Chapter 16
1 1 {Und}2 Die Pharisäer und Sadduzäer3 kamen, [und] um ihn zu prüfen (auf die Probe zu stellen, herauszufordern), baten sie ihn, ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zu zeigen (vorzuzeigen, vorzuführen, sehen zu lassen).
Original Greek
- [Status: Zuverlässig]
- {Und} - Übliche Markierung im Griechischen zur Eröffnung eines neuen Abschnittes. Im Dt. ist dies unüblich.
- Pharisäer und Sadduzäer - Zwei jüd. Gruppierungen aus Jesu Zeit, die bei Mt auch in Mt 3,7 explizit negativ bewertet werden. Die Pharisäer zeichneten sich durch ihre besondere Strenge bei der Auslegung und der Befolgung göttlicher Gebote aus, die Sadduzäer waren meist Angehörige der Priesterklasse. Und gerade diese beiden Gruppierungen werden hier als „böses und ehebrecherisches Geschlecht“ bezeichnet.Gut übersetzt bei BigS: „Menschen, die zur pharisäischen oder sadduzäischen Gruppierung gehörten“.
2 Er aber antworte ihnen: „Wenn es Abend geworden ist, sagt ihr: »Heiteres (schönes) Wetter [wird es geben], denn feuerrot ist der Himmel.«
Original Greek
3 Und früh [morgens]: »Heute [wird es] schlechtes Wetter [geben], denn feuerrot [und] bedrohlich (finster) ist der Himmel.« Das Aussehen des Himmels versteht ihr (richtig, sorgfältig) zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeit1 vermögt ihr nicht (könnt ihr nicht) [zu beurteilen].2
Original Greek
- Zeit - W. »Zeiten«.
- Textkritik: Die wörtliche Rede in Vv. 2f. ist in vielen Handschriften nicht überliefert. Viele Kommentare halten die Verse daher für eine spätere Bearbeitung, die etwas ähnliches wie Lk 12,54-56 auch an unserer Stelle nachgetragen habe (so z.B. TCNT); so daher auch wir, obwohl diese Deutung durchaus nicht unumstritten ist (s. z.B. TCG, S. 334f.). In der LF sollte diese Stelle ausgespart werden.
4 Ein böses und ehebrecherisches (bundesbrüchiges)1 Geschlecht (Generation, Pack)2 sucht (verlangt, fordert) ein Zeichen, aber ein Zeichen wird ihr nicht gegeben werden, außer dem Zeichen Jonas.“ Und er ließ sie zurück (stehen) und ging.
Original Greek
- ehebrecherisches (bundesbrüchiges) - Das Verhältnis von JHWH zu seinem Volk ist in der Bibel oft in den Begriffe einer Ehe gedacht (vgl. z.B. Ehe (AT) (WiBiLex)); die Rede vom »ehebrecherischen Geschlecht« meint daher soviel wie »Geschlecht, dass dem Bund, den JHWH mit seinem Volk geschlossen hat, nicht gerecht wird (besonders, indem es anderen Göttern hinterherläuft)«. Dass hier gerade die Pharisäer und Sadduzäer (s. FN b) als ein solches »ehebrecherisches Geschlecht« abqualifiziert werden, ist eigentlich unerhört.
- Geschlecht (Generation, Pack) - Die Rede vom »Geschlecht« hat Mt aus Mk übernommen, wo das Wort beinahe wie ein Schimpfwort verwendet wird (s. Mk 8,12.38; 9,19; vgl. z.B. EWNT I, S. 294; TWNT I, S. 661), was bei Matthäus durch die Hinzufügung deutlicher Adjektive sogar noch verstärkt wird (»böse und ehebrecherisch«; s. ähnlich auch Mt 12,39.45; 17,17).Sinnvoll übersetzt daher z.B. B/N in den Mk-Stellen: »Dieses [böse und ehebrecherische] Pack«
5 {Und} als die Jünger an das jenseitige [Ufer]1 kamen,2 hatten sie vergessen, Brote mitzunehmen.
Original Greek
- an das jenseitige [Ufer] - W. „an das Jenseitige“; stehende Formulierung für eine Überquerung des Sees Gennesaret.
- Als die Jünger ... kamen - Nach der Darstellung des Mt ist offenbar Jesus in Mt 15,39 allein nach Magadan gefahren; die Jünger stoßen nun nachträglich zu ihm (vgl. z.B. Luz 1990, S. 447).
6 {Aber} Jesus sagte ihnen: „Seht zu (gebt acht) und hütet euch (achtet auf) vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!“
Original Greek
7 Sie aber diskutierten [gerade]1 miteinander {sagend}: „Wir haben keine Brote mitgenommen!“2
Original Greek
- [gerade] - Das Verb steht im Gr. im Imperfekt, um zu markieren, dass die Handlung gerade im Vollzug ist.
- Wir haben das Brot nicht mitgenommen! - Im Gr. steht vor diesem Satz ein hoti. Wenn die Jünger hier auf Jesu Wort eingehen, ist dieses mit „weil“ zu übersetzen: „[Das hat er gesagt,] weil wir keine Brote mitgenommen haben!“ Andernfalls ist hoti als Einleitung der wörtlichen Rede zu verstehen und als Doppelpunkt wiederzugeben (vgl. z.B. France 2007, S. 606f., FN 2). Diese Deutung macht hier mehr Sinn; s. die Anmerkungen.
8 Als aber Jesus das merkte, sagte er zu ihnen: „Was diskutiert ihr miteinander, Kleingläubige (von schwachem Vertrauen), dass (weil)1 ihr kein Brot habt?
Original Greek
- dass (weil) - Auch hier steht ein hoti; die Übersetzung hängt ab von der Deutung des hoti in V. 7 (s. FN j).
9 Begreift (versteht, erkennt) ihr noch nicht, und erinnert ihr euch nicht [mehr]1 an die fünf Brote der Fünftausend und [daran], wie viele Körbe ihr [zurück]bekommen habt?
Original Greek
- noch nicht ... und ... nicht [mehr] - Zur doppelten Verneinung s. FN x zur entsprechenden Formulierung in Mk 8,17: Sie legt noch zusätzliche Emphase auf diese kritische Nachfrage; sinngemäßer also etwa: »Begreift ihr [denn immer] noch nicht? Erinnert ihr euch [denn] nicht mehr...?«
10 Und nicht an die sieben Brote der Viertausend und [daran], wie viele Körbe ihr [zurück]bekommen habt?
Original Greek
11 Warum (wie) begreift (versteht, erkennt) ihr nicht, dass ich [gerade] nicht über Brote zu euch sprach? Nehmt euch {aber} in Acht vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer.“
Original Greek
12 Da verstanden sie, dass er nicht meinte (sagte), sich vor dem Sauerteig {des Brotes}1 in Acht zu nehmen, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.
Original Greek
- Textkritik: des Brotes fehlt in einigen Handschriften; die Handschriften, die es haben, schwanken zwischen Sg. und Pl. Wahrscheinlich handelt es sich hier also um eine nachträgliche Einfügung, die den Sinn des Ausspruchs deutlicher machen sollte, den er aber auch so hat: Die Jünger verstehen, dass Jesus nicht von wortwörtlichem Sauerteig sprach, sondern eben von der Lehre. Vgl. z.B. France 2007, S. 607, FN 4.
