurückgeben.

53 Wie ein Tagelöhner soll er von Jahr zu Jahr bei ihm sein. Er soll nicht mit Härte über ihn herrschen vor deinen Augen.

54 Wenn er nicht durch eine dieser Möglichkeiten gelöst wird, wird er im Jobeljahr frei, er und seine Kinder.

55 Denn mir gehören die Söhne Israels als Knechte, meine Knechte sind sie, sie, die ich befreit habe aus dem Land Ägypten. Ich bin JHWH, euer Gott.

Chapter 26

25 Und ich werde über (auf, gegen) euch ein Schwert bringen, das die Rache des Bundes rächt. Und wenn ihr euch zurückzieht zu euren Städten, werde ich die Pest in eure Mitte senden (schicken) und ihr werdet in die Hand des Feindes gegeben.

Chapter 27

1 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: