reltext

Chapter 1

Israels Auszug aus Ägypten. - Seine Wanderzüge.

1 Dies sind die Worte, welche Mose redete zu dem ganzen Israel jenseits des Jordans in der Wüste, in dem Flachlande, Suph gegenüber, zwischen Paran und zwischen Tophel und Laban und Chazeroth und Di-Sahab.

2 Elf Tage sind es von Choreb auf dem Wege nach dem Gebirge Seir bis Kadesch Barnea.

3 Und es geschah im vierzigsten Jahre, im elften Monat, am ersten des Monats, daß Mose redete zu den Söhnen Israels nach alle dem, was Jehovah ihm an sie geboten hatte.

4 Nachdem er Sichon geschlagen, den König der Amoriter, der in Cheschbon wohnte1, und Og, den König von Baschan, der in Aschtaroth bei Edrei wohnte2,

  1. saß
  2. saß

5 Jenseits des Jordans im Lande Moab begann Mose dieses Gesetz zu erklären und sprach:

6 Jehovah, unser Gott, redete zu uns auf Choreb und sprach: Ihr habt viel auf diesem Berge gewohnt1.

  1. gesessen

7 Wendet euch und brechet auf1 und kommt zum Gebirge der Amoriter und zu allen ihren Nachbarn, in dem Flachland, auf dem Gebirge und in der Niederung und im Mittag und am Gestade des Meeres, in das Land der Kanaaniter und zum Libanon bis zum großen Flusse, dem Flusse Euphrat.

  1. auf für euch

8 Siehe, Ich habe das Land vor euer Angesicht gegeben; kommet und nehmet ein das Land, das Jehovah geschworen euren Vätern, dem Abraham, dem Isaak und dem Jakob, ihnen und ihrem Samen nach ihnen zu geben.

9 Und ich sagte zu jener Zeit zu euch und sprach: Ich allein vermag euch nicht zu tragen.

10 Jehovah, euer Gott, hat euch gemehret, und siehe, ihr seid diesen Tag wie die Sterne am Himmel an Menge.

11 Jehovah, der Gott eurer Väter, möge dazutun zu euch noch tausendmal mehr, als ihr seid, und segne euch, wie Er zu euch geredet hat!

12 Aber wie kann ich eure Bürde und eure Last und euren Hader allein tragen.

13 Gebt für euch weise und einsichtsvolle und euren Stämmen1 bekannte Männer, auf daß ich sie euch zu Häuptern setze.

  1. Ruten

14 Und ihr antwortetet mir und spracht: Das Wort ist gut, das du geredet; man tue es.

15 Und ich nahm die Häupter eurer Stämme1, weise und bekannte Männer, und gab sie zu Häuptern über euch; zu Obersten von Tausenden und zu Obersten von Hunderten und zu Obersten von Fünfzig und zu Obersten von Zehn und zu Vorstehern für eure Stämme2;

  1. Ruten
  2. Ruten

16 Und gebot euren Richtern zur selbigen Zeit und sprach: Höret zwischen euren Brüdern und richtet gerecht zwischen dem Mann und zwischen seinem Bruder und zwischen dem Fremdling.

17 Ihr sollt nicht die Angesichter ansehen im Gericht. Den Kleinen wie den Großen sollt ihr hören; laßt euch nicht bangen vor dem Angesicht eines Mannes, denn das Richten ist Gottes. Ist euch eine Sache1 zu hart, so bringet sie vor mich dar, daß ich sie höre.

  1. Wort

18 Und ich gebot euch zur selben Zeit alle die Worte, die ihr tun sollt.

19 Und wir brachen auf vom Choreb und zogen durch diese ganze so große und furchtbare Wüste, die ihr gesehen auf dem Weg zum Gebirge der Amoriter, wie Jehovah, unser Gott, uns geboten, und kamen bis Kadesch Barnea.

20 Und ich sprach zu euch: Ihr seid an das Gebirge des Amoriters gekommen, das Jehovah, unser Gott, uns gibt.

21 Siehe, Jehovah, dein Gott, hat das Land vor dich hingegeben. Ziehe hinauf und nimm es ein, wie Jehovah, deiner Väter Gott, zu dir geredet hat. Fürchte dich nicht und entsetze dich nicht!

22 Und ihr nahtet allesamt zu mir und sprachet: Laß uns Männer vor uns hersenden, daß sie uns das Land ausforschen und uns Bescheid1 zurückbringen über den Weg, auf dem wir hinaufziehen, und die Städte, an die wir kommen sollten.

  1. Wort

23 Und das Wort war gut in meinen Augen, und ich nahm aus euch zwölf Männer, einen Mann auf den Stamm1.

  1. Rute

24 Und sie wandten sich und gingen das Gebirge hinauf und kamen bis zum Bachtal Eschkol und kundschafteten es aus.

25 Und sie nahmen in ihre Hand von der Frucht des Landes und brachten sie herab zu uns und brachten uns Wort zurück und sprachen: Gut ist das Land, das Jehovah, unser Gott, uns geben will.

26 Aber ihr wolltet nicht hinaufziehen und waret widerspenstig dem Munde Jehovahs, eures Gottes.

27 Und ihr beschwertet euch in euren Zelten und sprachet: Aus Haß hat Jehovah uns aus Ägyptenland ausgeführt, um uns in die Hand der Amoriter zu geben, uns zu vernichten.

28 Wo sollen wir hinaufziehen? Unsere Brüder haben unser Herz zerfließen gemacht, als sie sagten: Größer und höher denn wir ist dies Volk; ihre Städte sind groß und bis in den Himmel befestigt, und wir haben auch Enaks Söhne dort gesehen.

29 Und ich sprach zu euch: Laßt euch nicht grauen und fürchtet euch nicht vor ihnen.

30 Jehovah, euer Gott, Der vor euch herzieht, Er wird für euch streiten, wie in allem, was Er mit euch tat in Ägypten vor euren Augen.

31 Und in der Wüste, wo du gesehen hast, wie Jehovah, dein Gott, dich trug, wie ein Mann trägt seinen Sohn, auf dem ganzen Weg, den ihr ginget, bis ihr an diesen Ort kamet.

32 Und trotz diesem Worte glaubtet ihr nicht an Jehovah, euren Gott,

33 Der vor euch herzog auf dem Wege, um euch den Ort auszuspähen, wo ihr lagern solltet durch das Feuer bei Nacht, auf daß ihr sehet auf dem Weg, auf dem ihr gehen solltet, und in der Wolke am Tag.

34 Und Jehovah hörte die Stimme eurer Worte und war entrüstet, und schwor und sprach:

35 Es soll kein Mann dieser Männer, von diesem bösen Geschlecht das gute Land sehen, das Ich euren Vätern zu geben geschworen hatte;

36 Außer Kaleb, Jephunnehs Sohn. Er soll es sehen, und ihm will Ich das Land geben, das er betreten hatte, und seinen Söhnen, dafür, daß er vollständig Jehovah nachgefolgt.

37 Auch über mich zürnte Jehovah euretwegen und sprach: Auch du sollst nicht dahin kommen.

38 Jehoschua, der Sohn Nuns, der vor dir steht, er soll dahin kommen; ihn stärke; denn er soll es Israel zum Erbe verteilen.

39 Und eure Kindlein, von denen ihr sagtet: Sie werden zum Raube werden; und eure Söhne, die diesen Tag nicht wissen, was gut oder böse ist; sie sollen dahin kommen, und ihnen will Ich es geben, und sie sollen es erblich besitzen.

40 Ihr aber, wendet euch ab und brechet auf nach der Wüste auf dem Weg dem Schilfmeere zu.

41 Und ihr antwortetet und sprachet zu mir: Wir haben gesündigt wider Jehovah, wir wollen hinaufziehen und streiten gemäß allem, das Jehovah, unser Gott, uns geboten hat. Und jeder Mann gürtete sich mit seinen Kriegswaffen und waret dafür, auf das Gebirge hinaufzuziehen.

42 Und Jehovah sprach zu mir: Sprich zu ihnen: Ziehet nicht hinauf und streitet nicht, denn Ich bin nicht in eurer Mitte, auf daß ihr nicht geschlagen werdet vor euren Feinden.

43 Und ich redete zu euch; ihr aber hörtet nicht, und waret widerspenstig gegen Jehovahs Mund, und waret vermessen und zoget hinauf auf das Gebirge.

44 Und der Amoriter, der auf diesem Gebirge wohnte1, ging aus, euch entgegen; und sie setzten euch nach, wie die Bienen tun, und zerstießen euch von Seir bis Chormah.

  1. saß

45 Und ihr kehrtet zurück und weintet vor Jehovah; Jehovah hörte aber nicht auf eure Stimme und gab euch kein Gehör.

46 Und ihr wohntet1 in Kadesch viele Tage, gemäß den Tagen eures Wohnens2.

  1. saßet
  2. Sitzens

Chapter 2

Sieg über Sichon.

1 Und wir wandten uns und brachen auf nach der Wüste auf dem Wege nach dem Schilfmeer, wie Jehovah zu mir redete, und umzogen das Gebirge Seir viele Tage.

2 Und Jehovah sprach zu mir und Er sagte:

3 Es ist viel für euch, das Gebirge zu umziehen; wendet euch gegen Mitternacht.

4 Und dem Volke gebiete und sprich: Ihr durchziehet nun die Grenze eurer Brüder, der Söhne Esau, die in Seir wohnen1, und sie fürchten euch. Hütet euch aber sehr!

  1. sitzen

5 Hebe nicht Streit an mit ihnen, denn keinen fußbreit1 von ihrem Land werde Ich euch geben, denn das Gebirge Seir habe Ich Esau zum Erbbesitz gegeben.

  1. nicht den Tritt der Sohle des Fußes

6 Speise sollt ihr um Silber von ihnen kaufen, auf daß ihr esset, und auch das Wasser sollt ihr um Silber von ihnen einkaufen und trinken.

7 Denn Jehovah, dein Gott, hat dich gesegnet in allem Tun deiner Hand; Er wußte um dein Ziehen in dieser großen Wüste. Die vierzig Jahre war Jehovah, dein Gott, mit dir, und es mangelte dir an nichts1.

  1. an keinem Worte

8 Und wir zogen vorüber an unseren Brüdern, den Söhnen Esaus, die auf Seir wohnen1, ab von dem Wege durch das Flachland, von Elath und von Ezion Geber, und wandten uns und zogen hin auf dem Wege nach der Wüste Moab.

  1. sitzen

9 Und Jehovah sprach zu mir: Bedränge nicht Moab und hebe nicht Streit an mit ihnen, denn Ich will dir nichts von seinem Land zum Erbbesitz geben, weil Ich den Söhnen Lots Ar zum Erbbesitz gegeben.

10 Die Emim hatten vordem darin gewohnt1, ein Volk, groß und viel und hoch, wie die Enakim.

  1. gesessen

11 Auch sie wurden, wie die Enakim, unter die Riesen1 gerechnet, die Moabiter aber nannten sie Emim.

  1. Rephaim

12 In Seir aber hatten vordem die Choriter gewohnt; und die Söhne Esaus trieben sie aus und vernichteten sie vor sich her, und wohnten1 an ihrer Statt, wie Israel mit dem Lande seines Erbbesitzes tat, das Jehovah ihnen gegeben hat.

  1. saßen

13 Nun machet euch auf und setzet über den Bach Sered. Und wir setzten über den Bach Sered.

14 Und die Tage, in denen wir von Kadesch Barnea zogen, bis daß wir über den Bach Sered setzten, waren achtunddreißig Jahre, bis das ganze Geschlecht der Kriegsleute aus der Mitte des Lagers alle ward, wie Jehovah ihnen geschworen hatte.

15 Und auch die Hand Jehovahs war wider sie, auf daß Er sie aus der Mitte des Lagers austilgte, bis sie alle wurden.

16 Und es geschah, als alle Kriegsleute aus der Mitte des Volkes alle waren, daß sie gestorben,

17 Daß Jehovah zu mir redete und sprach:

18 Du setzest heute über Moabs Grenze, an Ar1 vorbei.

  1. d.h. der Stadt

19 Und wirst nahe kommen gegenüber den Söhnen Ammons. Bedränge sie nicht und hebe nicht Streit an mit ihnen, denn Ich werde dir nichts vom Lande der Söhne Ammon zum Erbbesitze geben, denn Ich gab es den Söhnen Lots zum Erbbesitz.

20 Als ein Land von Riesen1 ward auch dieses gerechnet, Riesen2 wohnten vordem darinnen; und die Ammoniter nannten sie Samsummim.

  1. Rephaim
  2. Rephaim

21 Ein Volk war es, groß und viel und hoch, wie die Enakim; aber Jehovah vernichtete sie vor ihnen und trieb sie aus und sie wohnten1 an ihrer Statt,

  1. saßen

22 Wie Er getan hatte für die Söhne Esaus, die da wohnen1 in Seir, vor denen Er die Choriter vernichtete und sie austrieb; und sie wohnten2 an ihrer Statt bis auf diesen Tag.

  1. sitzen
  2. saßen

23 Und die Avim, die in Dörfern wohnten1 bis Gazah, die Kaphthorim2, die von Kaphthor ausgingen, vernichteten sie; und sie wohnten3 an ihrer Statt.

  1. saßen
  2. d.h. Kreter
  3. saßen

24 Machet euch auf, brechet auf und setzet über den Bach Arnon. Siehe, Ich habe Sichon, den König von Cheschbon, den Amoriter und sein Land in deine Hand gegeben. Fang an, nimm es ein, hebe Streit an mit ihm.

25 Diesen Tag will Ich anfangen zu geben Schauer und Furcht vor dir über die Völker unter dem ganzen Himmel, und sie werden zittern und beben vor deinem Angesicht, wenn sie das Gerücht von dir hören.

26 Und ich sandte Boten aus der Wüste Kedemoth an Sichon, den König von Cheschbon, mit Worten des Friedens und sprach:

27 Ich will dein Land durchziehen, will nur auf dem Wege gehen1, weder zur Rechten, noch zur Linken abweichen.

  1. will im Wege, im Wege gehen

28 Speise sollst du mir um Silber verkaufen, daß ich esse, und Wasser mir geben um Silber, daß ich trinke. Nur laß mich durchziehen zu Fuß;

29 Wie mir Esaus Söhne taten, die da wohnen in Seir, und die Moabiter, die da wohnen1 in Ar, bis daß ich über den Jordan übersetze in das Land, das Jehovah, unser Gott, uns gibt.

  1. sitzen

30 Und Sichon, Cheschbons König, war nicht willens, uns da durchziehen zu lassen, weil Jehovah, dein Gott, seinen Geist verhärtete und sein Herz verstockte, auf daß Er ihn in deine Hand gebe, wie es heutzutage ist.

31 Und Jehovah sprach zu mir: Siehe, Ich habe angefangen, Sichon und sein Land vor dir zu geben. Fange an, nimm ein, um sein Land einzunehmen.

32 Und Sichon ging aus, uns entgegen, er und all sein Volk zum Streite nach Jahza.

33 Und Jehovah, unser Gott, gab ihn vor uns, und wir schlugen ihn und seine Söhne und all sein Volk.

34 Und wir eroberten zu selbiger Zeit alle seine Städte und bannten in jeder Stadt Männer1, Weiber und Kindlein und ließen keinen Rest verbleiben.

  1. Personen

35 Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute der Städte, die wir eroberten.

36 Von Aroer an, das am Ufer des Baches Arnon, und die Stadt, die in dem Bachtale liegt, und bis Gilead war keine Stadt1 zu erhaben für uns; alle gab Jehovah vor uns hin.

  1. Hauptstadt, h. Kirjah

37 Nur dem Land der Söhne Ammons bist du nicht nahe gekommen, allem, das am Ufer1 des Baches Jabboks ist, noch den Städten auf dem Gebirge, noch irgend etwas, das Jehovah, unser Gott, verboten hat.

  1. an der Hand des Baches

Chapter 3

Sieg über Og.

1 Und wir wandten uns und zogen hinauf den Weg nach Baschan; und Og, der König von Baschan, ging aus, uns entgegen, er und all sein Volk, zum Streite bei Edrei.

2 Und Jehovah sprach zu mir: Fürchte ihn nicht, denn Ich habe ihn und all sein Volk und sein Land in deine Hand gegeben; und tue ihm, wie du Sichon, dem Amoriterkönig, der in Cheschbon wohnte1, getan hast.

  1. saß

3 Und Jehovah, unser Gott, gab auch Og, den König von Baschan, und all sein Volk in unsre Hand, und wir schlugen ihn, bis kein Rest verblieb.

4 Und wir eroberten zur selben Zeit alle seine Städte; da war keine Stadt1, die wir ihnen nicht nahmen, sechzig Städte, den ganzen Landstrich von Argob, das Königreich Ogs in Baschan.

  1. Hauptstadt

5 Alle diese Städte waren fest mit hohen Mauern, mit Flügeltoren und Riegeln, außer den sehr vielen nicht ummauerten Städten.

6 Und wir bannten sie, wie wir Sichon, dem König von Cheschbon taten, alle Städte mit Männern1, Weibern und Kindlein wurden gebannt.

  1. Personen

7 Und alles Vieh und die Beute der Städte raubten wir für uns.

8 Und wir nahmen zur selben Zeit das Land aus der Hand der zwei Könige der Amoriter, diesseits des Jordans, vom Bache Arnon bis zum Berge Chermon.

9 Die Zidonier nennen den Chermon Sirion, und die Amoriter nennen ihn Senir.

10 Alle Städte der Ebene und ganz Gilead und ganz Baschan bis Salcha und Edrei, Städte des Königsreiches Ogs in Baschan.

11 Denn Og, König von Baschan, verblieb allein von den Übriggebliebenen der Rephaim1. Siehe, sein Ruhebett, ein Ruhebett von Eisen, ist es nicht in Rabbath der Söhne Ammons? Neun Ellen ist seine Länge und vier Ellen seine Breite nach dem Mannes- Ellenbogen.

  1. d.h. Riesen

12 Und dieses Land haben wir zur selben Zeit eingenommen, von Aroer an, das am Bache Arnon ist; und die Hälfte des Berges Gilead und dessen Städte habe ich dem Rubeniter und dem Gaditer gegeben.

13 Und das übrige Gilead und ganz Baschan, Ogs Königreich, gab ich dem halben Stamme1 Menascheh, den ganzen Landstrich von Argob, samt dem ganzen Baschan; es heißt das Land der Rephaim2.

  1. Rute
  2. d.h. Riesen

14 Jair, Menaschehs Sohn, nahm den ganzen Landstrich Argob bis an die Grenze der Gaschuriter und der Maachathiter, und nannte Baschan nach seinem Namen die Dörfer Jairs1 bis auf diesen Tag.

  1. Chavoth Jair

15 Und dem Machir gab ich Gilead.

16 Und dem Rubeniter und dem Gaditer gab ich von Gilead und bis an den Bach Arnon, zur Mitte des Baches als Grenze, und bis zum Bache Jabbok, der Grenze der Söhne Ammons.

17 Und das Flachland und den Jordan als Grenze. Vom Kinnereth und bis zum Meer des Flachlandes, zum Salzmeer unter den Abhängen des Pisgah dem Aufgang zu.

18 Und ich gebot euch zur selben Zeit und sprach: Jehovah, euer Gott, hat euch dieses Land gegeben zum Erbbesitz. Ausgerüstet sollt ihr vor euren Brüdern, den Söhnen Israels, hinüberziehen, alle tapferen Söhne.

19 Nur eure Weiber und eure Kindlein und eure Viehherden - ich weiß, ihr habt viel Viehherden - sollen in euren Städten bleiben1, die ich euch gegeben habe;

  1. sitzen

20 Bis Jehovah eure Brüder wie euch zur Ruhe gebracht, und auch sie das Land einnehmen, das Jehovah, euer Gott, ihnen jenseits des Jordans geben wird. Und ihr kehret, jeder Mann, zu seinem Erbbesitz zurück, das ich euch gegeben habe.

21 Und dem Jehoschua habe ich zur selben Zeit geboten und gesagt: Deine Augen haben gesehen alles, was Jehovah, euer Gott, diesen zwei Königen getan hat. So wird Jehovah allen den Königreichen tun, in die du hinüberziehen wirst.

22 Fürchtet sie nicht; denn Jehovah, euer Gott, Er streitet für euch.

23 Und ich flehte zur selben Zeit zu Jehovah und sprach:

24 O Herr, Jehovah, Du hast angefangen, Deinem Knechte Deine Größe und Deine starke Hand zu zeigen; denn welcher Gott1 im Himmel und auf Erden kann Deine Taten und nach Deiner Macht tun!

  1. El

25 Laß mich doch hinüberziehen und sehen das gute Land, das jenseits des Jordans ist! dies gute Gebirge und den Libanon!

26 Aber Jehovah wütete gegen mich um euretwillen und hörte nicht auf mich. Und Jehovah sprach zu mir: Dir ist viel geworden. Rede zu Mir nicht weiter von dieser Sache1.

  1. Worte

27 Steige auf die Spitze1 des Pisgah und erhebe deine Augen dem Meere zu und nach Mitternacht, und nach Süden und gegen Aufgang, und siehe mit deinen Augen; denn du sollst nicht über diesen Jordan übersetzen.

  1. das Haupt

28 Gebiete aber Jehoschua, stärke ihn und mache ihn rüstig; denn er soll vor diesem Volke hinüberziehen und ihnen das Land zum Erbe verteilen, das du sehen wirst.

29 Wir aber blieben1 in dem Tale, Beth Peor gegenüber.

  1. saßen

Chapter 4

Vermahnung zum Gehorsam. - Drei Freistädte.

1 Und nun höre, Israel, auf die Satzungen und auf die Rechte, welche ich euch lehre zu tun, auf daß ihr lebet und hineinkommet und einnehmet das Land, das euch Jehovah, der Gott eurer Väter, geben wird.

2 Ihr sollt nicht dazutun zu dem Worte, das Ich euch gebiete, noch sollt ihr etwas davon wegnehmen, auf daß ihr haltet die Gebote Jehovahs, eures Gottes, die ich euch gebiete.

3 Eure Augen haben gesehen, was Jehovah getan hat in Baal-Peor; denn jeden Mann, der dem Baal-Peor nachging, hat Jehovah, dein Gott, aus deiner Mitte vernichtet.

4 Ihr aber, die ihr Jehovah, eurem Gotte, anhinget, seid diesen Tag noch alle am Leben.

5 Siehe, ich habe euch Satzungen und Rechte gelehrt, wie mir Jehovah, mein Gott, geboten hat, daß ihr danach tut inmitten des Landes, dahin ihr kommen werdet, es einzunehmen.

6 Haltet aber und tut sie. Denn das sei eure Weisheit und eure Einsicht vor den Augen der Völker, wenn sie hören werden alle diese Satzungen und sagen: Nur ein weises und einsichtsvolles Volk ist diese große Völkerschaft!

7 Denn wo ist eine Völkerschaft so groß, dem Gott nahe ist, wie Jehovah, unser Gott, so oft wir zu Ihm rufen?

8 Und wo ist eine Völkerschaft so groß, die so gerechte Satzungen und Rechte hätte, wie dies ganze Gesetz, das ich diesen Tag vor euch gebe?

9 Nur hüte dich, und hüte deine Seele sehr, daß du nicht vergissest die Dinge1, die deine Augen gesehen haben, auf daß sie alle Tage deines Lebens nicht aus deinem Herzen weichen, und sollst sie deine Söhne und die Söhne deiner Söhne wissen lassen;

  1. Worte

10 Den Tag, da du standest vor Jehovah, deinem Gott, am Choreb, da Jehovah zu mir sprach: Versammle Mir das Volk, daß Ich sie hören lasse Meine Worte, die sie lernen sollen, Mich zu fürchten alle Tage, die sie auf dem Boden leben, und daß sie ihre Söhne lehren.

11 Und ihr nahtet hinzu und standet unten am Berg, und der Berg brannte im Feuer bis in das Herz der Himmel. Da war Finsternis, eine Wolke und Wolkendunkel.

12 Und Jehovah redete zu euch mitten aus dem Feuer. Die Stimme der Worte hörtet ihr; aber ein Abbild sahet ihr nicht, nur eine Stimme.

13 Und Er sagte euch an Seinen Bund, den Er euch gebot zu tun, die Zehn Worte, und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.

14 Und mir gebot Jehovah zur selben Zeit, euch zu lehren Satzungen und Rechte, daß ihr sie tun solltet in dem Lande, in das ihr überziehen würdet, um es einzunehmen.

15 Hütet euch aber sehr für eure Seelen, denn ihr habt kein Abbild gesehen am Tage, da Jehovah auf Choreb mitten aus dem Feuer zu euch redete;

16 Auf daß ihr es nicht verderbt und euch kein Schnitzbild machet, ein Abbild irgendeiner Form nach dem männlichen oder weiblichen Vorbild;

17 Das Vorbild irgendeines Viehs, das auf Erden ist, das Vorbild irgendeines geflügelten Vogels, das am Himmel fliegt,

18 Das Vorbild irgendeines Kriechtieres auf dem Boden, das Vorbild irgendeines Fisches, der im Wasser unter der Erde ist;

19 Und daß du nicht deine Augen zum Himmel erhebest und die Sonne, und den Mond und die Sterne sehest, all das Heer des Himmels, und du irre gehst1 und sie anbetest und ihnen dienst, die Jehovah, dein Gott, allen Völkern unter allen Himmeln zugeteilt hat.

  1. verscheucht werdest

20 Euch aber hat Jehovah genommen und euch aus dem Schmelzofen des Eisens, aus Ägypten ausgeführt, auf daß ihr Ihm zum Erbvolke werdet, wie an diesem Tag.

21 Aber Jehovah zürnte mir euretwegen1, und schwur, daß ich nicht sollte über den Jordan setzen, und daß ich nicht kommen solle zum guten Land, das Jehovah, dein Gott, dir zum Erbe gibt.

  1. wegen eures Wortes

22 Denn ich sterbe in diesem Land, ich werde nicht über den Jordan setzen; ihr aber setzet über und nehmet dies gute Land ein.

23 Hütet euch, daß ihr nicht vergesset den Bund Jehovahs, eures Gottes, den Er mit euch geschlossen hat, so ihr euch machtet ein Schnitzbild, in dem Abbild von irgend etwas, das euch Jehovah, euer Gott, verboten hat.

24 Denn Jehovah, dein Gott, ist ein fressendes Feuer, ein eifernder Gott1;

  1. El

25 Wenn du zeugst Söhne und Söhne der Söhne, und ihr alt geworden seid im Lande, und ihr verderbt euch, so daß ihr ein Schnitzbild in dem Abbild von irgend etwas machet, und tut, was übel ist in den Augen Jehovahs, eures Gottes, so daß ihr Ihn reizet;

26 So nehme ich heute Himmel und Erde zu Zeugen wider euch, daß ihr eilends umkommt1 aus dem Lande weg, in das ihr über den Jordan übersetzt, um es einzunehmen; nicht sollet ihr eure Tage darin verlängern, weil ihr vernichtet2 werdet.

  1. umkommend umkommt
  2. vernichtend vernichtet

27 Und zerstreuen wird euch Jehovah unter die Völker, und wird euer eine geringe Zahl1 bleiben unter den Völkerschaften, dahin euch Jehovah treiben läßt.

  1. Männer von Zahl, d.h. die man zählen kann

28 Und dort werdet ihr Göttern dienen, die von Menschenhänden gemacht sind, Holz und Stein, die nicht sehen und nicht hören und nicht essen und nicht riechen können.

29 Und von dort werdet ihr nach Jehovah, deinem Gott, suchen und du wirst Ihn finden, wenn du nach Ihm suchst von deinem ganzen Herzen und von deiner ganzen Seele.

30 In deiner Drangsal und wenn dich alle diese Dinge1 treffen2, in den späteren Tagen wirst du zurückkehren zu Jehovah, deinem Gott und wirst auf seine Stimme hören.

  1. Worte
  2. finden

31 Weil Jehovah, dein Gott, ein erbarmungsvoller Gott ist, wird Er nicht von dir ablassen noch dich verderben, und wird nicht vergessen den Bund mit deinen Vätern, den Er ihnen geschworen hat.

32 Dann frage doch nach den früheren Tagen, die vor dir gewesen, seit dem Tage, da Gott den Menschen auf der Erde geschaffen, und von einem Ende des Himmels bis zum anderen Ende des Himmels, ob je so Großes1 geschehen oder gehört worden ist, wie dies?

  1. so ein großes Wort

33 Hat je ein Volk die Stimme Gottes mitten aus dem Feuer reden gehört, wie du gehört hast, und ist am Leben geblieben?

34 Oder hat Gott jemals versucht, hinzugehen und Sich eine Völkerschaft mitten aus einer Völkerschaft herauszunehmen mit Versuchungen, mit Zeichen und mit Wahrzeichen, und mit Streit und mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm, und mit großen, furchtbaren Taten1, wie das alles Jehovah, euer Gott, für euch vor euren Augen in Ägypten getan hat?

  1. mit großen furchtbaren

35 Du hast es gesehen, damit du wissest, daß Jehovah der Gott ist, und daß keiner recht ist außer Ihm.

36 Aus dem Himmel ließ Er dich Seine Stimme hören, um dich zu belehren, und auf Erden ließ Er dich Sein großes Feuer sehen, und Seine Worte hast du gehört mitten aus dem Feuer!

37 Und darum, daß Er deine Väter liebte, und ihren Samen nach ihnen1 erwählte, und dich mit Seinem Angesichte mit Seiner großen Kraft aus Ägypten ausführte,

  1. seinen Samen nach ihm

38 Um größere und gewaltigere Völkerschaften, als du bist, vor dir auszutreiben, um dich hineinzuführen und dir ihr Land zum Erbe zu geben, wie an diesem Tag.

39 Und du sollst an diesem Tag wissen, und dir ins Herz zurückbringen, daß Jehovah der Gott ist im Himmel oben und unten auf Erden, keiner sonst;

40 Und sollst Seine Satzungen und Seine Gebote halten, die ich dir heute gebiete, auf daß es dir und deinen Söhnen nach dir wohlergehe, auf daß du deine Tage verlängerst auf dem Boden, den dir Jehovah, dein Gott, für alle Tage geben wird.

41 Da schied Mose drei Städte jenseits des Jordans gegen Aufgang der Sonne aus,

42 Auf daß dahin flöhe der Totschläger, der seinen Genossen ohne Wissen tot geschlagen, ohne daß er ihn haßte seit gestern und ehegestern. Und er soll fliehen in eine von diesen Städten und soll am Leben bleiben,

43 Bezer in der Wüste im Lande der Ebene für die Rubeniter, und Ramoth in Gilead für die Gaditer, und Golan in Baschan für die Menaschiter.

44 Und dies ist das Gesetz, welches Mose vor die Söhne Israels legte:

45 Das sind die Zeugnisse und die Satzungen und die Rechte, die Mose zu den Söhnen Israels auf ihrem Auszug aus Ägypten geredet hat,

46 Jenseits des Jordans im Tal, Beth-Peor gegenüber, im Lande Sichons, des Königs der Amoriter, der in Cheschbon wohnte1, den Mose und die Söhne Israels schlugen auf ihrem Auszug aus Ägypten.

  1. saß

47 Und sie nahmen sein Land ein und das Land Ogs, des Königs von Baschan, der zwei Könige der Amoriter, am Übergang über den Jordan, gegen Aufgang der Sonne.

48 Von Aroer, das am Ufer des Baches Arnon ist, und bis zum Berge Sion, das ist der Chermon.

49 Und all das Flachland jenseits des Jordans gegen Aufgang und bis zum Meere des Flachlandes unter den Abhängen des Pisgah.

Chapter 5

Die Zehn Gebote.

1 Und Mose rief das ganze Israel und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Satzungen und die Rechte, welche ich heute vor euren Ohren rede, und lernet sie und haltet sie, daß ihr sie tut.

2 Jehovah, unser Gott, hat mit uns auf dem Choreb einen Bund geschlossen.

3 Nicht mit unseren Vätern hat Jehovah diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, mit uns selbst, die wir alle heute hier am Leben sind.

4 Von Angesicht zu Angesicht redete Jehovah mit euch auf dem Berge mitten aus dem Feuer.

5 Ich stand zwischen Jehovah und zwischen euch zu jener Zeit, um euch das Wort Jehovahs anzusagen; denn ihr fürchtetet euch vor dem Feuer und stiegt nicht auf den Berg. Und Er sprach:

6 Ich bin Jehovah, dein Gott, Der dich aus Ägyptenland, aus dem Hause der Knechte ausgeführt hat.

7 Du sollst keine anderen Götter vor Mir1 haben.

  1. Meinem Angesichte

8 Du sollst dir kein Schnitzbild irgendeines Abbildes machen von irgend etwas, das im Himmel oben, noch unten auf Erden, noch im Wasser unter der Erde.

9 Du sollst sie nicht anbeten, noch ihnen dienen; denn Ich, Jehovah, dein Gott, bin ein eifernder Gott, Der heimsucht die Missetat der Väter an den Söhnen und auf den dritten1 und auf den vierten2 bei denen, die Mich hassen.

  1. d.h. Glied
  2. d.h. Glied

10 Und Barmherzigkeit erzeige Tausenden, die Mich lieben und Meine Gebote halten.

11 Du sollst den Namen Jehovahs, deines Gottes, nicht ins Eitle führen1; denn Jehovah wird den nicht ungestraft lassen, der Seinen Namen ins Eitle führt2.

  1. erheben
  2. erhebt

12 Halte den Sabbathtag, daß du ihn heiligst, wie Jehovah, dein Gott, dir geboten hat.

13 Sechs Tage sollst du arbeiten1 und all dein Werk tun.

  1. dienen

14 Aber der siebente Tag ist der Sabbath dem Jehovah, deinem Gotte. Da sollst du keine Arbeit tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Ochse, noch dein Esel, noch all dein Vieh, noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist, auf daß dein Knecht und deine Magd ruhe gleich wie du.

15 Und du sollst gedenken, daß du warst ein Knecht in Ägyptenland, und daß Jehovah, dein Gott, dich von da ausgeführt hat mit starker Hand und ausgestrecktem Arm. Darum hat Jehovah, dein Gott, dir geboten, daß du den Sabbathtag halten1 sollst.

  1. tun

16 Ehre1 deinen Vater und deine Mutter, wie dir Jehovah, dein Gott, geboten hat, auf daß deine Tage verlängert werden und daß es dir wohl gehe auf dem Boden, den Jehovah, dein Gott, dir geben wird.

  1. verherrliche

17 Du sollst nicht morden.

18 Du sollst nicht ehebrechen.

19 Du sollst nicht stehlen.

20 Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten1.

  1. nicht antworten wider deinen Genossen als ein falscher Zeuge

21 Noch sollst du begehren deines Nächsten1 Weib, und sollst dich nicht gelüsten lassen deines Nächsten2 Haus, sein Feld, noch seinen Knecht, noch seine Magd, seinen Ochsen noch seinen Esel, noch irgend etwas, das dein Nächster3 hat.

  1. Genossen
  2. Genossen
  3. Genosse

22 Diese Worte hat Jehovah zu eurer ganzen Versammlung geredet auf dem Berge, mitten aus dem Feuer, der Wolke und dem Wolkendunkel mit großer Stimme, und tat nichts dazu, und Er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir.

23 Und es geschah, als ihr die Stimme mitten aus der Finsternis hörtet, und der Berg im Feuer brannte, daß zu mir nahten alle Häupter eurer Stämme1 und eure Ältesten.

  1. Ruten

24 Und ihr sprachet: Siehe, Jehovah, unser Gott, hat uns Seine Herrlichkeit und Seine Größe sehen lassen, und wir haben Seine Stimme mitten aus dem Feuer gehört. An diesem Tage haben wir gesehen, daß Gott mit dem Menschen reden kann, und er am Leben bleibt.

25 Und nun - warum sollen wir sterben; denn das große Feuer da frißt uns auf. Wenn wir noch länger1 die Stimme Jehovahs, unseres Gottes, hören, so sterben wir.

  1. dazutun zu hören

26 Denn wer, der von allem Fleisch die Stimme des lebendigen Gottes mitten aus dem Feuer reden hörte, wie wir, ist am Leben geblieben?

27 Nahe du, und höre alles, was Jehovah, unser Gott, sprechen wird, und du rede zu uns alles, was Jehovah, unser Gott, zu dir reden wird, und wir wollen es hören und tun.

28 Und Jehovah hörte auf die Stimme eurer Worte, da ihr zu mir redetet, und Jehovah sprach zu mir: Ich habe die Stimme der Worte dieses Volkes gehört, die sie zu dir redeten; es ist alles gut, was sie geredet haben.

29 Wäre es1, daß dies ihr Herz immer so wäre, daß sie Mich fürchteten und alle Meine Gebote hielten alle Tage, auf daß es ihnen und ihren Söhnen ewiglich gut erginge!

  1. wer gebe es

30 Geh, sprich zu ihnen: Kehret zurück zu euren Zelten!

31 Und du stehe allda bei Mir, und Ich will zu dir alles Gebot und die Satzungen und die Rechte reden, die du sie lehren sollst, auf daß sie sie tun in dem Lande, das Ich ihnen zum Erbbesitze geben will.

32 Und ihr sollt sie halten, daß ihr tut, wie Jehovah, euer Gott, euch geboten hat, ihr sollt nicht davon abweichen rechts oder links.

33 In all dem Weg, den Jehovah, euer Gott, euch geboten hat, sollt ihr wandeln, auf daß ihr lebet und es euch gut ergehe, und ihr eure Tage verlängert in dem Lande, das ihr einnehmen werdet.

Chapter 6

Erklärung des ersten Gebots.

1 Und dies ist das Gebot, die Satzungen und die Rechte, so Jehovah, euer Gott, geboten hat euch zu lehren, auf daß ihr sie tut in dem Lande, in das ihr hinüberziehet, um es einzunehmen.

2 Damit du fürchtest Jehovah, deinen Gott, und haltest alle Seine Satzungen und Seine Gebote, die ich dir gebiete, du und dein Sohn und deines Sohnes Sohn, alle Tage deines Lebens, und auf daß deine Tage verlängert werden.

3 Und höre, Israel, und hüte dich, daß du es tust, auf daß es dir gut gehe und ihr euch sehr mehret, wie Jehovah, der Gott deiner Väter, zu dir geredet hat, in dem Lande, das von Milch und Honig fließt.

4 Höre, Israel, Jehovah, unser Gott, ist ein Jehovah.

5 Und du sollst lieben Jehovah, deinen Gott, von deinem ganzen Herzen und von deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.

6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, seien in deinem Herzen.

7 Und sollst sie deinen Söhnen einschärfen, und sollst davon reden wenn du sitzest in deinem Hause oder auf dem Wege gehst, und wenn du dich niederlegst und wenn du aufsteht;

8 Und sollst sie als Zeichen auf deine Hand binden und sie seien als Stirnband zwischen deinen Augen.

9 Und sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.

10 Und es soll geschehen, wenn dich Jehovah, dein Gott, in das Land hineingebracht, daß Er deinen Vätern, dem Abraham, dem Isaak und dem Jakob geschworen hat, dir zu geben, große und gute Städte, die du nicht bautest.

11 Und Häuser, alles Guten voll, die du nicht gefüllt, und ausgehauene Brunnen1, die du nicht ausgehauen, Weinberge und Ölgärten, die du nicht gepflanzt hast, und davon issest und satt wirst;

  1. Gruben

12 So hüte dich, daß du Jehovahs nicht vergessest, Der dich aus Ägyptenland, aus dem Hause der Knechte, ausgeführt hat.

13 Jehovah, deinen Gott, sollst du fürchten und Ihm dienen und bei Seinem Namen schwören.

14 Ihr sollt nicht anderen Göttern nachgehen, von den Göttern der Völker, die rings um euch sind.

15 Denn ein eifernder Gott ist Jehovah, dein Gott, in deiner Mitte, auf daß nicht der Zorn Jehovahs, deines Gottes, entbrenne wider dich, und Er dich von den Angesichten des Bodens vernichte.

16 Ihr sollt Jehovah, euren Gott, nicht versuchen, wie ihr Ihn in Massah versucht habt.

17 Ihr sollt halten1 die Gebote Jehovahs, eures Gottes, und Seine Zeugnisse und Seine Satzungen, die Er dir geboten hat;

  1. haltend sollt ihr halten

18 Und sollst tun, was recht und gut ist in den Augen Jehovahs, auf daß es dir gut gehe und du hineinkommst und das gute Land einnehmest, das Jehovah deinen Vätern geschworen hat;

19 Auf daß Er vertreibe alle deine Feinde vor dir, wie Jehovah geredet hat.

20 Wenn dich dein Sohn morgen fragen wird und sagen: Was sollen diese Zeugnisse und die Satzungen und die Rechte, die Jehovah, unser Gott, euch geboten hat?

21 So sollst du deinem Sohne sagen: Wir waren Knechte dem Pharao in Ägypten; und Jehovah hat uns mit starker Hand aus Ägypten ausgeführt.

22 Und Jehovah tat große und schlimme Zeichen und Wahrzeichen an Ägypten, an Pharao und an seinem ganzen Haus vor unseren Augen.

23 Und führte uns aus von da, auf daß Er uns heranbrächte und gäbe uns das Land, das Er unseren Vätern geschworen hatte.

24 Und Jehovah hat uns geboten, all diese Satzungen zu tun, Jehovah, unseren Gott, zu fürchten, auf daß es uns gut gehe alle Tage, daß Er uns am Leben erhalte, wie es heutigentags ist.

25 Und es wird für uns Gerechtigkeit sein, wenn wir daran halten, daß wir all dies Gebot tun vor Jehovah, unserem Gott, wie Er uns geboten hat.

Chapter 7

Zerstörung des Götzendienstes.

1 Wenn dich Jehovah, dein Gott, in das Land hineinbringt, in das du einziehst, um es einzunehmen, und Er ausstößt viele Völkerschaften vor dir, die Chethiter und die Girgaschiter und die Amoriter und die Kanaaniter und die Pherisiter und die Chiviter und die Jebusiter, sieben größere und mächtigere Völkerschaften als du;

2 Und Jehovah, dein Gott, gibt sie vor dich dahin und du schlägst sie, so sollst du sie ganz und gar bannen1, und keinen Bund mit ihnen schließen, noch ihnen gnädig sein.

  1. bannend sollt ihr bannen

3 Und du sollst dich mit ihnen nicht verschwägern: Deine Töchter sollst du nicht geben seinem Sohne und seine Tochter nicht deinem Sohne nehmen.

4 Denn er wird deinen Sohn von Mir abwenden, daß sie anderen Göttern dienen, und der Zorn Jehovahs wird wider euch entbrennen und Er wird eilends dich vernichten.

5 Vielmehr sollt ihr ihnen also tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen und ihre Bildsäulen zerbrechen und ihre Ascheren niederhauen und ihre Schnitzbilder im Feuer verbrennen.

6 Denn ein heilig Volk bist du deinem Gott Jehovah; dich hat Jehovah, dein Gott, erwählt, daß du ein Volk des Eigentums Ihm sein sollst vor allen Völkern, die auf dem Angesichte des Bodens sind.

7 Nicht weil euer mehr sind als alle Völker, hat Jehovah Gefallen an euch und hat euch erwählt; denn ihr seid das kleinste unter allen Völkern.

8 Sondern weil Jehovah euch liebte, und daß Er Seinen Schwur hielte, den Er euren Vätern geschworen hatte, führte euch Jehovah aus mit starker Hand und löste dich ein aus dem Hause der Knechte, aus der Hand Pharaos, des Königs von Ägypten.

9 Und du sollst wissen, daß Jehovah, dein Gott, der Gott ist, der wahre Gott, der Bund und Barmherzigkeit hält denen, die Ihn lieben und Seine Gebote halten, in das tausendste Geschlecht;

10 Und vergilt denen, die Ihn hassen, ins Angesicht, ihn zu verderben. Nicht zögert Er Seinem Hasser, ins Angesicht vergilt Er ihm.

11 So halte denn das Gebot und die Satzungen und die Rechte, die ich dir heute gebiete, auf daß du sie tust.

12 Und es wird geschehen, daß darum, daß ihr auf diese Rechte höret und sie haltet und sie tut, auch Jehovah, dein Gott, dir den Bund und die Barmherzigkeit hält, die Er deinen Vätern geschworen hat.

13 Und Er liebt dich und segnet dich und mehret dich, und segnet die Frucht deines Mutterleibes und die Frucht deines Bodens, dein Korn und deinen Most und dein Öl, den Wurf deiner Rinder und die Zucht deines Kleinviehs auf dem Boden, den Jehovah deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben.

14 Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern; kein Unfruchtbarer und keine Unfruchtbare wird sein bei dir und bei deinem Vieh.

15 Und Jehovah wird alle Krankheit von dir abwenden; und keine der bösen Seuchen Ägyptens, von denen du weißt, wird Er auf dich legen, sondern sie über alle deine Hasser bringen.

16 Und du sollst verzehren alle Völker, die Jehovah, dein Gott, dir gibt, und dein Auge soll ihrer nicht schonen, auf daß du ihren Göttern nicht dienst: denn dies ist ein Fallstrick für dich.

17 So du in deinem Herzen sprichst: Dieser Völkerschaften sind zu viele für mich, wie werde ich vermögen, sie auszutreiben?

18 So fürchte dich nicht vor ihnen: Gedenke1 dessen, was Jehovah, dein Gott, dem Pharao und ganz Ägypten getan!

  1. gedenkend gedenke

19 Der großen Versuchungen, die deine Augen gesehen, und der Zeichen und Wahrzeichen, und wie Jehovah, dein Gott, dich mit starker Hand und ausgerecktem Arm herausgeführt; also wird Jehovah, dein Gott, allen den Völkern tun, vor denen du dich fürchtest.

20 Und auch den Horniß sendet Jehovah, dein Gott, über sie, bis auch die Übriggebliebenen und die sich verborgen vor deinem Angesicht, umgekommen sind.

21 Laß dir nicht vor ihnen grauen. Denn Jehovah, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein großer und furchtbarer Gott!

22 Und ausstoßen wird Jehovah, dein Gott, nach und nach1 diese Völkerschaften vor deinem Angesicht. Nicht eilig wirst du vermögen sie wegzutilgen, auf daß der wilden Tiere des Feldes nicht zu viel werden wider dich.

  1. ein wenig, ein wenig

23 Und Jehovah, dein Gott, gibt sie vor dir dahin und verwirrt sie in großer Verwirrung, bis daß sie vernichtet sind.

24 Und ihre Könige gibt Er in deine Hand, auf daß du ihren Namen unter dem Himmel zerstörst. Kein Mann soll vor dir bestehen1, bis du sie vernichtet hast.

  1. sich stellen

25 Die Schnitzbilder ihrer Götter sollt ihr im Feuer verbrennen, du sollst nicht das Silber und das Gold daran begehren und zu dir nehmen; auf daß es nicht zum Fallstrick für dich werde; denn ein Greuel ist es Jehovah, deinem Gott.

26 Und du sollst keinen Greuel in dein Haus bringen, auf daß du nicht gleich ihm gebannet werdest. Verabscheuen1 sollst du es und Grauen davor haben2; denn es ist Verbanntes.

  1. verabscheuend es verabscheuen
  2. grauend davor grauen

Chapter 8

Weitere Ermahnungen.

1 Alles Gebot, das ich dir heute gebiete, sollt ihr halten, es zu tun, auf daß ihr lebet und euch mehret und hineinkommet und das Land einnehmet, das Jehovah euren Vätern zugeschworen hat.

2 Und gedenke all des Weges, den dich Jehovah, dein Gott, diese vierzig Jahre in der Wüste gehen ließ, um dich zu demütigen, dich zu versuchen, damit Er wisse, was in deinem Herzen ist, ob du Seine Gebote halten wirst oder nicht.

3 Und Er demütigte dich und ließ dich hungern, und ließ dich Manna essen, das du nicht gekannt und das deine Väter nicht gekannt hatten, um dich wissen zu lassen, daß der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern daß von allem, das aus dem Munde Jehovahs geht, der Mensch lebt.

4 Dein Gewand alterte nicht an dir und dein Fuß schwoll nicht diese vierzig Jahre lang.

5 Und du weißt mit deinem Herzen, daß wie ein Mann seinen Sohn in Zucht nimmt, so Jehovah, dein Gott, dich in Zucht genommen hat.

6 Und halte die Gebote Jehovahs, deines Gottes, daß du wandelst in Seinen Wegen und Ihn fürchtest.

7 Denn Jehovah, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land, ein Land der Bäche von Wasser, der Quellen und Tiefen, die im Tal und im Gebirge herauskommen.

8 Ein Land des Weizens und der Gerste und des Weinstocks und des Feigenbaums und des Granatbaums, ein Land des Olivenbaums mit Öl und des Honigs.

9 Ein Land, in dem du nicht kärgliches Brot issest, in dem es dir an nichts mangelt; ein Land, dessen Steine Eisen sind, und aus dessen Gebirgen du Erz aushaust.

10 Du sollst essen und satt werden und sollst Jehovah, deinen Gott, segnen ob deinem Lande, das Er dir gibt.

11 Hüte dich, daß du Jehovah, deinen Gott, nicht vergissest, nicht zu halten Seine Gebote und Seine Rechte und Seine Satzungen, die ich dir heute gebiete.

12 Auf daß nicht, wenn du issest und dich sättigst und gute Häuser baust und darin wohnst1,

  1. sitzest

13 Und dein Rind und dein Kleinvieh sich mehrt, und deines Silbers und Goldes dir viel wird, und alles, das du hast, sich mehrt,

14 Dein Herz dann sich emporhebt und du Jehovah, deinen Gott, vergissest, Der dich aus Ägyptenland, dem Hause der Knechte ausgeführt hat;

15 Ihn, Der dich durch die große und furchtbare Wüste gehen ließ, wo die Schlangen, der Saraph und der Skorpion, und ein dürstendes Land, darin kein Wasser ist, Ihn, Der für dich Wasser aus dem Felsen von Kiesel hervorkommen ließ;

16 Ihn, Der dich in der Wüste Manna essen ließ, das deine Väter nicht gekannt hatten, auf daß Er dich demütige und auf daß Er dich versuche, um dir danach Gutes zu tun;

17 Und du sprächest in deinem Herzen: Meine Kraft und die Macht meiner Hand hat mir dieses Vermögen bereitet1.

  1. gemacht

18 So gedenke Jehovahs, deines Gottes, denn Er gibt dir Kraft, das Vermögen zu bereiten1, auf daß Er Seinen Bund, den Er deinen Vätern geschworen hat, bestätige wie dieses Tages.

  1. machen

19 Und es wird sein, so du Jehovahs, deines Gottes, vergissest und anderen Göttern nachgehst, ihnen dienst und sie anbetest, so zeuge ich heute wider euch, daß ihr umkommen werdet1.

  1. umkommend umkommen werdet

20 Wie die Völkerschaften, die Jehovah vor eurem Angesicht zerstört, so werdet ihr zerstört, weil ihr nicht auf die Stimme Jehovahs, eures Gottes, gehört.

Chapter 9

Erinnerung an frühere Vergehen.

1 Höre, Israel, du setzest heute über den Jordan, um hineinzuziehen, um Völkerschaften, die größer und mächtiger sind als du, mit großen bis an den Himmel befestigten Städten, auszutreiben.

2 Ein großes, hohes Volk, Söhne der Enakim, die du kennst und von denen du gehört: Wer kann bestehen vor Enaks Söhnen?

3 So wisse denn heute, daß Jehovah, dein Gott, Der vor dir hinüberzieht, ein fressend Feuer, sie vernichten wird und sie vor dir niederbeugen; und du sollst sie austreiben und eilends zerstören, wie Jehovah zu dir geredet hat.

4 Nicht sprich in deinem Herzen, wenn Jehovah, dein Gott, sie vor dir verteilt, und sage: Um meiner Gerechtigkeit willen hat Jehovah mich hereingebracht, dieses Land einzunehmen, und wegen der Ungerechtigkeit dieser Völkerschaften treibe sie Jehovah vor dir aus.

5 Nicht um deiner Gerechtigkeit und um der Redlichkeit deines Herzens willen kannst du ihr Land einnehmen, sondern ob der Ungerechtigkeit dieser Völkerschaften treibt Jehovah, dein Gott, sie vor dir aus, und auf daß Er das Wort bestätige, das Jehovah deinen Vätern, dem Abraham, dem Isaak und dem Jakob, geschworen hat.

6 Und du sollst wissen, daß nicht ob deiner Gerechtigkeit Jehovah, dein Gott, dir dies gute Land zum Erbbesitze geben wird, denn du bist ein halsstarriges Volk.

7 Gedenke, vergiß es nicht, wie du Jehovah, deinen Gott, in der Wüste entrüstet hast; von dem Tage an, da du aus Ägyptenland ausgegangen, bis ihr an diesen Ort gekommen seid, seid ihr wider Jehovah widerspenstig gewesen.

8 Und am Choreb habt ihr Jehovah entrüstet, und Jehovah zürnte wider euch, euch zu vernichten.

9 Als ich auf den Berg stieg, um die steinernen Tafeln, die Tafeln des Bundes, den Jehovah mit euch schloß, zu holen, und ich auf dem Berge blieb1 vierzig Tage und vierzig Nächte, aß ich kein Brot und trank kein Wasser.

  1. saß

10 Und Jehovah gab mir die zwei steinernen Tafeln, mit dem Finger Gottes beschrieben und auf denselben alle Worte, die Jehovah auf dem Berge mitten aus dem Feuer am Tage der Versammlung mit euch geredet hatte.

11 Und es geschah am Ende der vierzig Tage und vierzig Nächte, daß mir Jehovah die zwei steinernen Tafeln, die Tafeln des Bundes gab;

12 Und Jehovah sprach zu mir: Mache dich auf, gehe eilig von da hinab: Denn dein Volk, das du aus Ägypten ausgeführt hast, verdirbt. Eilig sind sie von dem Wege gewichen, den Ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein Gußbild gemacht.

13 Und Jehovah sprach zu mir und sagte: Ich sah dieses Volk und siehe: es ist ein halsstarriges Volk.

14 Laß ab von Mir, daß Ich sie vernichte und ihren Namen auswische unter dem Himmel. Dich aber will Ich zu einer Völkerschaft machen, mächtiger und mehr denn sie!

15 Und ich wandte mich und kam herab vom Berge, und der Berg brannte im Feuer. Und die zwei Tafeln des Bundes waren auf meinen zwei Händen!

16 Und ich sah und siehe: Ihr hattet gesündigt gegen Jehovah, euren Gott, ihr hattet euch ein gegossen Kalb gemacht. Ihr waret eilig von dem Wege gewichen, den Jehovah euch geboten hatte.

17 Und ich erfaßte die zwei Tafeln und warf sie aus meinen beiden Händen, und ich zerbrach sie vor euren Augen.

18 Und ich fiel nieder vor Jehovah, wie zuerst, vierzig Tage und vierzig Nächte, aß kein Brot und trank kein Wasser, um aller eurer Sünden willen, die ihr gesündigt, daß ihr tatet, was böse war in den Augen Jehovahs, womit ihr Ihn reiztet.

19 Denn mir war bange vor dem Zorn und Grimm, von dem Jehovah wider euch entrüstet war, so daß Er euch vernichten wollte, und Jehovah hörte auch jenes Mal auf mich.

20 Und über Aharon zürnte Jehovah sehr, so daß Er ihn vernichten wollte, und ich betete auch für Aharon zur selben Zeit.

21 Und eure Sünde, die ihr gemacht, das Kalb, nahm ich und verbrannte es im Feuer und zerstieß und zermahlte es wohl, bis daß es fein ward zu Staub und warf den Staub davon in den Bach, der vom Berge herabkommt.

22 Und in Taberah und in Massah und bei Kibroth Hattaavah1 habt ihr Jehovah entrüstet.

  1. d.h. den Lustgräbern

23 Und als Jehovah euch von Kadesch Barnea sandte und sprach: Ziehet hinauf und nehmet das Land ein, das Ich euch gegeben habe, da waret ihr widerspenstig wider den Mund Jehovahs, eures Gottes, und glaubtet Ihm nicht und hörtet nicht auf Seine Stimme.

24 Ihr waret widerspenstig wider Jehovah von dem Tage an, da ich euch kenne.

25 Und ich fiel nieder vor Jehovah vierzig Tage und vierzig Nächte, die ich niederfiel; denn Jehovah sprach, Er wolle euch vernichten;

26 Und ich betete zu Jehovah und sprach: Herr Jehovah, verdirb nicht Dein Volk und Dein Erbe, das Du eingelöst hast durch Deine Größe, das Du mit starker Hand aus Ägypten herausgeführt.

27 Gedenke deiner Knechte Abraham, Isaak und Jakob und wende dich nicht an die Härtigkeit dieses Volkes und an seine Ungerechtigkeit und an seine Sünde.

28 Daß man nicht sage im Lande, aus dem Du uns ausgeführt hast: Da Jehovah nicht vermochte, sie in das Land hineinzubringen, von dem Er zu ihnen geredet hatte, und weil Er sie haßte, hat Er sie herausgeführt, um sie in der Wüste zu töten.

29 Und sie sind Dein Volk und Dein Erbe, das Du mit Deiner großen Kraft und Deinem ausgereckten Arm hast ausgeführt.

Chapter 10

Die neuen Tafeln. Ermahnungen.

1 Zu selbiger Zeit sprach Jehovah zu mir: Haue dir zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten und steige herauf zu Mir auf den Berg, und mache dir eine Lade von Holz.

2 Und Ich will auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln waren, die du zerbrochen hast. Und du sollst sie in die Lade legen.

3 Und ich machte eine Lade von Schittimholz und hieb zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten, und stieg auf den Berg und die zwei Tafeln in meiner Hand.

4 Und Er schrieb auf die Tafeln wie die erste Schrift war, die Zehn Worte, die Jehovah auf dem Berge mitten aus dem Feuer, am Tage der Versammlung zu euch geredet hatte; und Jehovah gab sie mir.

5 Und ich wandte mich und kam vom Berg herab, und legte die Tafeln in die Lade, die ich gemacht hatte, und sie waren dort, wie Jehovah geboten hatte.

6 Und die Söhne Israels brachen auf von Beeroth Bene Jaakan nach Moserah; dort starb Aharon und ward dort begraben; und sein Sohn Eleasar ward Priester an seiner Statt.

7 Von da brachen sie auf nach Gudgodah und von Gudgodah nach Jotbathah, in ein Land mit Bächen des Wassers.

8 Zu selbiger Zeit schied Jehovah den Stamm1 Levi aus, daß er die Lade des Bundes Jehovahs trüge, vor Jehovah stünde Ihm Dienst zu tun und in Seinem Namen zu segnen bis auf diesen Tag.

  1. Rute

9 Darum ward Levi kein Teil und Erbe mit seinen Brüdern. Jehovah ist sein Erbe, wie Jehovah, dein Gott, zu ihm geredet hat.

10 Und ich stand, wie in den ersten Tagen, vierzig Tage und vierzig Nächte auf dem Berge, und Jehovah hörte auf mich auch diesmal; Jehovah wollte dich nicht verderben.

11 Und Jehovah sprach zu mir: Mache dich auf, gehe, vor dem Volke herzuziehen, auf daß sie hineinkommen und das Land einnehmen, das Ich ihren Vätern geschworen habe, ihnen zu geben.

12 Und nun, Israel, was fordert1 Jehovah, dein Gott, von dir, als daß du Jehovah, deinen Gott, fürchtest, daß du in allen Seinen Wegen wandelst und Ihn liebst und Jehovah, deinem Gotte, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele?

  1. fragt

13 Daß du haltest die Gebote Jehovahs und Seine Satzungen, die ich dir heute gebiete, daß es gut mit dir sei.

14 Siehe, Jehovah, deines Gottes, sind die Himmel und die Himmel der Himmel, und die Erde und alles, was in ihr ist.

15 An deinen Vätern nur hatte Jehovah Gefallen, sie zu lieben, und hat ihren Samen nach ihnen, euch, Sich vor allen Völkern erwählt, wie an diesem Tag.

16 Beschneidet aber die Vorhaut eures Herzens und verhärtet euren Nacken nicht mehr!

17 Denn Jehovah, euer Gott, ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, mächtige und furchtbare Gott1, Der keine Person ansieht2 und kein Geschenk nimmt;

  1. El
  2. Der keine Angesichte erhebt

18 Der Recht tut dem Waisen und der Witwe, und den Fremdling liebt, so daß Er ihm Brot und Gewand gibt.

19 Und ihr sollt den Fremdling lieben; denn ihr seid Fremdlinge in Ägyptenland gewesen.

20 Jehovah, deinen Gott sollst du fürchten, Ihm dienen und Ihm anhangen und bei Seinem Namen schwören.

21 Er sei dein Lob; und Er, dein Gott, ist es, Der mit dir solch Großes und Furchtbares getan, wie deine Augen gesehen.

22 Mit siebzig Seelen gingen deine Väter hinab nach Ägypten, und nun hat Jehovah, dein Gott, dich gesetzt wie die Sterne des Himmels an Menge.

Chapter 11

Fortsetzung der Ermahnungen.

1 Und du sollst lieben Jehovah, deinen Gott, und halten Seine Verordnungen und Seine Satzungen und Seine Rechte und Seine Gebote alle Tage.

2 Und wisset heute - nicht eure Söhne, die es nicht wissen und die es nicht gesehen haben - die Zucht Jehovahs, eures Gottes, Seine Größe, Seine starke Hand und Seinen ausgereckten Arm,

3 Und Seine Zeichen und Taten, die Er inmitten Ägyptens getan an Pharao, Ägyptens König, und an seinem ganzen Land,

4 Und was Er tat an Ägyptens Streitmacht, an seinen Rossen und an seinen Wagen1, über deren Angesicht Er die Wasser des Schilfmeeres strömen ließ, da sie euch nachsetzten, und wie Jehovah sie zerstörte bis auf diesen Tag.

  1. Streitwagen

5 Und was Er an euch getan in der Wüste, bis ihr hereinkamt an diesen Ort,

6 Und was Er tat dem Dathan und dem Abiram, den Söhnen Eliabs, des Sohnes Rubens, wie die Erde ihren Mund aufsperrte und verschlang sie und ihre Häuser und ihre Zelte und allen Bestand, der in ihrem Gefolge1 war, inmitten von ganz Israel.

  1. zu ihrem Fuße

7 Denn eure Augen haben gesehen all die große Tat Jehovahs, die Er getan hat.

8 So haltet denn alles Gebot, das ich euch heute gebiete, auf daß ihr erstarket und hineinkommt, und das Land einnehmet, in das ihr hinüberziehet, es einzunehmen.

9 Und daß ihr eure Tage verlängert auf dem Boden, den Jehovah euren Väter geschworen hat, ihnen und ihrem Samen zu geben, ein Land, das von Milch und Honig fließt.

10 Denn das Land, da du hineinkommst, es einzunehmen, ist nicht wie das Land Ägypten, aus dem du ausgegangen bist, in das du deinen Samen sätest, und das du mit deinem Fuße bewässertest wie einen Kohlgarten.

11 Das Land aber, dahin ihr übersetzet, es einzunehmen, ist ein Land der Berge und Täler1; es trinkt Wasser von des Himmels Regen.

  1. Talebene

12 Ein Land, nach dem Jehovah, dein Gott, fragt. Die Augen Jehovahs, deines Gottes, sind vom Anfang des Jahres und bis zum Letzten des Jahres beständig auf demselben.

13 Und es wird geschehen, wenn ihr auf meine Gebote hört1, die ich euch heute gebiete, so daß ihr Jehovah, euren Gott, liebet und Ihm dienet von eurem ganzen Herzen und von eurer ganzen Seele,

  1. hörend hört

14 So werde ich Regen für euer Land geben zu seiner Zeit, Frühregen und Spätregen, so daß du einsammelst dein Korn und deinen Most und dein Öl,

15 Und werde Kräuter auf deinem Felde für dein Vieh geben, und du sollst essen und satt werden.

16 Hütet euch, daß euer Herz sich nicht bereden lasse, und ihr abweichet und anderen Göttern dient und sie anbetet,

17 Und der Zorn Jehovahs wider euch entbrenne, und Er den Himmel verschließe und kein Regen sei und der Boden sein Gewächs nicht gebe, und ihr eilends umkommet, weg von dem guten Land, das Jehovah euch gibt.

18 Und ihr sollt diese meine Worte euch zu Herzen legen und in eure Seelen, und sollt sie binden als Zeichen auf eure Hand, und sie sollen als Stirnband zwischen euren Augen sein,

19 Und sollt sie eure Söhne lehren, und davon reden, wenn du sitzest in deinem Hause, und wenn du auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst, und wenn du aufstehst;

20 Und sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.

21 Auf daß eurer Tage und eurer Söhne Tage so viel werden auf dem Boden, den Jehovah euren Vätern geschworen hat, ihnen zu geben, wie der Tage der Himmel über der Erde.

22 Denn wenn ihr all dies Gebot, das ich euch gebiete zu tun, haltet, daß ihr Jehovah, euren Gott, liebet und in all Seinen Wegen wandelt und Ihm anhanget,

23 So wird Jehovah alle diese Völkerschaften vor euch austreiben, und ihr werdet austreiben größere und mächtigere Völkerschaften, als ihr seid;

24 Jeglicher Ort, den eure Fußsohle betritt, soll euer sein, von der Wüste und dem Libanon, von dem Fluß, dem Flusse Phrath1 bis zum hinteren Meere2 soll eure Grenze sein.

  1. d.h. Euphrat
  2. d.h. das mittelländische Meer

25 Kein Mann soll bestehen vor euch. Schauer und Furcht vor euch wird Jehovah, euer Gott, legen auf alles Land1, das ihr betreten werdet, wie Er zu euch geredet hat.

  1. geben auf das Angesicht des ganzen Landes

26 Siehe, ich lege1 heute Segen und Fluch vor euch.

  1. gebe

27 Den Segen, so ihr höret auf die Gebote Jehovahs eures Gottes, die ich euch heute gebiete;

28 Und den Fluch, so ihr nicht auf die Gebote Jehovahs, eures Gottes, hört, und abweichet von dem Wege, den ich euch heute gebiete, daß ihr anderen Göttern nachgehet, von denen ihr nichts wisset.

29 Und es soll geschehen: Wenn dich Jehovah, dein Gott, in das Land bringt, in das du hineinziehst, um es einzunehmen, so sollst du den Segen geben, auf dem Berge Gerissim und den Fluch auf dem Berge Ebal.

30 Sind sie nicht jenseits des Jordans hinter dem Wege gegen Sonnenuntergang im Land der Kanaaniter, die in der Arabah1 Gilgal gegenüber wohnen, neben den Eichen von Moreh.

  1. d.h. dem Flachlande

31 Denn ihr setzet über den Jordan, um hineinzukommen, um das Land einzunehmen, das Jehovah, euer Gott, euch gibt, auf daß ihr es erblich besitzet und darinnen wohnet1.

  1. sitzet

32 So haltet denn, daß ihr tut alle Satzungen und Rechte, die ich heute gebe vor eurem Angesichte.

Chapter 12

Götzendienst. Opferstätte. - Fleischgenuß. Opfer.

1 Das sind die Satzungen und die Rechte, die ihr halten sollt sie zu tun in dem Lande, das Jehovah, der Gott deiner Väter, dir zum Erbbesitze gibt, alle Tage, die ihr auf dem Boden lebt.

2 Gänzlich zerstören sollt ihr alle Orte, da die Völkerschaften, die ihr austreibt, ihren Göttern gedient auf den hohen Bergen und auf den Hügeln und unter all den grünen Bäumen.

3 Und ihr sollt einreißen ihre Altäre und ihre Bildsäulen zerbrechen, und ihre Ascheren im Feuer verbrennen, und die Schnitzbilder ihrer Götter niederhauen und ihren Namen von selbigem Ort zerstören.

4 Nicht also sollt ihr Jehovah, eurem Gotte, tun.

5 Vielmehr sollt ihr nach dem Orte, den Jehovah, euer Gott, aus all euren Stämmen1 erwählen wird, um Seinen Namen dort zu setzen, um dort zu wohnen, selbigem nachfragen und dahin kommen.

  1. Ruten

6 Und dahin sollt ihr eure Brandopfer und eure Schlachtopfer und eure Zehnten, und die Hebe eurer Hand, und eure Gelübde und eure freiwilligen Opfer und die Erstlinge eures Rindviehs und eures Kleinviehs hinbringen.

7 Und dort sollt ihr essen vor Jehovah, eurem Gott, und ihr und euer Haus sollt fröh- lich sein ob allem, nach dem ihr eure Hand ausgereckt, womit Jehovah, dein Gott, dich gesegnet hat.

8 Ihr sollt nicht tun, nach allem, das wir heute hier tun, ein jeder Mann alles, das recht ist in seinen Augen.

9 Denn bis jetzt seid ihr noch nicht zur Ruhe und zu dem Erbe hineingekommen, das Jehovah, dein Gott, dir geben wird.

10 Nun aber setzt ihr über den Jordan und wohnet1 in dem Lande, das Jehovah, euer Gott, euch zum Erbe gibt, und Er wird euch zur Ruhe bringen vor allen euren Feinden ringsum, so daß ihr wohnet2 in Sicherheit.

  1. sitzet
  2. sitzet

11 Und es soll sein, daß an dem Orte, den Jehovah, euer Gott, erwählen wird, da Seinen Namen wohnen zu lassen, dahin sollt ihr hinbringen alles, was ich euch gebiete, eure Brandopfer und eure Schlachtopfer, eure Zehnten und die Hebe eurer Hand, und alle die Auswahl eurer Gelübde, die ihr Jehovah geloben werdet.

12 Und ihr sollt fröhlich sein vor Jehovah, eurem Gotte, ihr und eure Söhne und eure Töchter, und eure Knechte und eure Mägde und der Levite, der in euren Toren ist; denn er hat kein Teil und kein Erbe mit euch.

13 Hüte dich, daß du deine Brandopfer nicht aufopferst an jeglichem Orte, den du siehst;

14 Sondern an dem Ort, den Jehovah unter einem deiner Stämme1 erwählt, dort sollst du deine Brandopfer aufopfern, und dort alles das tun, was ich dir gebiete.

  1. Ruten

15 Doch magst du, nach allem Gelüste deiner Seele schlachten1 und Fleisch essen, je nach dem Segen, den dir Jehovah, dein Gott, geben wird, in all deinen Toren, der Unreine und der Reine mögen es essen, wie das Reh und den Hirsch.

  1. opfern

16 Nur das Blut sollt ihr nicht essen. Auf die Erde gießet es aus, wie das Wasser.

17 Du darfst nicht in deinen Toren essen den Zehnten deines Korns und deines Mosts und deines Öls, noch die Erstgeburt deines Rindes und deines Kleinviehs, noch irgendwelche von deinen Gelübden, die du gelobt, noch deine freiwilligen Opfer, noch die Hebe deiner Hand;

18 Sondern vor Jehovah, deinem Gotte, sollst du es essen am Orte, den Jehovah, dein Gott, erwählen wird, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und der Levite, der in deinen Toren ist, und sollst fröhlich sein vor Jehovah, deinem Gotte, an allem, wo du deine Hand ausstreckst.

19 Hüte dich, daß du den Leviten nicht verlässest, alle deine Tage auf deinem Boden.

20 Wenn Jehovah, dein Gott, deine Grenze ausbreitet, wie Er zu dir geredet hat, und du sprichst: Ich möchte Fleisch essen, weil deine Seele danach gelüstet, Fleisch zu essen, darfst du nach all deiner Seele Gelüste Fleisch essen.

21 Wenn der Ort, den Jehovah, dein Gott, erwählt, Seinen Namen daselbst einzusetzen, fern von dir ist, so schlachte1 von deinem Rind und deinem Kleinvieh, das Jehovah dir gegeben, wie ich dir geboten habe, und iß in deinen Toren, nach allen Gelüsten deiner Seele.

  1. opfere

22 Nur wie man das Reh und den Hirsch ißt, sollst du es essen. Der Unreine und der Reine zugleich mögen davon essen.

23 Nur halte fest daran, daß du das Blut nicht issest; denn das Blut ist die Seele und die Seele sollst du nicht mit dem Fleisch essen.

24 Du sollst es nicht essen; auf die Erde, wie Wasser gieß es aus.

25 Du sollst es nicht essen, auf daß es gut gehe dir und deinen Söhnen nach dir, so du tust, was recht ist in Jehovahs Augen.

26 Nur dein Geheiligtes, das du haben wirst, und deine Gelübde sollst du aufheben und kommen zu dem Ort, den Jehovah erwählen wird.

27 Und bereite1 deine Brandopfer, das Fleisch und das Blut auf dem Altare Jehovahs, deines Gottes, und das Blut deiner Schlachtopfer gieße man auf den Altar Jehovahs, deines Gottes; und das Fleisch sollst du essen.

  1. mache

28 Halte und höre alle diese Worte, die ich dir gebiete, auf daß es gut gehe dir und deinen Söhnen nach dir ewiglich, darum, daß du tust, was gut und recht ist in den Augen Jehovahs, deines Gottes.

29 Wenn Jehovah, dein Gott, ausrotten wird die Völkerschaften, dahin du kommst, sie vor dir auszutreiben, und du sie austreibst und in ihrem Lande wohnest1;

  1. sitzest

30 Hüte dich, daß du nicht ihnen nach dich verstrickst, nach ihrer Vernichtung vor dir; und nicht nach ihren Göttern fragst, und sagst: Wie diese Völkerschaften ihren Göttern dienten, so will auch ich tun.

31 Tue nicht also Jehovah, deinem Gott; denn alles, was Jehovah ein Greuel ist, den Er haßt, haben sie ihren Göttern getan, so daß sie auch ihre Söhne und ihre Töchter ihren Göttern im Feuer verbrannten.

Chapter 13

Verführung zur Abgötterei.

1 All das Wort, das ich euch gebiete, sollet ihr halten es zu tun, und nichts dazu tun und nichts davon tun.

2 Wenn ein Prophet oder einer, der Träume träumt, in deiner Mitte aufsteht, und dir ein Zeichen oder Wahrzeichen gibt,

3 Und das Zeichen und das Wahrzeichen kommt, davon er zu dir geredet hat, und spricht: Lasset uns anderen Göttern, die ihr nicht kennt, nachgehen und ihnen dienen;

4 So höre nicht auf die Worte dieses Propheten oder auf den Traum dieses Träumers; denn Jehovah, euer Gott, versucht euch, um zu wissen, ob ihr auch wirklich Jehovah, euren Gott, von eurem ganzem Herzen und von eurer ganzen Seele liebt.

5 Jehovah, eurem Gotte, sollt ihr nachwandeln, und Ihn sollt ihr fürchten und Seine Gebote halten, und auf Seine Stimme sollt ihr hören und Ihm dienen und Ihm sollt ihr anhangen.

6 Und dieser Prophet oder dieser träumende Träumer soll sterben dafür, daß er von Abfall geredet wider Jehovah, euren Gott, Der euch aus Ägyptenland ausgeführt und dich aus dem Hause der Knechte eingelöst hat, um dich abzuführen von dem Wege, darin zu wandeln Jehovah, dein Gott, dir geboten hat; und du sollst das Böse wegschaffen aus deiner Mitte.

7 So dich dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter oder das Weib deines Busens, oder dein Genosse, der dir wie deine Seele ist, insgeheim antreibt und spricht: Komm, laß uns anderen Göttern dienen, die du und deine Väter nicht gekannt,

8 Einen der Götter der Völker, die rings um uns sind, die dir nahe oder ferne von dir sind, von einem Ende der Erde und bis zum anderen Ende der Erde:

9 So willige ihm nicht ein und höre nicht auf ihn, und dein Auge schone seiner nicht, und habe kein Mitleid und verdecke es nicht.

10 Erwürgen1 sollst du ihn! Deine Hand sei zuerst an ihm, ihn zu töten, und die Hand alles Volkes hinten nach!

  1. erwürgend erwürgen

11 Und sollst ihn mit Steinen steinigen, daß er sterbe, darum, daß er suchte, dich abzuführen von Jehovah, deinem Gotte, Der dich aus Ägyptenland, aus dem Hause der Knechte, ausgeführt hat.

12 Und ganz Israel höre es, und fürchte sich, und sie sollen nicht mehr solch Übel tun1 in deiner Mitte.

  1. sollen nicht hinzutun, solch böses Wort zu tun

13 Wenn du von einer deiner Städte, die Jehovah, dein Gott, dir geben wird, darin zu wohnen1, wirst hören sagen:

  1. sitzen

14 Es sind Männer, Söhne Belials, ausgegangen aus deiner Mitte, und haben die Einwohner ihrer Stadt abgeführt und gesprochen: Kommt, lasset uns anderen Göttern dienen, die ihr nicht kennt;

15 So sollst du wohl nachfragen und ergründen und fragen, und siehe, ist das Wort wahr und richtig, daß dieser Greuel in deiner Mitte ist getan worden,

16 So sollst du die Einwohner dieser Stadt mit der Schärfe1 des Schwertes schlagen, sie verbannen und alles, was in ihr ist, auch ihr Vieh, mit der Schärfe2 des Schwertes.

  1. dem Munde
  2. dem Munde

17 Und alle Beute aus ihr sollst du mitten auf ihrem Platze zusammenbringen und die Stadt und all ihre Beute allesamt mit Feuer verbrennen Jehovah, deinem Gott. Ein Schutthaufen soll sie sein ewiglich, soll nie mehr aufgebaut werden.

18 Und nichts von dem Verbannten hange an deiner Hand, auf daß Jehovah von der Entbrennung Seines Zorns Sich zurückwende und dir Erbarmen gebe, und Sich dein erbarme und dich mehre, wie Er deinen Vätern zugeschworen hat, Weil du auf die Stimme Jehovahs, deines Gottes, hörest zu halten alle Seine Gebote, die ich heute dir gebiete, auf daß du tust, was recht ist in den Augen Jehovahs deines Gottes.

Chapter 14

Abgöttische Trauer. Speiseverbot. - Zehnten und Erstgeburt.

1 Ihr seid Söhne Jehovahs, eures Gottes, ihr sollt euch keine Einschnitte machen, noch euch zwischen euren Augen kahl machen um eines Toten willen.

2 Denn du bist ein heiliges Volk Jehovah, deinem Gott, und dich hat Jehovah erwählt, daß du Ihm ein Volk des Eigentums vor allen Völkern, auf dem Angesichte des Bodens seiest.

3 Du sollst nichts essen, das ein Greuel ist.

4 Dies ist das Vieh, das du essen darfst: Ochse, Junges der Schafe und Junges der Ziegen.

5 Hirsch und Reh und Damhirsch, Steinbock und Antilope und Büffelochs und Samer.

6 Und alles Vieh, das durchbrochene Hufe, und in zwei Klauen gespaltene Hufe hat, und wiederkäut unter dem Vieh, das dürfet ihr essen.

7 Nur das sollt ihr nicht essen von den Wiederkäuenden und von denen, welche Hufe mit gespaltenen Klauben haben: Das Kamel, den Hasen und das Kaninchen; denn wiederkäuend sind sie, aber sie spalten den Huf nicht. Unrein seien sie euch.

8 Und das Schwein; denn es spaltet zwar den Huf, ist aber nicht wiederkäuend; unrein sei es euch. Von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen, noch ihr Aas berühren.

9 Das dürfet ihr essen von allem, was im Wasser ist: Alles, was Flossen hat und Schuppen, dürfet ihr essen.

10 Alles aber, was keine Flossen und Schuppen hat, sollt ihr nicht essen. Es sei euch unrein.

11 Alle reine Vögel dürft ihr essen.

12 Und das sind die von ihnen, so ihr nicht essen sollt: Der Adler und der Seeadler und der Lämmergeier.

13 Und der Weihe und der Falke und der Geier nach seiner Art.

14 Und alle Raben nach ihrer Art.

15 Und das Käuzlein und der Strauß und die Möwe und der Habicht nach seiner Art.

16 Der Uhu, die Eule und die Dohle.

17 Und der Pelikan und der Aasgeier und der Taucher.

18 Und der Storch und der Reiher nach seiner Art, und der Wiedehopf und die Fledermaus.

19 Und alles kriechende Gevögel sei euch unrein. Man darf es nicht essen.

20 Alles reine Gevögel dürft ihr essen.

21 Kein Aas sollt ihr essen. Dem Fremdling, der in deinen Toren ist, magst du es geben, daß er es esse, oder verkaufe es einem Auswärtigen; denn du bist ein heiliges Volk Jehovah, deinem Gott. Das Böcklein sollst du nicht in der Milch seiner Mutter kochen.

22 Du sollst verzehnten1 allen Ertrag deiner Saat, das, was aus dem Felde ausgeht Jahr für Jahr.

  1. verzehntend verzehnten

23 Und du sollst vor Jehovah, deinem Gott, an dem Ort, den Er erwählen wird, Seinen Namen daselbst wohnen zu lassen, essen den Zehnten deines Korns, deines Mostes und deines Öls, und die Erstlinge deines Rindviehs und deines Kleinviehs, auf daß du lernest Jehovah, deinen Gott, fürchten alle Tage.

24 Und wenn dir des Weges zu viel ist, daß du es nicht hinzutragen vermagst, weil der Ort, den Jehovah, dein Gott, erwählen wird, Seinen Namen daselbst einzusetzen, zu fern für dich ist, wenn dich Jehovah, dein Gott, gesegnet hat;

25 So gib es in Silber und fasse das Silber in deine Hand und gehe an den Ort, den Jehovah, dein Gott, Sich wird erwählen.

26 Und das Silber magst du geben für alles, was deine Seele gelüstet, für Rindvieh und für Kleinvieh, und für Wein und für starkes Getränk, und für alles, nach dem deine Seele verlangt1, und sollst essen daselbst vor Jehovah, deinem Gott, und fröhlich sein, du und dein Haus.

  1. fragend

27 Und den Leviten, der in deinen Toren ist, ihn sollst du nicht verlassen; denn er hat keinen Teil und kein Erbe mit dir.

28 Am Ende dreier Jahre sollst du herausbringen all den Zehnten deines Ertrages in diesem Jahr und ihn niederlegen in deinen Toren.

29 Und der Levite, weil er kein Teil und Erbe mit dir hat, komme, und der Fremdling, und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren sind, und sie sollen essen und satt werden, damit Jehovah, dein Gott, dich segne in allem Tun deiner Hand, das du tust.

Chapter 15

Erlaßjahr. Knechte. Erstgeburt.

1 Am Ende von sieben Jahren sollst du einen Erlaß machen.

2 Und dies ist das Wort des Erlasses: Jeder Schuldherr1 soll seine Hand in demselben ablassen von dem Darlehen, das er seinem Genossen gemacht, er soll es nicht eintreiben von seinem Genossen und seinem Bruder; denn dem Jehovah hat man einen Erlaß ausgerufen.

  1. Meister

3 Vom Auswärtigen magst du eintreiben, was du aber bei deinem Bruder hast, das soll deine Hand erlassen.

4 Es sei denn, daß unter dir kein Dürftiger ist; denn Jehovah wird dich segnen in dem Lande, das Jehovah, dein Gott, dir zum Erbe einzunehmen gibt;

5 Nur wenn du auf die Stimme Jehovahs, deines Gottes, hörst1, so daß du hältst und tust all dies Gebot, das ich dir heute gebiete.

  1. hörend hörst

6 Denn Jehovah, dein Gott, hat dich gesegnet, wie Er zu dir geredet hat, so daß du vielen Völkerschaften borgen und nichts von ihnen borgen, und über viele Völkerschaften herrschen wirst, sie aber werden nicht herrschen über dich.

7 Wenn unter dir ein Dürftiger ist, einer deiner Brüder in einem deiner Tore in deinem Land, das Jehovah, dein Gott, dir gibt, so sollst du dein Herz nicht verstocken und deine Hand nicht vor deinem dürftigen Bruder zudrücken.

8 Vielmehr sollst du deine Hand ihm auftun1, und ihm borgen2 je nach seinem Mangel, worin er mangelt.

  1. öffnend öffnen
  2. borgend borgen

9 Hüte dich, daß nicht in deinem Herzen das Wort Belials sei: das sagt: Das siebente Jahr nahet, das Jahr des Erlasses; und dein Auge deinem dürftigen Bruder böse sei, daß du es ihm nicht gebest und er über dich zu Jehovah rufe, so daß es dir zur Sünde werde.

10 Geben sollst du es ihm1, und dein Herz soll nicht erbosen, daß du es ihm gibst; denn wegen dieses Wortes wird Jehovah, dein Gott, dich segnen in all deinem Tun, und in allem, wonach du die Hand ausreckst.

  1. gebend sollst du geben

11 Denn Dürftige werden niemals aufhören von des Landes Mitte. Deshalb gebiete ich dir und spreche: Tue deine Hand auf1 deinem Bruder, dem Elenden und dem Dürftigen in deinem Land.

  1. öffnend öffne

12 Wenn sich dein Bruder, ein Hebräer oder eine Hebräerin, an dich verkauft, so soll er sechs Jahre dir dienen, im siebenten Jahre aber sollst du ihn frei von dir entlassen.

13 Und wenn du ihn frei entlässest von dir, so entlasse ihn nicht leer.

14 Du sollst ihm aufladen1 von deinem Kleinvieh und von deiner Tenne und von deiner Weinkufe, womit Jehovah, dein Gott, dich gesegnet hat, sollst du ihm geben.

  1. aufladend sollst aufladen

15 Und gedenke, daß du ein Knecht warst in Ägyptenland, und Jehovah, dein Gott, dich eingelöst hat. Deshalb gebiete ich dir dies Wort heute.

16 So es aber geschieht, daß er zu dir spricht: Ich will nicht von dir ausgehen, weil Ich dich und dein Haus liebe, - weil es ihm gut geht bei dir;

17 So nimm eine Pfrieme und treibe1 sie durch sein Ohr und die Tür; und er soll dein Knecht sein ewiglich, und auch deiner Magd sollst du also tun.

  1. gib

18 Und laß es dir nicht hart sein in deinen Augen, wenn du ihn frei entlässest von dir; denn das Doppelte von eines Lohnarbeiters Lohn hat er dir gedient sechs Jahre, und Jehovah, dein Gott, wird dich segnen in allem, was du tust.

19 Alles Erstgeborene, das dir geboren wird von deinem Rindvieh oder von deinem Kleinvieh, sollst du, wenn es männlich ist, Jehovah, deinem Gotte, heiligen. Du sollst nicht arbeiten1 mit dem Erstgeborenen deines Ochsen, noch scheren das Erstgeborene deines Kleinviehs.

  1. dienen

20 Vor Jehovah, deinem Gotte, sollst du es essen Jahr für Jahr an dem Orte, den Jehovah erwählen wird, du und dein Haus.

21 Und so daran ein Makel ist, so es lahm oder blind ist, irgendein böser Makel, sollst du es Jehovah, deinem Gotte, nicht opfern.

22 In deinen Toren magst du es essen, der Unreine und der Reine zugleich, wie das Reh und wie den Hirsch.

23 Nur sein Blut sollst du nicht essen; auf die Erde sollst du es ausgießen, wie das Wasser.

Chapter 16

Die drei Hauptfeste.

1 Halte den Monat Abib, und bereite1 das Passah Jehovah, deinem Gott, denn im Monat Abib hat Jehovah, dein Gott, dich ausgeführt aus Ägypten in der Nacht.

  1. mache

2 Und du sollst Jehovah, deinem Gott, das Passah opfern, Kleinvieh und Rind, an dem Orte, den Jehovah erwählen wird, Seinen Namen allda wohnen zu lassen.

3 Du sollst an ihm nichts Gesäuertes essen, sieben Tage sollst du an ihm essen ungesäuertes Brot des Elends; denn in Hast bist du aus Ägyptenland ausgegangen, auf daß du gedenkst des Tages, da du auszogst aus Ägypten- land, alle Tage deines Lebens.

4 Und man soll in sieben Tagen keinen Sauerteig in all deinen Grenzen sehen, und nichts von dem Fleisch, das du am Abend am ersten Tage opferst, soll über Nacht bis zum Morgen bleiben.

5 Du vermagst nicht das Passah zu opfern in einem der Tore, die Jehovah, dein Gott, dir geben wird;

6 Sondern am Orte, den Jehovah, dein Gott, erwählt, Seinen Namen allda wohnen zu lassen, sollst du das Passah opfern am Abend beim Untergang der Sonne, zur bestimmten Zeit, da du aus Ägypten zogst.

7 Und sollst es kochen und essen am Orte, den Jehovah, dein Gott, erwählt, und dann dich wenden am Morgen und nach deinen Zelten gehen.

8 Sechs Tage sollst du Ungesäuertes essen, und am siebenten Tag ist Festversammlung Jehovah, deinem Gott. Da sollst du keine Arbeit tun.

9 Sieben Wochen sollst du dir zählen. Von da an, wo die Sichel anfängt an die stehende Saat zu kommen, sollst du anfangen sieben Wochen zu zählen.

10 Und du sollst das Fest der Wochen feiern Jehovah, deinem Gott, mit der freiwilligen Schatzung deiner Hand, die du gibst, je wie Jehovah, dein Gott, dich gesegnet hat.

11 Und sollst fröhlich sein vor Jehovah, deinem Gott, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und der Levit, der in deinen Toren ist, und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die in deiner Mitte sind, an dem Orte, den Jehovah, dein Gott, erwählt, Seinen Namen allda wohnen zu lassen.

12 Und sollst gedenken, daß du ein Knecht warst in Ägypten, und sollst diese Satzungen halten und tun.

13 Das Fest der Laubhütten1 sollst du feiern sieben Tage, wenn du einsammelst von deiner Tenne und von deiner Kelter2.

  1. Hütten
  2. Weinkufe

14 Und sollst fröhlich sein an deinem Feste, du, dein Sohn und deine Tochter, und dein Knecht und deine Magd und der Levit und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren sind.

15 Sieben Tage sollst du das Fest feiern Jehovah, deinem Gott, an dem Orte, den Jehovah erwählt; denn Jehovah, dein Gott, wird dich segnen in all deinem Ertrag und in allem Tun deiner Hände; und du sollst nur fröhlich sein.

16 Dreimal im Jahr soll alles, was männlich bei dir ist, vor dem Angesicht Jehovahs, deines Gottes, erscheinen an dem Orte, den Er Sich erwählt, am Fest des Ungesäuerten und am Fest der Wochen und am Laubhüttenfest1, und soll vor dem Angesichte Jehovahs nicht leer erscheinen.

  1. Hüttenfest

17 Jeder Mann nach der Gabe seiner Hand, je nach dem Segen Jehovahs, deines Gottes, den Er dir gegeben hat.

18 Richter und Vorsteher sollst du dir setzen1 in all deinen Toren, die Jehovah, dein Gott, dir geben wird, nach deinen Stämmen2, auf daß sie richten das Volk mit dem Gerichte der Gerechtigkeit.

  1. geben
  2. Ruten

19 Du sollst das Recht nicht ablenken, keine Person ansehen1 und kein Geschenk nehmen; denn das Geschenk blendet die Augen der Weisen und verdreht die Worte der Gerechten.

  1. kein Angesicht erkennen

20 Der Gerechtigkeit, der Gerechtigkeit sollst du nachsetzen, auf daß du lebest und einnehmest das Land, das Jehovah, dein Gott, dir geben wird.

21 Keine Aschere von irgendeinem Holze sollst du dir pflanzen, neben dem Altar Jehovahs, deines Gottes, den du dir machst.

22 Auch sollst du dir keine Bildsäulen aufrichten, die Jehovah, dein Gott, hasset.

Chapter 17

Opfer. Götzendienst. - Rechtspflege. Königtum.

1 Du sollst Jehovah, deinem Gotte, keinen Ochsen oder Schaf1 opfern, an dem ein Makel oder irgend etwas Böses2 ist; denn es ist Jehovah, deinem Gott, ein Greuel.

  1. eins vom Kleinvieh
  2. ein böses Wort

2 Wenn in deiner Mitte, in einem deiner Tore, die Jehovah, dein Gott, dir gibt, sich ein Mann oder eine Frau findet, die tun, was böse ist in den Augen Jehovahs, deines Gottes, so daß sie Seinen Bund überschreiten,

3 Und ginge und diente anderen Göttern und betete sie an, und die Sonne oder den Mond oder das ganze Himmelsheer, was ich nicht geboten habe,

4 Und es wird dir angesagt, und du hast es gehört und wohl nachgefragt, und siehe, das Wort ist richtig und wahr, und dieser Greuel ist getan worden in Israel;

5 So sollst du diesen Mann oder diese Frau, die dieses Böse1 getan haben, hinaus an deine Tore führen, den Mann oder die Frau, und sie steinigen mit Steinen, daß sie sterben.

  1. dieses böse Wort

6 Auf zweier Zeugen Mund oder dreier Zeugen soll der zu Tötende sterben. Auf eines Zeugen Mund soll er nicht sterben.

7 Die Hand der Zeugen sei zuerst an ihm, ihn zu töten, und die Hand des ganzen Volkes hinten nach. So sollst du das Böse wegschaffen aus deiner Mitte.

8 Ist dir eine Sache1 des Gerichts zu schwierig2 zu richten, zwischen Blut und Blut, zwischen Rechtssache und Rechtssache, zwischen Schlag und Schlag in Sachen3 der Rechtshändel in deinen Toren, so mache dich auf und zieh hinauf nach dem Orte, den Jehovah, dein Gott, erwählen wird.

  1. ein Wort
  2. wunderbar
  3. Worten

9 Und gehe hinein zu den Priestern, den Leviten und zu dem Richter, der in jenen Tagen sein wird, und frage nach, auf daß sie dir ansagen das Wort des Gerichts.

10 Und tue nach dem Worte1, das sie dir ansagen werden von jenem Orte, den Jehovah erwählt, und halte darauf, zu tun nach allem, das sie dir weisen werden.

  1. nach dem Munde des Wortes

11 Nach dem Ausspruch des Gesetzes1, den sie dir weisen, und dem Recht, das sie dir sprechen, sollst du tun, und von dem Worte, das sie dir ansagen, weder zur Rechten noch zur Linken abweichen.

  1. nach dem Munde des Gesetzes

12 Und der Mann, der in Vermessenheit handelt, daß er nicht auf den Priester, der da steht, Jehovah, deinem Gotte, dort Dienst zu tun, oder auf den Richter hört, dieser Mann soll sterben, und du sollst das Böse wegschaffen aus Israel.

13 Und das ganze Volk höre und fürchte sich, und sei nicht mehr vermessen.

14 Wenn du hineinkommst in das Land, das Jehovah, dein Gott, dir gibt, und es einnimmst, und darin wohnst1, und du sprichst: Ich will einen König über mich setzen, wie alle die Völkerschaften, rings um mich;

  1. sitzest

15 So magst du immerhin einen König über dich setzen, den Jehovah, dein Gott, erwählen wird. Aus deiner Brüder Mitte sollst du dann einen König über dich setzen. Du vermagst nicht einen ausländischen Mann, der nicht dein Bruder ist, über dich setzen1.

  1. geben

16 Nur soll er Pferde bei sich nicht vermehren, noch das Volk zurück nach Ägypten führen, um die Pferde zu vermehren; denn Jehovah sprach zu euch, ihr sollt nicht ferner mehr zurückkehren1 auf diesem Weg.

  1. nicht hinzutun zurückzukehren

17 Auch soll er sich nicht Weiber mehren, auf daß sein Herz nicht abweiche, noch soll er Silber und Gold sehr mehren.

18 Und es soll sein, wenn er auf seinem Königsthrone sitzt, soll er sich eine Abschrift dieses Gesetzes in ein Buch schreiben vor den Priestern, den Leviten.

19 Und sie soll bei ihm sein, und er soll darin lesen alle Tage seines Lebens, auf daß er lerne Jehovah, seinen Gott, fürchten, und halten alle Worte dieses Gesetzes und diese Satzungen, sie zu tun.

20 Auf daß sein Herz sich nicht erhöhe über seine Brüder, und daß er nicht vom Gebot abweiche weder zur Rechten noch zur Linken, auf daß er seine Tage verlängere in seinem Königtum, er und seine Söhne in Israels Mitte.

Chapter 18

Vom Priesterrecht, Abgötterei und dem rechten Propheten.

1 Die Priester, die Leviten, der ganze Stamm1 Levi soll keinen Teil und Erbe mit Israel haben. Die Feueropfer Jehovahs und sein Erbe sollen sie essen.

  1. Rute

2 Aber ein Erbe soll er nicht haben in seiner Brüder Mitte. Jehovah ist sein Erbe, wie Er zu ihm geredet.

3 Und dies sei das Recht der Priester von dem Volke, von denen, die opfern das Opfer, ob Ochse, ob Kleinvieh: so gebe man dem Priester den Bug und die Kinnbacken und den Magen.

4 Die Erstlinge deines Korns, deines Mostes und deines Öls, und die Erstlinge der Schur deines Kleinviehs sollst du ihm geben.

5 Denn ihn hat Jehovah, dein Gott, aus allen deinen Stämmen1 erwählt, daß er stehe, um Dienst zu tun im Namen Jehovahs, er und seine Söhne alle Tage.

  1. Ruten

6 Und so der Levite hereinkommt aus einem deiner Tore von ganz Israel, wo er sich aufhält, und kommt nach allem Gelüsten seiner Seele zu dem Ort, den Jehovah erwählen wird,

7 Und tut den Dienst im Namen Jehovahs, seines Gottes, wie alle seine Brüder, die Leviten, die dort stehen vor Jehovah.

8 So sollen sie zu gleichen Teilen1 essen, außer dem Verkauften von seinen Vätern2.

  1. Teil wie Teil
  2. d.h. von seinem väterlichen Anteil

9 So du in das Land hereinkommst, das Jehovah, dein Gott, dir gibt, sollst du nicht lernen zu tun nach den Greueln dieser Völkerschaften.

10 Nicht soll bei dir gefunden werden einer, der seinen Sohn und seine Tochter durch das Feuer durchgehen läßt, der Wahrsagerei treibt, ein Wolkendeuter und ein Beschwörer und ein Zauberer;

11 Ein Bannsprecher, ein Geisterfrager, ein Zeichendeuter, einer, der Tote befragt.

12 Denn ein jeder, der solches tut, der ist Jehovah ein Greuel, und dieser Greuel wegen treibt Jehovah, dein Gott, sie vor dir aus.

13 Untadelig sollst du sein mit Jehovah, deinem Gott.

14 Denn diese Völkerschaften, die du austreibst, hörten auf Wolkendeuter und auf Wahrsager, dir aber hat Jehovah, dein Gott, solches nicht gegeben.

15 Einen Propheten wie mich wird Jehovah, dein Gott, dir aus deiner Mitte von deinen Brüdern erstehen lassen. Ihn sollt ihr hören.

16 Nach allem, das du am Choreb am Tage der Versammlung von Jehovah, deinem Gott, dir erbatest, da du sprachst: Ich will nicht weiter1 die Stimme Jehovahs, meines Gottes, hören, und das große Feuer da nicht ferner sehen, daß ich nicht sterbe;

  1. hinzutun zu hören

17 Und es sprach zu mir Jehovah: Es ist gut, was sie reden.

18 Und will ihnen aus ihrer Brüder Mitte einen Propheten erstehen lassen wie du, und Meine Worte will Ich ihm in den Mund geben, auf daß er alles zu ihnen rede, was Ich ihm gebiete.

19 Und es wird geschehen, daß von dem Mann, der nicht auf Meine Worte hört, die er in Meinem Namen reden soll, Ich es von ihm fordern werde.

20 Der Prophet aber, der sich vermißt, ein Wort zu reden in Meinem Namen, das Ich ihm nicht geboten habe zu reden, und der im Namen anderer Götter redet, derselbe Prophet soll sterben.

21 Und wenn du sprichst in deinem Herzen: Wie sollen wir erkennen das Wort, das Jehovah nicht zu ihm geredet hat?

22 Was der Prophet im Namen Jehovahs reden wird, und das Wort geschieht nicht und kommt nicht, das ist das Wort, das Jehovah nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat es der Prophet geredet. Laß dir vor ihm nicht bange sein!

Chapter 19

Freistädte. Grenzverrückung. Zeugnis.

1 Wenn Jehovah, dein Gott, die Völkerschaften, deren Land Jehovah, dein Gott, dir geben wird, ausrottet, und du sie austreibst und in ihren Städten und in ihren Häusern wohnst1,

  1. sitzest

2 Sollst du dir inmitten deines Landes, das Jehovah, dein Gott, dir gibt es einzunehmen, drei Städte ausscheiden.

3 Mache dir den Weg bereit und teile die Grenze deines Landes, das Jehovah, dein Gott, dir zum Erbe austeilt, in drei Teile, so daß jeder Totschläger dahin fliehen kann.

4 Und das soll die Sache1 sein mit dem Totschläger, der dahin fliehen darf, damit er lebe: Wer seinen Genossen erschlägt unwissentlich und ohne daß er ihn haßte von gestern und ehegestern;

  1. das Wort

5 Und wer mit seinem Genossen in den Wald hineingeht, um Holz zu hauen, und seine Hand holt aus mit der Axt, den Baum abzuhauen, und das Eisen fährt ab vom Holz und trifft1 seinen Genossen, daß er stirbt, der fliehe in eine dieser Städte, auf daß er lebe;

  1. findet

6 Auf daß nicht der Bluträcher dem Totschläger nachsetze, da sein Herz erhitzt ist und ihn erreiche, wenn ihm der Weg zu viel ist, und schlage ihn am Leben1, so doch kein Gericht des Todes an ihm ist, weil er keinen Haß gegen ihn hatte von gestern und ehegestern.

  1. an der Seele

7 Darum gebiete ich dir und spreche: Drei Städte sollst du dir ausscheiden.

8 Und wenn Jehovah, dein Gott, deine Grenze erweitert, wie Er deinen Vätern geschworen und dir all das Land gibt, das Er deinen Vätern zu geben geredet hat;

9 So du hältst all dieses Gebot, es zu tun, das ich dir heute gebiete, daß du Jehovah, deinen Gott, liebst und in Seinen Wegen wandelst alle Tage; so sollst du dir zu diesen dreien noch drei Städte hinzutun.

10 Auf daß nicht unschuldig Blut vergossen werde inmitten deines Landes, das Jehovah, dein Gott, dir zum Erbe gibt, und Blut auf dir sei.

11 Wenn aber ein Mann einen Haß hat wider seinen Genossen und liegt im Hinterhalt gegen ihn und macht sich über ihn auf und schlägt ihn am Leben1, daß er stirbt und flieht in eine dieser Städte;

  1. an der Seele

12 So sollen die Ältesten seiner Stadt senden und ihn von dannen nehmen, und ihn geben in des Bluträchers Hand, daß er sterbe.

13 Dein Auge schone seiner nicht, auf daß du wegschaffst das Blut des Unschuldigen aus Israel und es gut mit diesem sei.

14 Du sollst nicht verrücken deines Nächsten Grenze, welche die Vorfahren abgegrenzt haben auf deinem Erbe, das du erbst in dem Lande, das Jehovah, dein Gott, dir zum Erbbesitze gibt.

15 Nicht soll ein einzelner Zeuge aufstehen wider einen Mann ob irgendeiner Missetat und irgendeiner Sünde, über irgendeine Sünde, womit man sündigt. Durch den Mund zweier Zeugen oder den Mund dreier Zeugen soll ein Wort bestätigt werden.

16 So ein Zeuge der Gewalttat aufsteht wider einen Mann, um wider ihn wegen eines Abfalls zu bezeugen1,

  1. zu antworten

17 So sollen die beiden Männer, die einen Rechtshandel haben, vor Jehovah stehen, vor die Priester und die Richter, die in selbigen Tagen sein werden.

18 Und die Richter sollen wohl untersuchen. Und siehe, ist der Zeuge ein lügenhafter Zeuge und hat Lügen geantwortet wider seinen Bruder,

19 So sollt ihr ihm tun, wie er sann, seinem Bruder zu tun, und du sollst wegschaffen das Böse aus deiner Mitte.

20 Auf daß die Übrigbleibenden es hören und sich fürchten und solches Böse1 nicht weiter tun2 in deiner Mitte.

  1. solch böses Wort
  2. hinzuzutun zu tun

21 Und dein Auge schone nicht. Seele um Seele, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß.

Chapter 20

Kriegsgesetze.

1 Wenn du zum Streite ausgehst wider deinen Feind und siehst Roß und Wagen1 und mehr Volk als du, so fürchte dich nicht vor ihnen, denn Jehovah, dein Gott, Der dich aus Ägyptenland heraufgeführt, ist mit dir.

  1. Streitwagen

2 Und es geschehe, wenn ihr nahet zum Streit, da trete der Priester herzu und rede zu dem Volk,

3 Und spreche zu ihnen: Höre, Israel, ihr nahet heute zum Streite wider eure Feinde. Euer Herz werde nicht weich, fürchtet nicht, seid nicht bange1 und es graue dir nicht vor ihnen!

  1. hastig

4 Denn Jehovah, euer Gott, zieht mit euch, daß Er für euch streite wider eure Feinde, euch zu retten.

5 Und die Vorsteher sollen zum Volk reden und sprechen: Wer ist der Mann, der ein neues Haus gebaut und noch nicht eingeweiht hat? Der gehe und kehre zu seinem Haus zurück, auf daß er nicht sterbe im Streite und ein anderer Mann weihe es ein.

6 Und wer ist der Mann, der einen Weinberg gepflanzt und noch nicht von ihm genossen1 hat? Der gehe und kehre zurück zu seinem Haus, auf daß er nicht sterbe im Streite und ein anderer ihn genieße2.

  1. entweiht
  2. entweihe

7 Und wer ist der Mann, der sich einem Weibe verlobt und sie noch nicht zu sich genommen hat? Der gehe und kehre zurück zu seinem Haus, auf daß er nicht sterbe im Streite und ein anderer Mann sie nehme.

8 Und die Vorsteher sollen weiter zum Volke reden1 und sprechen: Wer ist der Mann, der da Furcht hat und weichen Herzens ist? Der gehe und kehre zurück zu seinem Haus, auf daß nicht auch seiner Brüder Herz zerschmelze, wie sein Herz.

  1. hinzutun zu reden

9 Und es geschehe, wenn die Vorsteher zu Ende sind mit dem Reden zum Volke, dann sollen sie die Obersten der Heerscharen an die Spitze1 des Volkes stellen.

  1. das Haupt

10 Wenn einer Stadt du nahest, um wider sie zu streiten, so rufe sie zum Frieden auf.

11 Und es geschehe, so sie friedlich ant- wortet und öffnet dir, so soll alles Volk, das sich in ihr findet, dir zinsbar sein und dir dienen.

12 Will sie aber nicht friedlich mit dir handeln und führt1 Streit wider dich und du belagerst sie,

  1. macht

13 Und Jehovah, dein Gott, gibt sie in deine Hand, so sollst du alles, was männlich ist darinnen, mit der Schärfe1 des Schwertes schlagen.

  1. dem Munde

14 Nur die Weiber und die Kindlein und das Vieh, und alles, was in der Stadt ist, alle ihre Beute magst du dir rauben und verzehren die Beute deiner Feinde, die Jehovah, dein Gott, dir gegeben hat.

15 So sollst du allen Städten tun, die sehr fern von dir und die nicht unter den Städten dieser Völkerschaften hier sind.

16 Hingegen in den Städten dieser Völker, die Jehovah, dein Gott, dir zum Erbe gibt, sollst du keines von allem, das Odem hat, leben lassen,

17 Sondern sie sollst du ganz und gar verbannen1, den Chethiter und den Amoriter, den Kanaaniter und den Pherisiter, den Chiviter und den Jebusiter, wie Jehovah, dein Gott, geboten hat.

  1. verbannend verbannen

18 Daß sie euch nicht lehren zu tun nach all ihren Greueln, den sie ihren Göttern tun, und ihr an Jehovah, eurem Gott, sündigt.

19 Wenn du eine Stadt viele Tage belagerst, so daß du wider sie streitest, um sie zu gewinnen1, so sollst du ihre Bäume nicht verderben, daß du mit der Axt dagegen ausholst; denn du kannst davon essen, und darum sollst du sie nicht ausrotten; ist denn der Baum des Feldes ein Mensch, daß er vor dir in Belagerung komme?

  1. zu erfassen

20 Nur einen Baum, von dem du weißt, daß er kein Baum ist, von dem man ißt, ihn magst du verderben und ausrotten, und daraus bauen ein Bollwerk wider die Stadt, die mit dir Streit führt1, bis du sie unterwirfst.

  1. macht

Chapter 21

Sühnung eines unbekannten Mordes. - Ehelichung gefangener Weiber. Recht der Erstgeburt. Ungehorsame Söhne. - Gehenkte.

1 Wenn ein Erschlagener, auf dem Felde gefallen, gefunden wird auf dem Boden, den dir Jehovah, dein Gott, gibt einzunehmen, und man nicht weiß, wer ihn erschlagen hat,

2 So sollen deine Ältesten und deine Richter hinausgehen und messen nach den Städten hin, die rings um den Erschlagenen sind.

3 Und es soll geschehen, daß, welche Stadt dem Erschlagenen die nächste ist, derselben Stadt Älteste sollen eine Kalbe vom Rind nehmen, mit der noch nicht gearbeitet1 worden, die noch an keinem Joche gezogen hat,

  1. gedient

4 Und die Ältesten dieser Stadt sollen die Kalbe hinabbringen an einen Bach, der nicht bebaut1 noch besät wird, und dort der Kalbe das Genick brechen in den Bach2.

  1. gedient
  2. Bachtal

5 Und es sollen hinzutreten die Priester, die Söhne Levis, denn sie hat erwählt Jehovah, dein Gott, Ihm Dienst zu tun und im Namen Jehovahs zu segnen, und nach ihrem Munde geschehe jeder Rechtshandel und Schlag.

6 Und alle Ältesten derselben Stadt, die dem Erschlagenen am nächsten sind, sollen ihre Hände waschen über der Kalbe, der im Bach1 das Genick gebrochen worden.

  1. Bachtal

7 Und sollen antworten und sprechen: Unsere Hände haben dies Blut nicht vergossen und unsere Augen haben es nicht gesehen.

8 Sühne dein Volk Israel, das Du eingelöst hast, o Jehovah, und bringe1 nicht unschuldig Blut inmitten deines Volkes Israel. So sollen sie von dem Blute gesühnt sein.

  1. gib

9 Und du sollst das unschuldige Blut aus deiner Mitte wegschaffen wenn du tust, was recht ist in den Augen Jehovahs.

10 So du ausgehst zum Streite wider deine Feinde, und Jehovah, dein Gott, ihn in deine Hand gibt, und du von ihm gefangen nimmst,

11 Und siehst unter den Gefangenen ein Weib, schön von Gestalt, und hast Gefallen an ihr und nimmst sie dir zum Weibe,

12 So bringe sie hinein in deines Hauses Mitte; und laß sie ihr Haupt scheren und ihre Nägel1 zurechtmachen.

  1. machen

13 Und sie lege ab von sich das Gewand ihrer Gefangenschaft und sitze in deinem Haus und beweine ihren Vater und ihre Mutter einen Monat der Tage. Und danach gehe ein zu ihr, werde ihr Gemahl und sie sei dir zum Weibe.

14 Und es geschehe, wenn du keine Lust an ihr hast, so entlasse sie nach ihrem Begehr1, darfst sie aber nicht um Silber verkaufen2, noch sie mißhandeln, weil du sie geschwächt hast.

  1. nach ihrer Seele
  2. verkaufend verkaufen

15 So ein Mann zwei Weiber hat, die eine geliebt und die andere1 gehaßt, und sie ihm Söhne gebären, die Geliebte und die Gehaßte, und der erstgeborene Sohn der gehaßten gehört,

  1. die eine

16 So vermag er am Tage, da er seinen Söhnen das Erbe austeilt, das er hat, den Sohn der Geliebten nicht zum Erstgeborenen zu machen, vor dem Sohne der Gehaßten, des Erstgeborenen;

17 Sondern muß den Erstgeborenen, den Sohn der Gehaßten anerkennen und ihm zwiefältig1 geben von allem, das sich bei ihm findet, denn er ist der Anfang seiner Vollkraft; er hat das Recht der Erstgeburt.

  1. zwei Münde

18 So ein Mann einen eigenwilligen und widerspenstigen Sohn hat, der nicht auf seines Vaters Stimme, noch auf seiner Mutter Stimme hört, und sie ihn züchtigen, er aber nicht auf sie hört,

19 So sollen ihn sein Vater und seine Mutter erfassen und ihn hinausführen zu den Ältesten seiner Stadt und zu dem Tor seines Ortes,

20 Und sollen sprechen zu den Ältesten seiner Stadt: Unser Sohn da ist eigenwillig und widerspenstig, er hört nicht auf unsere Stimme, ist ein Schlemmer und ein Zecher;

21 Und sollen ihn steinigen mit Steinen alle Männer seiner Stadt, daß er stirbt, auf daß du wegschaffest das Böse aus deiner Mitte; und ganz Israel, sie sollen es hören und sich fürchten.

22 Und so in einem Manne eine Sünde ist, die todeswürdig1 ist, und er getötet wird und du ihn anhängst an das Holz;

  1. ein Gericht des Todes

23 So soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Holze bleiben; sondern du sollst ihn begraben1 an demselben Tag, denn ein Fluch Gottes ist ein Gehenkter. Und du sollst nicht verunreinigen deinen Boden, den dir Jehovah, dein Gott, zum Erbe gibt.

  1. begrabend begraben

Chapter 22

Mancherlei Gesetze.

1 Du sollst den Ochsen deines Bruders oder sein Kleinvieh nicht sich verlaufen sehen1 und dich denselben entziehen2, sondern sie zurück zu deinem Bruder bringen.

  1. ausgestoßen
  2. verbergen

2 Und ist dein Bruder nicht nahe bei dir, und du kennst ihn nicht, so nimm1 sie zu dir mitten in dein Haus, daß es bei dir sei, bis dein Bruder nachfragt und du es ihm zurückgibst.

  1. sammle

3 Und also sollst du tun mit seinem Esel, und sollst also tun mit seinem Gewand, und also tun mit allem Verlorenen deines Bruders, das von ihm verloren wird. So du es findest, vermagst du nicht dich zu entziehen1.

  1. verbergen

4 Du sollst den Esel deines Bruders oder seinen Ochsen nicht auf dem Wege fallen sehen und dich denselben entziehen1; sondern sollst sie mit ihm aufrichten.

  1. verbergen

5 Mannesgeräte soll auf keinem Weibe sein, und das Gewand eines Weibes soll kein Mann1 anziehen, denn ein jeder, der solches tut, ist Jehovah, deinem Gott, ein Greuel.

  1. mächtiger Mann

6 Triffst du ein Vogelnest vor dir auf einem Weg auf irgendeinem Baum oder auf der Erde, mit einer Brut oder Eiern, und die Mutter sitzt1 auf der Brut oder auf den Eiern, so sollst du nicht die Mutter samt den Jungen2 aufnehmen.

  1. lagert
  2. den Söhnen

7 Entlaß die Mutter und nimm für dich die Jungen1, auf daß es dir gut ergehe und du die Tage verlängerst.

  1. Söhne

8 Wenn du ein neues Haus baust, so mache ein Geländer um dein Dach, daß du nicht Blut ladest auf dein Haus, so jemand davon hinunterfiele.

9 Säe nicht zweierlei in deinem Weinberg, daß nicht die Fülle des Samens, den du säst, samt dem Ertrag des Weinbergs dem Heiligtum verfalle1.

  1. geheiligt werden

10 Du sollst nicht pflügen mit einem Ochsen und einem Esel zusammen.

11 Du sollst nicht anziehen Zeug von zweierlei Stoff, Wolle und Flachs zusammen;

12 Fransen sollst du dir machen an den vier Zipfeln1 deines Mantels2, mit dem du dich bedeckst.

  1. Flügeln
  2. deiner Decke

13 Wenn ein Mann ein Weib nimmt und geht ein zu ihr und haßt sie,

14 Und legt ihr erdichtete Dinge1 bei, und bringt einen bösen Namen aus über sie und sagt: Dies Weib habe ich genommen und mich ihr genaht, aber die Jungfrauschaft2 bei ihr nicht gefunden,

  1. Worte
  2. Jungfrauschaften

15 Da sollen der Vater des Mädchens und ihre Mutter die Zeichen der Jungfrauschaft1 des Mädchens nehmen und zu den Ältesten der Stadt nach dem Tore hinausbringen.

  1. Jungfrauschaften

16 Und der Vater des Mädchens spreche zu den Ältesten: Meine Tochter habe ich diesem Manne zum Weibe gegeben, und er haßt sie.

17 Und siehe, er legt ihr erdichtete Dinge1 bei und sagt: Ich habe bei deiner Tochter die Jungfrauschaft2 nicht gefunden. Und das hier ist die Jungfrauschaft3 meiner Tochter. Und sie sollen ausbreiten das Gewand vor den Ältesten der Stadt.

  1. Worte
  2. Jungfrauschaften
  3. Jungfrauschaften

18 Und die Ältesten dieser Stadt sollen den Mann nehmen und ihn züchtigen.

19 Und sollen ihn büßen um hundert Schekel Silbers1, und es dem Vater des Mädchens geben, weil er einen bösen Namen über eine Jungfrau Israels ausbrachte; und sie soll sein Weib sein, und er vermag nicht sie zu entlassen alle Tage.

  1. hundert Silber

20 Ist aber dieses Wort wahr und hat sich keine Jungfrauschaft1 bei dem Mädchen gefunden;

  1. Jungfrauschaften

21 So führe man das Mädchen hinaus an den Eingang von ihres Vaters Haus, und die Männer der Stadt sollen sie steinigen mit Steinen, daß sie stirbt; denn sie hat Torheit getan in Israel, daß sie in ihres Vaters Hause gebuhlt hat; und du sollst wegschaffen das Böse aus deiner Mitte.

22 Wenn ein Mann gefunden wird bei einem Weibe liegen, die einem Gemahl vermählt ist, so sollen sie beide sterben, der Mann, der bei dem Weibe lag und das Weib, und du sollst wegschaffen das Böse aus Israel.

23 Ist ein Mädchen, eine Jungfrau, einem Manne verlobt und ein Mann findet sie in der Stadt und liegt bei ihr,

24 So sollt ihr sie beide nach dem Tore dieser Stadt hinausführen und sie steinigen mit Steinen, daß sie sterben: das Mädchen, weil1 sie nicht geschrien hat in der Stadt, und den Mann, weil2 er das Weib seines Genossen geschwächt hat. Und du sollst wegschaffen das Böse aus deiner Mitte.

  1. ob des Wortes, daß
  2. ob des Wortes, daß

25 Wenn aber der Mann das verlobte Mädchen auf dem Felde findet, und der Mann faßt sie und liegt bei ihr, so soll der Mann, der bei ihr lag, alleine sterben.

26 Dem Mädchen tue aber nichts1; denn auf dem Mädchen ist keine Todsünde; denn wie wenn ein Mann sich aufmacht über seinen Genossen und ihn totschlägt2, so ist diese Sache3.

  1. kein Wort
  2. ihm die Seele totschlägt
  3. Wort

27 Denn auf dem Felde hat er sie gefunden. Das verlobte Mädchen schrie, aber niemand half ihr.

28 Wenn aber ein Mann ein Mädchen, eine Jungfrau, findet, die nicht verlobt ist, und sie erfaßt und liegt bei ihr und man findet sie:

29 So soll der Mann, der bei ihr gelegen, dem Vater des Mädchens fünfzig Schekel Silbers1 geben, und sie soll sein Weib sein; weil er sie geschwächt hat, vermag er sie nicht zu entlassen alle seine Tage.

  1. fünfzig Silbers

Chapter 23

Weitere Gesetze.

1 Kein Mann soll seines Vaters Weib nehmen, noch seines Vaters Decke1 aufdecken.

  1. Flügel

2 Kein Zermalmter1 oder an dem Gliede Verwachsener soll in die Versammlung Jehovahs kommen.

  1. Verwundeter durch Zermalmung

3 Kein Bastard soll in die Versammlung Jehovahs kommen; auch das zehnte Geschlecht von ihm soll nicht in die Versammlung Jehovahs kommen.

4 Kein Ammoniter und kein Moabiter soll in die Versammlung Jehovahs kommen; auch das zehnte Geschlecht von ihnen soll nicht in die Versammlung Jehovahs kommen in Ewigkeit.

5 Darum1 daß sie nicht mit Brot und mit Wasser vor euch kamen auf dem Wege, da ihr aus Ägypten auszogt und daß sie gegen dich Bileam, Beors Sohn, aus Pethor in Aram der beiden Flüsse gedungen, dir zu fluchen;

  1. ob des Wortes

6 Aber Jehovah, dein Gott, wollte nicht hören auf Bileam, und Jehovah, dein Gott, verwandelte für dich den Fluch zum Segen, weil Jehovah, dein Gott, dich liebte.

7 Du sollst nicht ihrem Frieden, noch ihrem Wohlergehen nachfragen all deine Tage ewiglich.

8 Du sollst nicht den Edomiter für Greuel halten, denn er ist dein Bruder, nicht sollst du für Greuel halten den Ägypter, denn du bist ein Fremdling in seinem Lande gewesen.

9 Söhne, die ihnen geboren werden, dürfen im dritten Geschlecht in die Versammlung Jehovahs hineinkommen.

10 Wenn du in das Lager ausziehst wider deine Feinde, so hüte dich vor jedem bösen Dinge1.

  1. Wort

11 Wenn unter dir ein Mann nicht rein ist von einem Begegnis in der Nacht, so soll er hinaus zum Lager gehen und nicht in die Mitte des Lagers kommen.

12 Und es geschehe, wenn es sich wendet gegen Abend, bade er sich im Wasser; und mit der Sonne Untergang darf er inmitten des Lagers hineinkommen.

13 Du sollst einen Platz1 haben außerhalb des Lagers, daß du hinausgehst dort hinaus.

  1. eine Hand

14 Und du sollst ein Schäuflein haben bei deinen Gerätschaften, und wenn du dich draußen hinsetzest, damit graben und dich zurückwenden, zu bedecken, was von dir gegangen ist.

15 Denn Jehovah, dein Gott, wandelt inmitten deines Lagers, dich zu erretten und deine Feinde vor dir hinzugeben. Und dein Lager soll heilig sein, auf daß Er keine Blöße1 bei dir sehe und Sich von dir zurückwende.

  1. Blöße eines Wortes

16 Du sollst den Knecht nicht seinem Herrn überantworten1, wenn er von seinem Herrn zu dir sich errettet hat.

  1. einschließen

17 Laß ihn bei dir wohnen1 in deiner Mitte, an dem Orte, den er sich in einem deiner Tore erwählt, wo es ihm gut dünkt, und sollst ihn nicht bedrücken.

  1. sitzen

18 Es soll kein Buhlmädchen sein unter den Töchtern Israels, noch ein Buhlknabe unter den Söhnen Israels.

19 Du sollst nicht den Lohn einer Buhlerin oder den Preis eines Hundes für irgendein Gelübde in das Haus Jehovahs, deines Gottes, bringen, denn beides1 ist ein Greuel Jehovah, deinem Gott.

  1. auch die zwei

20 Du sollst nicht Zins nehmen von deinem Bruder, Zins an Silber, Zins an Speise, Zins von sonst etwas1, das man verzinsen kann.

  1. von irgendeinem Worte

21 Vom Ausländer magst du Zins nehmen, aber von deinem Bruder sollst du keinen Zins nehmen; auf daß Jehovah, dein Gott, dich segne in allem, wo du deine Hand ausreckst in dem Lande, in das du hineinkommen sollst, es einzunehmen.

22 Wenn du Jehovah, deinem Gott, ein Gelübde gelobst, so sollst du nicht zögern, es zu vollbringen; denn Jehovah, dein Gott, wird es fordern1 von dir, und es wird dir zu Sünde werden.

  1. fordernd fordern

23 Wenn du unterlässest zu geloben, so ist es dir keine Sünde.

24 Was von deinen Lippen ausgeht, das halte und tue, wie du Jehovah, deinem Gott, freiwillig gelobt hast, was du mit deinem Munde geredet hast.

25 Wenn du in deines Genossen Weinberg kommst, so magst du Weinbeeren essen nach deinem Begehr1, bis du satt bist, aber du sollst keine in dein Gefäß tun2. Wenn du in die stehende Saat deines Genossen kommst, so magst du mit deiner Hand Ähren abpflücken; aber die Sichel sollst du nicht über die stehende Saat deines Genossen schwingen.

  1. deiner Seele
  2. geben

Chapter 24

Fortsetzung.

1 Wenn ein Mann ein Weib nimmt und sich ihr vermählt, und es geschieht, daß sie nicht Gnade findet in seinen Augen, weil er eine Blöße1 an ihr gefunden hat, daß er einen Scheidebrief schreibt und in ihre Hand gibt und sie aus seinem Haus entläßt;

  1. Blöße eines Wortes

2 Und sie aus seinem Hause ausgeht, und geht und eines anderen Mannes wird;

3 Und der andere Mann sie auch haßt und ihr einen Scheidebrief schreibt, und selben ihr in die Hand gibt, und sie aus seinem Haus entläßt, oder wenn der andere Mann stirbt, der sie sich zum Weibe genommen hat,

4 So kann ihr erster Gemahl, der sie entließ, nicht umkehren, sie zu nehmen, daß sie sein Weib sei, nachdem sie verunreinigt worden war, denn ein Greuel ist es vor Jehovah, und du sollst keine Sünde bringen über das Land, das Jehovah, dein Gott, dir zum Erbe gibt.

5 So ein Mann ein neues Weib genommen hat, so soll er nicht ausziehen in das Heer, noch soll man etwas1 über ihn entgehen lassen. Er soll bürdelos2 sein für sein Haus für ein Jahr, und fröhlich sein mit seinem Weib, das er genommen.

  1. ein Wort
  2. unschuldig

6 Man soll nicht Mühle und Mühlstein pfänden, denn die Seele pfändet man damit.

7 Wenn ein Mann gefunden wird, der eine Seele stiehlt von seinen Brüdern, von den Söhnen Israel, und ihn mißhandelt und ihn verkauft, so soll selbiger Dieb sterben, auf daß du wegschaffst das Böse aus deiner Mitte.

8 Hüte dich vor der Plage des Aussatzes, daß du sehr haltest und tuest nach allem dem, was die Priester, die Leviten, euch weisen. Wie ich denselben geboten habe, sollt ihr halten es zu tun.

9 Gedenke, was Jehovah, dein Gott, tat der Mirjam auf dem Wege, da ihr aus Ägypten ausginget.

10 Wenn du deinen Genossen irgendein Darlehn ausleihst, so sollst du nicht in sein Haus hineingehen, um ein Pfand von ihm zu pfänden.

11 Draußen sollst du stehen, und der Mann, dem du ausleihst, soll dir das Pfand hinausbringen.

12 Und wenn der Mann im Elend ist, sollst du dich nicht niederlegen mit seinem Pfande.

13 Du sollst ihm das Pfand zurückgeben1, so wie die Sonne untergeht, auf daß er in seinem Gewande sich lege und dich segne; und dir wird es zur Gerechtigkeit vor Jehovah, deinem Gott.

  1. zurückgebend zurückgeben

14 Du sollst den elenden und dürftigen Tagelöhner nicht unterdrücken, sei er von deinen Brüdern, oder von deinem Fremdling, der in deinem Lande in deinen Toren ist.

15 An seinem Tage sollst du seinen Lohn geben, und die Sonne soll nicht darüber untergehen, denn er ist im Elend, und seine Seele erhebt sich danach; auf daß er nicht über dich zu Jehovah rufe und dir es zur Sünde werde.

16 Die Väter sollen nicht sterben um der Söhne willen, und die Söhne sollen nicht um der Väter willen sterben. Jeder Mann soll für seine Sünde sterben!

17 Du sollst dem Fremdling und der Waise, das Recht nicht abwenden, noch der Witwe das Kleid pfänden.

18 Und gedenken, daß du ein Knecht in Ägypten warst, und daß dich Jehovah, dein Gott, von dannen eingelöst hat. Darum gebiete ich dir, dieses Wort zu tun.

19 Wenn du auf deinem Felde die Ernte eingeerntet und eine Garbe auf dem Felde vergessen hast, sollst du nicht zurückkehren, sie zu holen. Dem Fremdling, der Waise und der Witwe soll sie sein, auf daß dich Jehovah, dein Gott, segne in allem Tun deiner Hände.

20 Wenn du deine Olive abgeschlagen, sollst du nicht hinter dir nachpflücken. Dem Fremdling, der Waise und der Witwe soll es sein.

21 Wenn du deinen Weinberg abgelesen, sollst du nicht hinter dir nachlesen. Dem Fremdling, der Waise und der Witwe soll es sein.

22 Und du sollst gedenken, daß du ein Knecht warst in Ägyptenland; darum gebiete ich dir, dies Wort zu tun.

Chapter 25

Fortsetzung.

1 Wenn Hader ist unter Männern, so sollen sie zum Gericht herzutreten, auf daß man sie richte, und den Gerechten rechtfertige und den Ungerechten verdamme.

2 Und es soll geschehen, so der Ungerechte Schläge verdient1, der Richter ihn niederfallen lasse, auf daß man ihn schlage vor ihm, an Zahl nach dem Maße seines Unrechts.

  1. ein Sohn der Schläge ist

3 Vierzig Schläge gebe man ihm und tue nichts hinzu; auf daß nicht durch weiteres Schlagen1 der Schläge viel werden, und dein Bruder vor deinen Augen gering geachtet werde.

  1. hinzutun des Schlagens

4 Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul zubinden.

5 Wenn Brüder zusammen wohnen, und einer von ihnen stirbt und hat keinen Sohn, so soll das Weib des Toten nicht draußen eines fremden Mannes werden. Ihr Schwager soll zu ihr eingehen und sie sich zum Weibe nehmen, und ihr Schwagerpflicht leisten.

6 Und es soll geschehen, daß der Erstgeborene, den sie gebiert, auf den Namen seines toten Bruders erstehe, und sein Name nicht aus Israel ausgewischt werde.

7 Hat aber der Mann keine Lust, seine Schwägerin zu nehmen, so soll seine Schwägerin hinaufgehen nach dem Tor zu den Ältesten und sprechen: Mein Schwager weigert sich, seinem Bruder einen Namen in Israel aufzurichten; er will mir nicht Schwagerpflicht leisten.

8 Und sollen die Ältesten seiner Stadt ihn rufen und zu ihm reden; und so er steht und spricht: Ich habe nicht Lust, sie zu nehmen;

9 So soll seine Schwägerin vor den Augen der Ältesten zu ihm herzutreten und ihm den Schuh von seinem Fuß ausziehen und ihm ins Gesicht spucken und antworten und sprechen: So tue man dem Manne, der das Haus seines Bruders nicht baut!

10 Und sein Name soll in Israel heißen: Des Barfüßlers Haus1.

  1. dessen, dem der Schuh ausgezogen ist

11 Wenn Männer miteinander zanken, ein Mann und sein Bruder, und das Weib des einen naht sich, ihren Mann aus der Hand des Schlagenden zu erretten, und ihre Hand ausreckt und ihn bei seiner Scham faßt;

12 So sollst du ihr die Hand1 abschneiden, dein Auge soll nicht schonen.

  1. hohle Hand

13 Du sollst nicht zweierlei Gewichtsteine1 in deinem Beutel tragen, einen großen und einen kleinen.

  1. Stein und Stein

14 Du sollst nicht zweierlei Epha1, ein großes und ein kleines, in deinem Hause haben.

  1. Epha und Epha

15 Ganze und gerechte Gewichtsteine1 sollst du haben; und ein ganzes, gerechtes Epha sollst du haben, auf daß deine Tage verlängert werden auf dem Boden, den Jehovah, dein Gott, dir gibt.

  1. Steine

16 Denn ein Greuel ist Jehovah, deinem Gott, ein jeglicher, der solches tut, ein jeglicher, der Verkehrtes tut.

17 Gedenke, was Amalek dir tat auf dem Wege, da du aus Ägypten auszogst.

18 Wie er dir begegnete auf dem Wege und hinter dir alle Schwächlinge abschnitt, da du matt und müde warst, und er Gott nicht fürch- tete.

19 Und es soll geschehen, wenn dann Jehovah, dein Gott, dich zur Ruhe bringt von allen deinen Feinden ringsum in dem Lande, das Jehovah, dein Gott, dir als Erbe gibt, es erblich zu besitzen, sollst du das Andenken Amaleks unter dem Himmel auswischen. Vergiß es nicht.

Chapter 26

Schluß.

1 Und es soll geschehen, wenn du in das Land hineinkommst, das Jehovah, dein Gott, dir zum Erbe gibt, und es einnimmst und darin wohnst1;

  1. sitzen

2 So sollst du nehmen von den Erstlingen aller Frucht des Bodens, die du einbringst aus deinem Lande, das Jehovah, dein Gott, dir gibt, und in einen Korb legen und gehen an den Ort, den Jehovah, dein Gott, erwählt, Seinen Namen dort wohnen1 zu lassen.

  1. sitzen

3 Und sollst kommen zum Priester, der in jenen Tagen sein wird, und zu ihm sprechen: Ich sage an heute Jehovah, deinem Gott, daß ich gekommen bin in das Land, das Jehovah unseren Vätern geschworen hat, uns zu geben.

4 Und der Priester soll den Korb nehmen aus deiner Hand und vor den Altar Jehovahs, deines Gottes, niederstellen.

5 Und du sollst antworten und sprechen vor Jehovah, deinem Gott: Ein umherirrender1 Aramäer war mein Vater. Und er ging hinab nach Ägypten und hielt sich dort als Fremdling auf mit wenig Leuten, und ward allda zu einer Völkerschaft, groß, mächtig und viel.

  1. verlorener

6 Aber die Ägypter taten uns Böses und bedrückten uns und legten1 harten Dienst auf uns.

  1. gaben

7 Und wir schrien zu Jehovah, dem Gott unsrer Väter, und Jehovah hörte unsere Stim- me und sah unser Elend und unsere Mühsal und unsere Unterdrückung;

8 Und Jehovah führte uns heraus aus Ägypten mit starker Hand und ausgerecktem Arm und mit großer Furcht, und mit Zeichen und mit Wahrzeichen.

9 Und brachte uns herein an diesen Ort, und gab uns dieses Land, ein Land, das von Milch und Honig fließt.

10 Und nun siehe, ich habe hereingebracht die Erstlinge der Frucht des Bodens, den du mir gegeben hast, o Jehovah! Und du sollst es vor Jehovah, deinem Gotte, niederlegen und sollst anbeten vor Jehovah, deinem Gott.

11 Und sollst fröhlich sein über all das Gute, das Jehovah, dein Gott, dir und deinem Hause gegeben hat, du und der Levite und der Fremdling, der in deiner Mitte ist.

12 Wenn du vollendet hast die Verzehntung aller Zehnten deines Ertrages im dritten Jahre, dem Zehntjahre, und dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe gegeben hast, daß sie aßen in deinen Toren und satt wurden;

13 So sollst du sprechen vor Jehovah, deinem Gott: Ich habe das Geheiligte aus dem Hause weggeschafft, und auch dem Leviten und dem Fremdling, der Waise und der Witwe gegeben nach all Deinem Gebot, das Du mir geboten hast. Ich habe keines von Deinen Geboten überschritten oder vergessen.

14 Ich habe nicht davon gegessen in meinem Leid, und nichts davon weggeschafft in Unreinheit, und nichts davon für einen Toten gegeben. Ich habe gehört auf die Stimme Jehovahs, meines Gottes, ich habe getan nach allem, das Du mir geboten hast.

15 Schaue von der Wohnstätte Deiner Heiligkeit, aus den Himmeln und segne Dein Volk Israel und den Boden, den Du uns gegeben hast, wie Du unseren Vätern geschworen hast, ein Land, das von Milch und Honig fließt.

16 An diesem Tage gebietet dir Jehovah, dein Gott, zu tun diese Satzungen und die Rechte, und du sollst sie halten und tun von deinem ganzen Herzen und von deiner ganzen Seele.

17 Jehovah hast du heute zugesagt, daß Er dir Gott sei, und daß du in Seinen Wegen wandeln und Seine Satzungen und Seine Gebote und Seine Rechte halten und auf Seine Stimme hören wollest.

18 Und Jehovah hat dir heute zugesagt, du sollst Sein Eigentumsvolk sein, wie Er zu dir geredet hat, und sollst alle Seine Gebote halten.

19 Und daß Er dich höher mache denn alle Völkerschaften, die Er gemacht hat, und zum Lobe und zum Namen und zum Schmucke gebe, daß du ein heiliges Volk seiest Jehovah, deinem Gotte, wie Er geredet hat.

Chapter 27

Denksteine des Gesetzes. - Segen und Fluch auf Gerissim und Ebal.

1 Und es geboten Mose und die Ältesten Israels dem Volke und sprachen: Haltet all das Gebot, das ich euch heute gebiete.

2 Und es geschehe, daß am Tage, da ihr über den Jordan in das Land übersetzet, das Jehovah, dein Gott, dir geben wird, so sollst du dir große Steine aufrichten und sie mit Kalk übertünchen.

3 Und du sollst darauf alle Worte dieses Gesetzes schreiben, wenn du hinüberziehst, auf daß du in das Land eingehst, das Jehovah, dein Gott, dir gibt, ein Land, das von Milch und Honig fließt, wie Jehovah, der Gott deiner Väter, zu dir geredet hat.

4 Und es geschehe, daß, wenn ihr über den Jordan übersetzet, sollet ihr diese Steine aufrichten, wie ich euch heute gebiete, auf dem Berge Ebal und sie mit Kalk übertünchen;

5 Und sollst allda einen Altar bauen Jehovah, deinem Gott, einen Altar von Steinen, du sollst kein Eisen schwingen über sie.

6 Von ganzen Steinen sollst du den Altar Jehovahs, deines Gottes, bauen, und sollst Jehovah, deinem Gotte, Brandopfer darauf opfern.

7 Und sollst Dankopfer opfern und allda essen und fröhlich sein vor Jehovah, deinem Gott.

8 Und schreibe auf diese Steine alle Worte dieses Gesetzes und präge sie wohl ein.

9 Und Mose redete und die Priester, die Leviten, zu ganz Israel und sprachen: Merke und höre, Israel! An diesem Tage bist du Jehovah, deinem Gott, zum Volk geworden.

10 Und du sollst hören auf die Stimme Jehovahs, deines Gottes, und tun Seine Gebote und Seine Satzungen, die ich dir heute gebiete.

11 Und Mose gebot dem Volk an selbigem Tage und sprach:

12 Diese sollen auf dem Berge Gerissim stehen, um das Volk zu segnen, wenn ihr über den Jordan übersetzet: Schimeon und Levi und Judah und Issaschar und Joseph und Benjamin.

13 Und diese sollen stehen zum Fluche auf dem Berg Ebal: Ruben, Gad und Ascher und Sebulon, Dan und Naphthali.

14 Und die Leviten sollen anheben und mit erhöhter Stimme zu jedem Mann in Israel sprechen:

15 Verflucht sei der Mann, der ein Schnitzbild oder Gußbild macht, einen Greuel Jehovahs, ein Werk von den Händen des Werkmanns gemacht, und es insgeheim aufstellt. Und das ganze Volk antworte und spreche: Amen.

16 Verflucht sei, wer seinen Vater und seine Mutter gering achtet! Und das ganze Volk spreche: Amen.

17 Verflucht sei, wer seines Genossen Grenze verrückt, und alles Volk spreche: Amen.

18 Verflucht sei, wer einen Blinden auf dem Wege fehlgehen läßt! Und das ganze Volk spreche: Amen.

19 Verflucht sei, wer dem Fremdling, der Waise und der Witwe das Recht abwendet, und das ganze Volk spreche: Amen.

20 Verflucht sei, wer bei dem Weibe seines Vaters liegt; denn er hat seines Vaters Decke1 aufgedeckt, und das ganze Volk spreche: Amen.

