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Chapter 9

1 Das Volk, das wandelt1 in Dunkelheit (Finsternis)2, sie sehen ein großes Licht, die Wohnenden im Land des Todesschattens3, ein Licht leuchtet (strahlt) über ihnen.

  1. Wörtlich: „das Volk, die wandeln“ (Part. Pl.; constructio ad sensum)
  2. Hier wird das gleiche Wort für Dunkelheit verwendet, wie in Genesis 1.
  3. Ein aus den Wörtern Schatten und Tod zusammengesetztes Wort.

2 Du vermehrst (machst zahlreich) das Volk, für es hast du die Freude groß gemacht. Sie haben sich gefreut vor dir (deinem Angesicht) wie die Freude in der Erntezeit (Ernte), sie jubeln wie in ihrem Teilen der Beute.

3 Denn das Joch seiner1 Fronarbeit (Last, Bürde) und den Stab seiner Schulter [und] das Zepter (den Stock) ihres Treibers (Antreibers) zerbrichst du wie am Tag Midians.

  1. Hier ist immer noch das Volk gemeint, das wechselseitig mit dem Sg und dem Pl bezeichnet wird.

4 Denn (Fürwahr) jeder Stiefel, der in Dröhnen auftritt und der Mantel (die Uniform), der gewälzt ist in Blut, ist geworden zum Brand, ein Fraß des Feuers.

5 Denn (Fürwahr) ein Kind ist geboren (gezeugt) worden für uns, ein Sohn ist uns gegeben und es kam die Herrschaft auf seine Schulter. Und er hat ihn genannt (gerufen) Wunder Rat (Ratgeber), Gott (ist) Held (stark), ewig Vater, Friedefürst.

6 Reich (Erfüllt) ist die Herrschaft und der Frieden wird nicht enden auf dem Thron Davids und in seinem Königreich. Möge es Bestand haben (er festigt)1 und möge er es stützen (er stützt) durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit, [der] Eifer JHWH Zebaots wird dies tun.

  1. Hi. Inf.