  1. Flügel

21 Verflucht sei, der bei irgendeinem Vieh liegt, und das ganze Volk spreche: Amen.

22 Verflucht, wer bei seiner Schwester, der Tochter seines Vaters oder der Tochter seiner Mutter liegt; und das ganze Volk spreche: Amen.

23 Verflucht sei, wer bei seiner Schwiegermutter liegt; und das ganze Volk spreche: Amen.

24 Verflucht sei, wer seinen Genossen heimlich erschlägt! Und das ganze Volk spreche: Amen.

25 Verflucht sei, wer Geschenk nimmt, um eine Seele, unschuldiges Blut, zu erschlagen! Und das ganze Volk spreche: Amen.

26 Verflucht sei, wer die Worte dieses Gesetzes nicht bestätigt, daß er sie tue! Und das ganze Volk spreche: Amen.

Chapter 28

Segen. Fluch.

1 Und es soll geschehen, wenn du auf die Stimme Jehovahs, deines Gottes, hörst1, daß du hältst und tust alle Seine Gebote, die ich dir heute gebiete, daß Jehovah, dein Gott, dich höher machen2 wird denn alle Völkerschaften der Erde.

  1. hörend hörst
  2. geben

2 Und werden über dich kommen alle diese Segnungen und dich erreichen, wenn du hörst auf die Stimme Jehovahs, deines Gottes.

3 Gesegnet wirst du sein in der Stadt und gesegnet wirst du sein auf dem Feld.

4 Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Bodens, und die Frucht deines Viehs, der Wurf deiner Rinder und die Zucht deines Kleinviehs.

5 Gesegnet wird dein Korb sein und dein Backtrog.

6 Gesegnet wirst du sein in deinem Eingang und gesegnet in deinem Ausgang.

7 Jehovah läßt1 deine Feinde, die wider dich aufstehen, vor dir geschlagen werden. Auf einen Weg ziehen sie gegen dich aus und auf sieben Wegen fliehen sie vor dir.

  1. gibt

8 Jehovah entbietet den Segen in deine Speicher bei dir und in alles, wo deine Hand du ausreckst; und Er segnet dich in dem Land, das Jehovah, dein Gott, dir gibt.

9 Jehovah richtet dich für Sich zu einem heiligen Volke auf, wie Er dir geschworen hat, wenn du die Gebote Jehovahs, deines Gottes, hältst und in Seinen Wegen wandelst.

10 Und sehen sollen alle Völker der Erde, daß Jehovahs Namen über dir genannt ist, und sich vor dir fürchten.

11 Und Jehovah wird dir einen Überfluß geben vom Guten in der Frucht deines Leibes und in der Frucht deines Viehs, und in der Frucht deines Bodens, auf dem Boden, den dir zu geben Jehovah deinen Vätern geschworen hat.

12 Öffnen wird Jehovah dir Seinen guten Schatz, die Himmel, um Regen zu geben in deinem Land zu seiner Zeit und zu segnen alles Tun deiner Hand, und du leihst vielen Völkerschaften, du aber entlehnst nicht.

13 Und Jehovah wird dich machen1 zum Haupt und nicht zum Schwanze, daß du nur oben bist und nicht unten seiest, wenn du hörst auf Jehovahs, deines Gottes, Gebote, die ich dir heute gebiete, daß du sie haltest und tust;

  1. geben

14 Und nicht von all den Worten, die ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken abweichest, so daß du anderen Göttern nachgehst ihnen zu dienen.

15 Aber wenn du nicht hörst auf die Stimme Jehovahs, deines Gottes, so daß du haltest zu tun alle Seine Gebote und Seine Satzungen, die ich dir heute gebiete, so wird geschehen, daß alle diese Flüche über dich kommen und dich erreichen.

16 Verflucht bist du in der Stadt und verflucht bist du auf dem Felde;

17 Verflucht dein Korb und dein Backtrog;

18 Verflucht ist deines Leibes Frucht und die Frucht deines Bodens, der Wurf deiner Rinder und die Zucht deines Kleinviehs;

19 Verflucht bist du in deinem Eingang und verflucht in deinem Ausgang.

20 Senden wird Jehovah wider dich die Verfluchung, die Bestürzung und die Bedrohung in allem, wozu du deine Hand ausreckst, das du tust, bis du vernichtet wirst, und du eilends umkommst, vor dem Bösen deiner Handlungen, daß du Mich verlassen hast.

21 Jehovah wird dir anhängen die Pest, bis daß sie dich verzehrt von dem Boden, auf den du kommen wirst, ihn einzunehmen.

22 Schlagen wird dich Jehovah mit Schwindsucht und mit Fieberglut und mit hitzigem und mit entzündlichem Fieber, und mit Dürre und mit Kornbrand und mit Vergilbung, und sie werden dir nachsetzen, bis du umkommst.

23 Und deine Himmel über deinem Haupte werden Erz und unter dir die Erde wird Eisen sein.

24 Als Regen für dein Land wird Jehovah dir Staubpulver und Flugsand1 geben; vom Himmel kommt er herab über dich, bis daß du vernichtet bist.

  1. Staub

25 Jehovah wird dich geschlagen dahingeben vor deinem Feind; auf einem Wege wirst du wider ihn ausziehen, und auf sieben Wegen vor ihm fliehen, und wirst zum Grauen werden allen Königreichen der Erde.

26 Und dein Leichnam wird zur Speise allem Gevögel des Himmels und für das Getier1 der Erde, und niemand wird sie von dannen aufscheuchen.

  1. Vieh

27 Und Jehovah wird dich schlagen mit dem Geschwür Ägyptens und mit Goldaderknoten und mit Krätze und mit Ausschlag, die niemand zu heilen vermag.

28 Schlagen wird dich Jehovah mit Wahnsinn und mit Blindheit und Stumpfsinn des Herzens.

29 Und du wirst tappen in der Mittagshelle, wie der Blinde tappt im Dunkeln, du wirst kein Gelingen haben auf deinen Wegen, und wirst eitel Unterdrückung und Plünderung erleiden alle Tage, und niemand wird dich retten.

30 Du wirst dir ein Weib verloben, aber ein anderer Mann wird sie beschlafen. Ein Haus wirst du bauen, aber nicht darin wohnen1, einen Weinberg pflanzen, aber nicht genießen.

  1. sitzen

31 Dein Ochse wird vor deinen Augen geschlachtet und du wirst nicht davon essen. Dein Esel wird dir vor deinem Angesicht entrissen und er wird nicht zu dir zurückkehren. Dein Kleinvieh wird deinem Feind gegeben, und niemand ist da, der dich rettete.

32 Deine Söhne und deine Töchter werden einem anderen Volke gegeben, und deine Augen sehen es und verzehren ob ihnen den ganzen Tag, aber nichts ist in der Kraft deiner Hand1.

  1. und deine Hand wird nicht zum Gotte `sein'

33 Die Frucht deines Bodens und all deinen Erwerb verzehrt ein Volk, das du nicht kennst, und nur unterdrückt und zerschlagen bist du alle deine Tage.

34 Und wirst wahnsinnig sein ob all dem Anblick dessen, was dein Auge sehen muß1.

  1. Ansehen deiner Augen, das du sehen mußt

35 Schlagen wird dich Jehovah mit dem bösen Geschwür an den Knien und an den Schenkeln, von dem du nicht vermagst geheilt zu werden, von der Sohle deines Fußes bis zu deinem Scheitel.

36 Jehovah läßt dich und deinen König, den du über dich eingesetzt, zu einer Völkerschaft gehen, die du nicht kennst, weder du, noch deine Väter, und wirst dort anderen Göttern dienen, dem Holz und Stein.

37 Und wirst zum Entsetzen, zum Sprichwort und zur Stachelrede werden unter allen den Völkern, unter die dich Jehovah führen läßt.

38 Viel Samen wirst du in das Feld hinausbringen und wenig einsammeln; denn die Heuschrecke frißt es ab.

39 Weinberge wirst du pflanzen und bebauen1; aber den Wein sollst du nicht trinken noch heimbringen, weil der Wurm ihn fressen wird.

  1. bedienen

40 Ölbäume wirst du haben in all deiner Grenze; aber nicht mit Öl dich salben; denn dein Ölbaum wirft ab1.

  1. d.h. die Früchte

41 Söhne und Töchter wirst du zeugen, aber sie werden dein nicht sein, denn sie werden in die Gefangenschaft gehen.

42 Alle deine Bäume und deines Bodens Frucht nimmt die Grille ein.

43 Der Fremdling, der in deiner Mitte ist, wird höher und höher hinaufsteigen über dich, und du wirst immer tiefer und tiefer hinabkommen.

44 Er wird dir leihen und du wirst ihm nicht leihen. Er wird zum Haupte sein, du aber wirst zum Schwanze werden.

45 Und all diese Flüche kommen über dich, und setzen dir nach und erreichen dich, bis du vernichtet bist, denn du hast auf die Stimme Jehovahs, deines Gottes nicht gehört, so daß du hieltest Seine Gebote und Seine Satzungen, die Er dir gebot.

46 Und sie werden zum Zeichen und Wahrzeichen an dir und an deinem Samen werden ewiglich.

47 Darum, daß du bei all dem Vielen Jehovah, deinem Gott, nicht mit Fröhlichkeit und gutem Herzen gedient hast.

48 Und dienen sollst du deinen Feinden, denn Jehovah sandte wider dich, mit Hunger und mit Durst und mit Nacktheit und mit Mangel an allem; und ein eisern Joch wird Er auf deinen Nacken legen1, bis daß Er dich vernichte.

  1. geben

49 Aus der Ferne vom Ende der Erde wird Jehovah eine Völkerschaft heraufbringen1 wider dich, wie der Adler daherschießt, eine Völkerschaft, deren Zunge du nicht verstehst2.

  1. erheben
  2. hörst

50 Eine Völkerschaft starken Angesichts, die das Angesicht des Alten nicht ansieht1, noch Gnade für den Jungen hat,

  1. erhebt

51 Und sie verzehrt die Frucht deines Viehs und deines Bodens Frucht, bis daß du vernichtet bist, die dir nichts verbleiben läßt von Korn, von Most und Öl, vom Wurfe deiner Rinder und von deines Kleinviehs Zucht, bis daß es dich zerstört hat.

52 Und wird dich bedrängen in allen deinen Toren, bis herabkommen deine Mauern, die hohen und festen, auf welche du vertrautest, in deinem ganzen Land, und wird dich bedrängen in allen deinen Toren, in deinem ganzen Lande, das Jehovah, dein Gott, dir gegeben hat.

53 Und wirst verzehren deine Leibesfrucht, deiner Söhne und deiner Töchter Fleisch, die Jehovah, dein Gott, dir gab, in der Bedrängnis und der Enge, womit dein Feind dich beengt hat.

54 Der Mann, der weichlich und sehr üppig ist in dir, - sein Auge wird böse sein wider seinen Bruder und wider das Weib seines Busens und wider die übrigen seiner Söhne, die er übrigließ,

55 Wenn er einem von ihnen geben sollte von dem Fleisch seiner Söhne, die er ißt; weil ihm nichts von allem war, bleibt in der Bedrängnis und in der Enge, womit der Feind dich beengen wird in all deinen Toren.

56 Die Weichlichste und die Üppigste unter dir, die niemals versuchte, die Fußsohle auf die Erde zu setzen, vor Üppigkeit und vor Weichlichkeit, ihr Auge wird böse auf den Mann ihres Busens und auf ihren Sohn und auf ihre Tochter,

57 Und ob ihrer Nachgeburt, die zwischen ihren Füßen herausging, und ob ihren Söhnen, die sie gebiert; denn sie ißt sie im Geheimen auf, aus Mangel an allem, in der Bedrängnis und Enge, womit dich dein Feind in deinen Toren beengt;

58 Wenn du nicht hältst, daß du tust alle die Worte dieses Gesetzes, die in diesem Buch geschrieben sind, so daß du fürchtest diesen herrlichen und furchtbaren Namen, Jehovah, deinen Gott:

59 So wird Jehovah wundersame Schläge führen wider dich und Schläge wider deinen Samen, große, dauernde Schläge, und böse, dauernde Krankheiten.

60 Und Er wird wieder bringen über dich all die Seuchen Ägyptens, von denen dir bangte, und sie werden dir anhangen.

61 Auch allerlei Krankheiten und allerlei Schläge, die nicht in dem Buche des Gesetzes geschrieben sind, wird Jehovah über dich heraufbringen, bis daß du vernichtet bist.

62 Und euer werden wenig Leute verbleiben, statt daß ihr waret wie die Sterne der Himmel an Menge, weil du nicht gehört hast auf die Stimme Jehovahs, deines Gottes.

63 Und es wird geschehen, wie Jehovah Sich über euch gefreut hatte, daß Er Gutes täte und euch mehrete, so freuet Sich jetzt Jehovah über euch, euch zu zerstören und auch zu vernichten, daß ihr hingerafft werdet von dem Boden, dahin du kommst, ihn einzunehmen.

64 Und Jehovah wird dich zerstreuen unter alle Völker von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende1 der Erde; und wirst da anderen Göttern dienen, die du nicht kanntest, du, noch deine Väter, Holz und Stein.

  1. bis zum Ende

65 Und unter diesen Völkerschaften sollst du nicht rasten und keine Ruhe sein für die Sohle deines Fußes und Jehovah gibt dir dort ein zitterndes Herz und ein Verschmachten der Augen und ein Vergehen der Seele.

66 Daß dein Leben dir gegenüber hängt und du Nacht und Tag schauderst, und nicht an dein Leben glaubst.

67 Am Morgen wirst du sagen: Ach, wäre es doch Abend1, und am Abend wirst du sagen: Wäre es doch Morgen2! - Vor Schauer des Herzens, wie es dich schaudert, und bei dem Anblick dessen, das dein Auge sieht3.

  1. wer gibt mir Abend?
  2. wer gibt mir Morgen?
  3. beim Ansehen deiner Augen, das du siehst

68 Und Jehovah bringt dich dann zurück auf Schiffen nach Ägypten auf dem Wege, davon ich dir gesagt, du sollst ihn nicht mehr sehen1; und ihr müsset euch dort verkaufen an deine Feinde zu Knechten und zu Dienstmägden, und niemand will euch kaufen. Das sind die Worte des Bundes, den Jehovah Mose gebot im Lande Moab mit den Söhnen Israels zu schließen, außer dem Bund, den Er in Choreb mit ihnen geschlossen hatte.

  1. nicht mehr hinzutun zu sehen

Chapter 29

Erneuerung des Bundes.

1 Und Mose rief dem ganzen Israel und sprach zu ihnen: Ihr habt gesehen alles, was Jehovah vor euren Augen in Ägyptenland getan an Pharao und allen seinen Knechten und an seinem ganzen Land.

2 Die großen Versuchungen, die deine Augen sahen, Seine Zeichen und großen Wahrzeichen.

3 Aber Jehovah hat euch kein Herz gegeben zu erkennen, noch Augen zu sehen, noch Ohren zu hören, bis auf diesen Tag.

4 Und die vierzig Jahre, die ich euch in der Wüste geführt, alterten nicht eure Gewänder an euch, und dein Schuh alterte nicht an deinem Fuß.

5 Ihr habt kein Brot gegessen und keinen Wein noch starkes Getränk getrunken, auf daß ihr wisset, daß Ich, Jehovah, euer Gott, bin.

6 Und ihr kamt an diesen Ort, und es zog aus Sichon der König von Cheschbon und Og, König von Baschan, uns entgegen zum Streite, und wir schlugen sie.

7 Und wir nahmen ihr Land und gaben es zum Erbe dem Rubeniter und dem Gaditer und dem halben Stamm Menascheh.

8 Und ihr sollt die Worte dieses Bundes halten und sie tun, auf daß ihr klug seiet in allem, was ihr tut.

9 Ihr habt auch heute alle von euch vor Jehovah, euren Gott, gestellt: eure Häupter, eure Stämme1, eure Ältesten und eure Vorsteher, alle Männer Israels.

  1. Ruten

10 Eure Kindlein, eure Weiber und dein Fremdling, der in der Mitte deines Lagers ist, von dem, der dein Holz haut, bis zu dem, der dein Wasser schöpft.

11 Auf daß du heute in den Bund Jehovahs, deines Gottes, übergehst und in Seinen Eid, den Jehovah, dein Gott, heute mit dir schließt,

12 Auf daß Er heute dich als Sein Volk bestätige, und Er zum Gott dir sei, wie Er zu dir geredet hat, und wie Er deinen Vätern, dem Abraham, dem Isaak und dem Jakob geschworen hat.

13 Und nicht mit euch, euch allein schließe Ich diesen Bund und diesen Eid,

14 Sondern sowohl mit dem, der heute hier mit uns vor Jehovah, unserem Gotte, steht, als auch mit dem, der heute nicht bei uns ist;

15 Denn ihr wisset, wie wir in Ägyptenland wohnten1, und wie wir mitten durch die Völkerschaften durchzogen, durch die ihr durchzoget.

  1. saßen

16 Und sahet ihre Scheusale und ihre Götzen, Holz und Stein, Silber und Gold, die bei ihnen waren.

17 Daß nicht unter euch ein Mann sei oder ein Weib, oder eine Familie oder ein Stamm1, der heute sein Herz wende von Jehovah, unserem Gott, um zu gehen, zu dienen den Göttern dieser Völkerschaften, daß nicht unter euch sei eine Wurzel, die mit Galle und Wermut fruchtbar sei;

  1. Rute

18 Und es geschehe, daß er, wenn er die Worte dieses Eides hört, sich in seinem Herzen segne und spreche: Friede ist mir, wenn gleich ich in meines Herzens Eigensinn wandle, um das Schwelgende mit dem Dürstenden wegzuraffen.

19 Jehovah ist nicht willens ihm zu vergeben, vielmehr wird dann Jehovahs Zorn und Sein Eifer rauchen wider diesen Mann, und auf ihm lagern alle Verwünschung1, die in diesem Buch geschrieben ist, und Jehovah wird seinen Namen unter den Himmeln auswischen;

  1. aller Eid

20 Und Jehovah wird ihn ausscheiden zum Übel aus allen Stämmen1 Israels, nach all den Verwünschungen2 des Bundes, der im Buche dieses Gesetzes geschrieben ist.

  1. Ruten
  2. aller Eid

21 Und sprechen wird das spätere Geschlecht, eure Söhne, die nach euch erstehen, und der Ausländer, der aus fernem Lande kommt, und die sehen die Schläge dieses Landes und seine Krankheiten, die Jehovah sie erkranken läßt:

22 Schwefel und Salz, eine Brandstätte wird all ihr Land sein, wird nicht besät werden, und nicht sprossen, und wird in ihm kein Kraut aufgehen, wie mit der Umkehrung von Sodom, Gomorrah, Admah und Zeboim, die Jehovah in Seinem Zorn und Grimm hat umgekehrt;

23 Und alle Völkerschaften werden sprechen: Warum hat Jehovah also diesem Lande getan? Warum großer Zorn entbrannt?

24 Und sie werden sagen: Darum, daß sie verließen den Bund Jehovahs, ihrer Väter Gott, den Er mit ihnen geschlossen, da Er sie aus Ägyptenland ausführte,

25 Und gegangen sind und anderen Göttern dienten und sie anbeteten, Götter, die sie nicht kannten, und die ihnen nicht verteilt worden sind.

26 Und es entbrannte Jehovahs Zorn wider dieses Land, so daß Er all den Fluch, der in diesem Buch geschrieben steht, über dasselbe hat gebracht.

27 Und Jehovah rodete sie aus von ihrem Boden, in Zorn und in Grimm und in großer Entrüstung, und warf sie in ein anderes Land, wie an diesem Tag.

28 Das Geheime ist Jehovahs, unseres Gottes, und das Geoffenbarte unser und unsrer Söhne ewiglich, zu tun all die Worte dieses Gesetzes.

Chapter 30

Wiederbringung des Volkes.

1 Und geschehen wird, wenn alle diese Dinge1 über dich kommen, der Segen und der Fluch, die ich vor dich lege2; wenn du zu deinem Herzen dich zurückwendest, wo du auch unter den Völkerschaften bist, dahin dich Jehovah, dein Gott, verstoßen hat,

  1. Worte
  2. gebe

2 Und kehrst zurück zu Jehovah, deinem Gott, und hörst auf Seine Stimme nach allem, was ich heute dir gebiete, du und deine Söhne, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele;

3 So wendet Jehovah, dein Gott, deine Gefangenschaft zurück, und erbarmt Sich deiner, und wendet Sich zurück und bringt dich zusammen aus allen Völkern, wohin dich Jehovah, dein Gott, zerstreut hat.

4 Wenn deine Verstoßenen am Ende der Himmel wären, so wird doch Jehovah, dein Gott, dich von dannen zusammenbringen und von dannen holen;

5 Und wird dich hineinbringen Jehovah, dein Gott, zum Lande, das deine Väter erblich besessen hatten, und du wirst es erblich besitzen; und Er wird Gutes dir tun, und deiner mehr machen, als deiner Väter waren.

6 Und Jehovah, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deines Samens, so daß du Jehovah, deinen Gott, liebst von deinem ganzen Herzen und von deiner ganzen Seele, auf daß du leben mögest.

7 Und Jehovah, dein Gott, wird all diese Verwünschungen1 auf deine Feinde legen2 und auf die, so dich hassen, die dir nachsetzen.

  1. Eide
  2. geben

8 Und du wirst dich zurückwenden und auf die Stimme Jehovahs hören und alle Seine Gebote tun, die ich dir gebiete.

9 Und Jehovah, dein Gott, wird dir Überfluß geben in allem Tun deiner Hand, an der Frucht deines Leibes und an der Frucht deines Viehs und an der Frucht deines Bodens, zum Guten; denn Jehovah wird Sich wieder über dich freuen1 zum Guten, wie Er Sich über deine Väter freute;

  1. umkehren zu freuen

10 So du hörst auf die Stimme Jehovahs, deines Gottes, daß du hältst Seine Gebote und Seine Satzungen, die geschrieben sind im Buche dieses Gesetzes, wenn du dich von deinem ganzen Herzen und von deiner ganzen Seele zu Jehovah, deinem Gotte, zurückwenden wirst.

11 Denn dieses Gebot, das ich dir heute gebiete, ist nicht zu wundersam für dich und ist nicht zu fern.

12 Es ist nicht in den Himmeln, daß du sagen könntest: Wer steigt für uns hinauf gen Himmel und holt es für uns und läßt es uns hören, auf daß wir es tun.

13 Und es ist nicht jenseits des Meeres, daß du sagen könntest: Wer fährt für uns jenseits des Meeres und holt es für uns hinüber und läßt es uns hören, daß wir es tun?

14 Denn das Wort ist dir sehr nahe; in deinem Mund und in deinem Herzen ist es, daß du es tust.

15 Siehe, ich habe heute vor dich gegeben Leben und das Gute, und den Tod und das Böse;

16 Da ich dir heute gebiete, Jehovah, deinen Gott, zu lieben, in Seinen Wegen zu wandeln und Seine Gebote und Seine Satzungen und Seine Rechte zu halten. Und du wirst leben und dich mehren, und Jehovah, dein Gott, wird dich segnen in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen.

17 So aber sich dein Herz wendet und du nicht gehorchst, und wirst abgeführt, daß du andere Götter anbetest und ihnen dienst:

18 Sage ich euch heute an, daß ihr umkommen1 werdet und eure Tage nicht verlängert werden auf dem Boden, da du über den Jordan übersetzest, um hineinzukommen, ihn in Besitz zu nehmen;

  1. umkommend umkommen

19 Himmel und Erde nehme ich heute wider euch zu Zeugen. Leben und Tod, Segen und Fluch habe ich vor dich gelegt1. So erwähle das Leben auf daß du lebest, du und dein Same!

  1. gegeben

20 Daß du Jehovah, deinen Gott, liebest, auf Seine Stimme hörst und Ihm anhangest; denn Er ist dein Leben und die Länge deiner Tage, daß du wohnst auf dem Boden, den Jehovah deinen Vätern, dem Abraham, dem Isaak und dem Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.

Chapter 31

Mose sagt sein Amt auf und stellt Joschua als Heerführer auf.

1 Und Mose ging und redete diese Worte zu ganz Israel,

2 Und sprach zu ihnen: Hundertzwanzig Jahre bin ich heute alt1; ich vermag nicht ferner auszugehen und einzugehen, und Jehovah hat zu mir gesprochen: Du sollst nicht über diesen Jordan übersetzen.

  1. ein Sohn von 120 Jahren

3 Jehovah, dein Gott, Er zieht vor dir hinüber; Er vernichtet diese Völkerschaften vor dir, auf daß du sie einnehmest. Joschua, der zieht vor dir hinüber, wie Jehovah geredet hat.

4 Und Jehovah wird ihnen tun, wie Er dem Sichon und dem Og, den Königen des Amoriters und ihrem Lande tat, die Er vernichtet hat.

5 Und Jehovah gibt sie vor euch dahin, und ihr sollt ihnen tun nach all dem Gebot, das ich euch geboten habe.

6 Seid stark und rüstig, fürchtet euch nicht und laßt euch nicht vor ihnen grauen. Denn Jehovah, dein Gott, geht mit dir. Er wird dich nicht aufgeben noch verlassen.

7 Und Mose rief den Joschua und sprach zu ihm vor den Augen von ganz Israel: Sei stark und rüstig; denn du sollst dieses Volk hineinbringen in das Land, das Jehovah ihren Vätern geschworen hat, ihnen zu geben; und sollst es unter sie zum Erbe verteilen.

8 Und Jehovah ist es, Der vor dir geht und Er wird mit dir sein. Er wird dich nicht aufgeben noch verlassen; fürchte dich nicht und entsetze dich nicht.

9 Und Mose schrieb dieses Gesetz und gab es den Priestern, den Söhnen Levis, welche die Bundeslade Jehovahs trugen, und all den Ältesten von Israel.

10 Und Mose gebot ihnen und sprach: Am Ende von sieben Jahren zur bestimmten Zeit des Erlaßjahres, am Feste der Laubhütten,

11 Da ganz Israel kommt, zu sehen das Angesicht Jehovahs, deines Gottes, an dem Orte, den Er erwählen wird, sollst du vorlesen dieses Gesetz in Gegenwart von ganz Israel vor ihren Ohren.

12 Versammle das Volk, die Männer und die Weiber und die Kindlein und deinen Fremdling, der in deinen Toren ist, auf daß sie hören und auf daß sie lernen, und Jehovah, euren Gott fürchten, und halten und tun alle Worte dieses Gesetzes;

13 Und ihre Söhne, die davon nichts wuß-ten, sollen hören und lernen fürchten Jehovah, euren Gott, alle Tage, die ihr lebt auf dem Boden, dahin ihr über den Jordan übergeht, ihn einzunehmen.

14 Und Jehovah sprach zu Mose: Siehe, deine Tage nahen zum Sterben. Rufe Joschua und stellet euch in das Versammlungszelt, damit Ich ihm gebiete. Und Mose ging mit Joschua und stellten sich in das Versammlungszelt.

15 Und Jehovah erschien im Zelt in einer Wolkensäule, und die Wolkensäule stand über dem Eingang des Zeltes.

16 Und Jehovah sprach zu Mose: Siehe, du legst dich zu deinen Vätern, und dieses Volk möchte aufstehen und den ausländischen Göttern des Landes nachbuhlen, in dessen Mitte es hineinkommen wird, und Mich verlassen und den Bund zunichte machen, den Ich mit ihm geschlossen habe.

17 Und Mein Zorn würde entbrennen an jenem Tag wider dasselbe; und Ich werde es verlassen und Mein Angesicht vor ihnen verbergen, daß es verzehrt werde; und viele Übel und Drangsale werden es treffen; und an jenem Tag wird es sprechen: Ist es nicht also, daß diese Übel mich treffen1, weil mein Gott nicht in meiner Mitte ist?

  1. finden

18 Ich aber will Mein Antlitz ganz und gar vor ihm verbergen1 an jenem Tag ob all dem Bösen, das es getan, weil es sich zu anderen Göttern wendete.

  1. verbergend verbergen

19 Und nun schreibe euch diesen Gesang auf und lehre ihn die Söhne Israels, lege ihn in ihren Mund, auf daß Mir dieser Gesang Zeuge sei wider die Söhne Israels,

20 Wenn Ich sie auf den Boden hineinbringe, den Ich seinen Vätern geschworen habe, da Milch und Honig fließen, und es ißt und satt wird und fett, und sich wendet zu anderen Göttern und ihnen dient, und Mich verschmäht und Meinen Bund zunichte macht,

21 Und es wird geschehen, daß viele Übel und Drangsale es treffen1; und dann soll es diesen Gesang anheben2 vor ihm zum Zeugnis, - denn es soll nicht vergessen werden aus dem Munde seines Samens, weil Ich sein Gebilde weiß, was es tut heutzutage, bevor Ich es noch in das Land hineingebracht, das Ich geschworen habe.

  1. finden
  2. antworten

22 Und Mose schrieb diesen Gesang an selbigem Tage und lehrte ihn die Söhne Israels.

23 Und Joschua, dem Sohne Nuns, gebot Er und sprach: Sei stark und mächtig; denn du sollst die Söhne Israels in das Land hineinbringen, das Ich ihnen geschworen habe; und Ich werde mit dir sein.

24 Und es geschah, da Mose vollendet hatte die Worte dieses Gesetzes allesamt in das Buch zu schreiben,

25 Da gebot Mose den Leviten, welche die Lade des Bundes Jehovahs trugen und sprach:

26 Nehmet das Buch dieses Gesetzes und legt es zur Seite der Bundeslade Jehovahs, eures Gottes, auf daß es dort sei ein Zeuge wider dich.

27 Denn ich weiß deine Widerspenstigkeit und deinen Nacken, den harten. Sehet, während ich noch heute lebe unter euch, seid ihr gegen Jehovah widerspenstig gewesen; und wie werdet ihr es erst nach meinem Tode sein?

28 Versammelt zu mir alle Ältesten eurer Stämme1 und eure Vorsteher, und ich will vor ihren Ohren diese Worte reden und Himmel und Erde, wider sie zu Zeugen nehmen;

  1. Ruten

29 Denn ich weiß, daß ihr nach meinem Tode verderblich handelt, und von dem Wege abweichet, den ich euch geboten habe, und es wird euch in späteren Tagen Böses widerfahren, wenn ihr tut, was in Jehovahs Augen böse ist, und durch eurer Hände Tat Ihn reizet.

30 Und Mose redete vor den Ohren der ganzen Versammlung Israels die Worte dieses Gesangs, bis sie alle waren.

Chapter 32

Moses Lied und Weissagung.

1 Ihr Himmel horchet auf, und ich werde reden; und meines Mundes Sprüche höre die Erde!

2 Wie Regen träufle meine Lehre und mein Spruch riesle wie der Tau. Wie Regenschauer auf junges Grün, wie Regengüsse auf das Kraut.

3 Denn ich rufe an Jehovahs Namen. Gebt Größe unserem Gotte.

4 Der Fels! Vollkommen ist Sein Werk! Denn Recht sind alle Seine Wege. Ein Gott der Treue, ohne Verkehrtheit! Gerecht und gerade ist Er.

5 Es hat sich Ihm verdorben; nicht Seine Söhne, ihr eigener Makel sind sie; ein Geschlecht, krumm und verdreht.

6 Vergeltet ihr also dem Jehovah, ihr töricht und unweises Volk? Ist Er dein Vater nicht, Der dich erworben, - Er, Der dich gemacht und bereitet hat?

7 Gedenk der Ewigkeit Tage, merke auf die Jahre von Geschlecht zu Geschlecht. Frage deinen Vater, der sagt es dir an, deine Ältesten, und sie werden es dir sagen.

8 Da der Höchste den Völkerschaften ihr Erbe austeilte, da Er trennte die Söhne der Menschen, bestellte Er der Völker Grenzen, nach der Zahl der Söhne Israels.

9 Denn Jehovahs Teil ist Sein Volk, Jakob der Anteil1 Seines Erbes.

  1. der Strick

10 Er fand ihn im Land der Wüste, und in der Leere, dem Geheul, im Wüstenland; Er führte ihn umher, verständigte ihn und bewahrte ihn wie Seinen Augapfel.

11 Wie der Adler aufregt sein Nest, über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, ihn nimmt und auf seinen Fittichen trägt:

12 Jehovah führte ihn allein, und kein ausländischer Gott war mit Ihm.

13 Er ließ ihn fahren über der Erde Opferhöhen und essen des Feldes Ertrag; und ließ ihn saugen Honig aus der Felsklippe und Öl aus dem Kiesel des Felsen.

14 Butter von dem Rinde und des Kleinviehs Milch, mit dem Fett der Lämmer und Widder, der Söhne Baschans und der Böcke, mit dem Nierenfett des Weizens und der Weinbeere Blut, den Wein, trankest du.

15 Und Jeschurum ward fett und schlug aus - du wurdest fett, dick und feist - er gab auf Gott, Der ihn machte und verunehrte den Felsen seines Heils.

16 Sie erregten Ihn zum Eifern durch Fremde1, sie reizten Ihn durch Greuel.

  1. d.h. Götter

17 Sie opferten den Unholden, die Gott nicht sind, Göttern, die sie nicht gekannt, neuen, die aus der Nähe kamen, die eure Väter nicht scheuten.

18 Dem Felsen, Der dich gezeugt, läßt du außer Acht, hast Gott, Der dich gestaltet, vergessen.

19 Und das sah Jehovah und verwarf gereizt Seine Söhne und Seine Töchter;

20 Und Er sprach: Mein Angesicht will Ich vor ihnen verbergen, will sehen, was ihr Letzteres sein wird; denn ein verkehrt Geschlecht sind sie, Söhne, keine Treue ist in ihnen.

21 Sie erregten Mich zum Eifern durch Nicht-Götter, sie reizten Mich durch ihre Nichtigkeiten, Ich aber will sie erregen zum Eifern, an einem Nicht-Volk, durch eine törichte Völkerschaft will Ich sie reizen.

22 Denn ein Feuer ist angefacht in Meinem Zorn und es lodert bis zur untersten Hölle, und es frißt auf die Erde und ihr Gewächs und entflammt die Grundfesten der Berge.

23 Böses will Ich sammeln über sie, will Meine Pfeile auf sie verschießen.

24 Erschöpft vom Hunger und abgezehrt von Fieberglut und bitterer Seuche, entsende Ich der Untiere Zahn über sie mit dem brennenden Gift der im Staube Kriechenden.

25 Draußen beraubt das Schwert, und der Schrecken aus den Kammern, Jüngling wie Jungfrau, den Säugling mit dem greisen Manne.

26 Ich spräche: Zerstieben will Ich sie, will zu Ende bringen1 ihr Andenken bei den Menschen.

  1. feiern lassen

27 Bangte mir nicht vor des Feindes Unmut, daß nicht ihre Dränger es besäen, daß sie nicht sprächen: Unsere erhabene Hand und nicht Jehovah hat all dies getan!

28 Denn eine Völkerschaft sind sie, bei denen der Rat verloren ist, und ist in ihnen keine Einsicht.

29 O daß sie weise wären und es vernähmen, daß sie ihr Letzteres einsehen möchten.

30 Wie sollte einer sonst Tausenden nach- setzen, und zwei Zehntausend in die Flucht schlagen, wenn nicht ihr Fels sie verkauft, Jehovah sie nicht überantwortet hätte?

31 Denn nicht wie unser Fels ist ihr Fels und unsere Feinde seien Schiedsrichter.

32 Denn von Sodoms Weinstock ist ihr Weinstock und von Gomorrahs Gefilden; Weinbeeren von Galle sind ihre Weinbeeren, und sie haben bittere Trauben.

33 Ihr Wein ist Gift der Drachen und grausame Galle der Ottern.

34 Ist das nicht verschlossen bei Mir, versiegelt in Meinen Schätzen?

35 Mein ist Rache und Vergeltung zur Zeit, da ihr Fuß wankt; denn nahe ist der Tag ihrer Not, und ihr Verhängnis kommt schleunig.

36 Denn Jehovah wird rechten für Sein Volk; und über Seine Knechte wird es Ihn gereuen, wenn Er sieht, daß die Hand vergangen und mit dem Eingeschlossenen und Verlassenen zu Ende ist,

37 Und man sagt: Wo sind nun ihre Götter, der Fels, auf den sie sich verließen?

38 Die das Fett ihrer Opfer aßen, den Wein ihrer Trankopfer tranken? Sie mögen sich jetzt aufmachen und euch beistehen, ein Schirm sein über euch!

39 Sehet nun, daß Ich, Ich es bin, und kein Gott bei Mir. Ich töte und Ich mache lebendig; Ich habe zerschmettert und Ich werde heilen, und keiner ist, der aus Meiner Hand errettet.

40 Wenn Ich Meine Hand zum Himmel erhebe und spreche: Ich lebe in Ewigkeit.

41 Habe Ich den Blitz Meines Schwertes geschärft, und Meine Hand greift zum Gericht, und werde Rache wiederbringen Meinen Drängern und vergelten denen, so Mich hassen;

42 Werde Meine Pfeile vom Blut berauschen und Mein Schwert soll Fleisch fressen, vom Blute der Erschlagenen und Gefangenen, von der Galle der Rache an dem Feind.

43 Jauchzet ihr Völkerschaften, Sein Volk; denn das Blut Seiner Knechte wird Er rächen, und Rache zurückgeben Seinen Drängern und sühnen Seinen Boden, Sein Volk.

44 Und Mose kam und redete alle Worte dieses Gesangs vor den Ohren des Volkes, er und Joschua, der Sohn Nuns.

45 Und Mose vollendete das Reden aller dieser Worte an ganz Israel.

46 Und er sprach zu ihnen: Nehmet1 euch zu Herzen alle die Worte, die ich euch heute bezeuge, auf daß ihr euren Söhnen gebietet, zu halten, zu tun alle Worte dieses Gesetzes.

  1. leget

47 Denn es ist kein leeres Wort für euch, denn es ist euer Leben, und durch dieses Wort verlängert ihr die Tage auf dem Boden, da ihr über den Jordan übersetzet, ihn einzunehmen.

48 Und Jehovah redete an diesem selbigen Tage zu Mose und sprach:

49 Steig hinauf auf diesen Berg Abarim1, den Berg Nebo, der im Lande Moab ist, der vor Jericho ist, und siehe das Land Kanaan, das Ich den Söhnen Israels zum Eigentum gebe.

  1. d.h. der Übergänge

50 Und stirb auf dem Berge, da du hinaufsteigst, und werde zu deinen Völkern versammelt, wie Aharon, dein Bruder, auf dem Berge Hor gestorben und zu seinen Völkern versammelt worden ist;

51 Darum, daß ihr Mir untreu wurdet inmitten der Söhne Israels am Haderwasser Kadesch, in der Wüste Zin, daß ihr Mich nicht habt geheiligt inmitten der Söhne Israels.

52 Denn du sollst das Land vor dir gegenüber sehen, aber nicht dahin in das Land hineinkommen, das Ich den Söhnen Israels gebe.

Chapter 33

Moses Abschied und Weissagung.

1 Und dies ist der Segen, mit dem Mose, der Mann Gottes, die Söhne Israels vor seinem Tode segnete.

2 Und er sprach: Jehovah ist von Sinai gekommen und von Seir ihnen aufgegangen; Er strahlte vom Berge Paran und ist hergekommen von den Zehntausenden der Heiligkeit, von Seiner Rechten haben sie das Feuer des Gesetzes1.

  1. Erlaß

3 Auch hat Er die Völker lieb. Alle Seine Heiligen sind in deiner Hand und sie sind hingelagert zu Deinen Füßen, und Er wird aufnehmen von Deinen Worten.

4 Ein Gesetz hat für uns Mose geboten, als Erbbesitz der Versammlung Jakobs.

5 Und Er ist König in Jeschurun, da sich die Häupter des Volkes versammeln, Israels Stämme1 allzumal.

  1. Ruten

6 Ruben soll leben und nicht sterben, aber seiner Leute wird eine Zahl1 sein.

  1. d.h. eine kleine Zahl

7 Und dies für Judah; und er sprach: Höre, Jehovah, die Stimme Judahs, daß Du ihn zu seinem Volke hineinbringst. Laß ihm seiner Hände viel sein und sei ihm ein Beistand wider seine Dränger.

8 Und über Levi sprach er: Deine Thummim und deine Urim gehören dem heiligen Mann, Den du versuchtest in Massah, mit Dem du hadertest an den Haderwassern1.

  1. Wassern von Meribah

9 Der zu seinem Vater und zu seiner Mutter spricht: Ich habe ihn nicht gesehen; und seine Brüder erkennt er nicht an, und kennt nicht seine Söhne; denn sie halten Deine Rede und bewahren Deinen Bund.

10 Sie werden Jakob Deine Rechte weisen und Israel Dein Gesetz; sie werden Räuchwerk vor Deine Nase bringen1 und ganze Opfer auf Deinen Altar.

  1. legen

11 Segne, Jehovah, sein Vermögen, und laß das Werk seiner Hände Dir wohlgefallen! Zerschmettere die Lenden derer, die wider ihn aufstehen und die ihn hassen, daß sie nimmer stehen auf.

12 Von Benjamin sprach er: Der Liebling Jehovahs wird in Sicherheit wohnen bei Ihm. Er wird ihn schützen den ganzen Tag, und zwischen Seinen Schultern wohnt er.

13 Und von Joseph sprach er: Gesegnet von Jehovah sei sein Land von des Himmels Köstlichstem, vom Tau und von der Tiefe, die unten lagert,

14 Mit dem köstlichsten Ertrage der Sonne und mit dem Köstlichsten, das die Monde hervortreiben,

15 Und mit den Erstlingen1 der Berge des Ostens und dem Köstlichsten der Hügel der Ewigkeit,

  1. dem Haupte

16 Und von der Erde Köstlichstem und ihrer Fülle und das Wohlgefallen dessen, Der im Dornbusch wohnte. Es komme auf Josephs Haupt und auf den Scheitel des Nasiräers seiner Brüder.

17 Dem Erstgeborenen seines Ochsen sei Ehre, und Einhorns Hörner seien seine Hörner; er stößt damit die Völker allzumal bis an der Erde Enden. Und sie sind Ephraims Zehntausende, und sie sind Menaschehs Tausende.

18 Und zu Sebulun sprach er: Sei fröhlich, Sebulun, in deinem Ausgang und du Issaschar, in deinen Zelten.

19 Völker werden auf den Berg sie rufen, dort werden Opfer der Gerechtigkeit sie opfern, weil des Meeres Überfluß sie saugen und die im Sand verborgenen Schätze.

20 Und von Gad sprach er: Gesegnet sei, der Gad erweitert. Wie ein alter Löwe liegt er hin und zerfleischt Arm und Schädel.

21 Den Erstling ersah er sich; denn allda war der Teil des verborgenen Gesetzgebers: und es kamen her die Häupter des Volkes: er übte1 die Gerechtigkeit Jehovahs und Seine Rechte mit Israel.

  1. tat

22 Und von Dan sprach er: Dan ist das Junge eines Löwen, aus Baschan springt er hervor.

23 Und von Naphthali sprach er: Gesättigt mit Wohlgefallen und voll des Segens von Jehovah ist Naphthali; das Meer und den Mittag wird er erblich besitzen.

24 Und von Ascher sprach er: Gesegnet vor den Söhnen ist Ascher. Er sei seiner Brüder Wohlgefallen; und er tauche in Öl seinen Fuß,

25 Eisen und Erz sind dein Schuh, und wie deine Tage, so dein Ruhm.

26 Keiner ist wie der Gott1 Jeschuruns, Welcher fährt auf den Himmeln, dir beizustehen, und in Seiner Hoheit auf dem Wolkenhimmel.

  1. El

27 Die Wohnstätte des Gottes der Vorzeit und unten die Arme der Welt1. Er hat den Feind fortgetrieben vor dir und gesprochen: Vernichte.

  1. Ewigkeit

28 Und Israel wird wohnen in Sicherheit, allein an Jakobs Quell, im Land des Korns und Mostes, auch werden seine Himmel Tau träufeln.

29 Glücklich bist du, Israel, wer ist wie du, ein Volk, gerettet in Jehovah, Der Schild1 deines Beistandes, und Der das Schwert ist deiner Hoheit. Und deine Feinde täuschen sich an dir und auf ihren Opferhöhen trittst du einher.

  1. die Tartsche

Chapter 34

Moses Tod.

1 Und Mose stieg von dem Flachland Moabs hinauf auf den Berg Nebo, die Spitze1 des Pisgah, vor Jericho, und Jehovah ließ ihn sehen das ganze Land Gilead bis Dan,

  1. das Haupt

2 Und ganz Naphthali und das Land Ephraim und Menascheh und das ganze Land Judah bis zum hintern Meer;

3 Und das Mittagsland1 und den Umkreis2, das Tal3 von Jericho, der Palmenstadt, bis Zoar.

  1. Negeb
  2. d.h. des Jordans
  3. das weite Tal

4 Und Jehovah sprach zu ihm: Dies ist das Land, das Ich dem Abraham, dem Isaak und dem Jakob zugeschworen habe und gesagt: Deinem Samen will Ich es geben. Mit deinen Augen habe Ich dich es sehen lassen; du sollst aber nicht hinüberkommen.

5 Und Mose, der Knecht Jehovahs, starb allda im Lande Moab nach dem Ausspruch1 Jehovahs.

  1. Mund

6 Und Er begrub ihn im Tal1 im Lande Moab, gegenüber Beth Peor, und kein Mann weiß sein Grab bis auf diesen Tag.

  1. Schlucht

7 Und Mose war hundertzwanzig Jahre alt1, da er starb; sein Auge war nicht trüb geworden, noch seine Frische entflohen.

  1. ein Sohn von 120 Jahren

8 Und die Söhne Israels beweinten Mose im Flachlande Moabs dreißig Tage; und die Tage des Weinens der Trauer um Mose waren aus;

9 Und Joschua, der Sohn Nuns, ward erfüllt mit dem Geiste der Weisheit; denn Mose hatte seine Hände auf ihn gelegt1, und die Söhne Israels hörten auf ihn und taten, wie Jehovah Mose geboten hatte.

  1. gelehnt

10 Und es stand in Israel kein Prophet mehr auf wie Mose, den Jehovah gekannt hätte von Angesicht zu Angesicht,

11 Mit allen den Zeichen und Wundern1, dazu ihn Jehovah sandte, daß er sie täte im Lande Ägypten an Pharao und an allen seinen Knechten und an all seinem Lande,

  1. Wahrzeichen

12 Und mit all der starken Hand und all der großen Furcht, so Mose tat vor den Augen von ganz Israel.