13 Als {aber} Jesus in das Gebiet von Cäsaräa Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger {und sprach}: „Wer, sagen die Leute, dass ich - der Menschensohn!1 - (dass der Menschensohn)2 sei?“
Original Greek
- Menschensohn - Den Begriff übernimmt Matthäus v.a. aus dem Markusevangelium; hier wie dort fällt er fast ausschließlich dann, wenn Jesus von sich selbst und seiner Rolle beim Ende der Zeit spricht: dass er von den Menschen verworfen, ausgeliefert und getötet werden müsse, dann aber in großer Macht und Herrlichkeit wiederkehren werde (vgl. besonders gut Danove 2003, S. 23-25. Zu näherem s. z.B. Menschensohn (WiBiLex)). Die Wortstellung »ich, der Menschensohn« soll offensichtlich den Kontrast zwischen diesem seinem Menschensohn-Sein und den Fehleinschätzungen der »Leute« zum Ausdruck bringen (so gut Luz 1990, S. 459).
- Textkritik: ich - der Menschensohn! - (dass der Menschensohn) - me (»ich«) wird von der Mehrheit der Textzeugen überliefert; nur wenige - allerdings alte - Handschriften bezeugen die Variante ohne me. Die Variante mit me ist allerdings sicher als die schwierigere Lesart vorzuziehen (so z.B. Luz 1990, S. 452, Anm. 1; anders z.B. TCG, S. 344f.; TCNT).
14 Sie aber sagten: „Die einen [sagen]: »Johannes der Täufer«, andere {aber} »Elija«, andere {aber} »Jeremia oder einer der Propheten«.“
Original Greek
15 Er sagte zu ihnen: „Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei?“
Original Greek
16 Es antwortete {aber} Simon Petrus {und sprach}: „Du bist der Gesalbte1, der Sohn des lebendigen [Gottes].“
Original Greek
- der Gesalbte - Gr. christos. Im Alten Israel wurden Könige durch eine »Salbung« eingesetzt. Zur Zeit Jesu war die Hoffnung verbreitet, dass dereinst ein endzeitlicher König erstehen und Israel retten werde (s. z.B. Messias / Christus (WiBiLex)). Als diesen endzeitlichen König identifiziert Petrus hier Jesus.
17 Jesus {aber} sagte zu ihm: „[Wie] glücklich (selig, glückselig)1 bist du, Simon bar Jona2, denn nicht Fleisch und Blut3 haben dir [das] offenbart (enthüllt), sondern mein Vater im Himmel.4
Original Greek
- [Wie] glücklich (selig, glückselig) - Übliche Einleitung einer sog. »Seligpreisung« (dazu s. näher z.B. Seligpreisung (AT) (WiBiLex). Solche »Seligpreisungen« haben sehr wenig mit einer »Seligsprechung« zu tun; die häufige Übersetzung mit »(glück)selig« ist daher eher unglücklich. Es handelt sich vielmehr um einen freudigen Ausruf, nachdem man etwas an einem Menschen wahrgenommen hat, für das man diesen als »glücklich zu preisen« einschätzt. Jesus freut sich also hier darüber, dass Petrus die Gnade zuteil wurde, Empfänger einer göttlichen Offenbarung zu sein.Sehr gut daher z.B. die Üss. »Wie glücklich bist du...!« (NeÜ); »Glücklich bist du zu preisen...!« (NGÜ).
- bar Jona - W. »Sohn des Jona«. Solche sog. »Patronyme« waren im Alten Israel in etwa die Entsprechung eines Nachnamens.
- Fleisch und Blut - d.h.: Menschen (vgl. Luz 1990, S. 461, FN 58) - was Petrus hier ausspricht, ist menschliches Wissen übersteigendes Wissen, das ihm daher nur von Gottvater offenbart worden sein konnte.
- Himmel - Im Gr. Plural; »Himmel« steht im Gr. meist im Pl., wo das Dt. Sg. verwenden würde.
18 Aber ich sage dir: Du bist Petrus (Fels), und auf dieses Gefels1 werde ich meine Kirche (er)bauen, und die Pforten des Hades2 werden nicht die Oberhand haben (erlangen) über sie (es).3
Original Greek
- Petrus (Fels) ... Gefels - Wortspiel im Gr.: petros (»Fels«) - petra (»Gefels«). S. dazu und zum Rest von Vv. 18f. die Anmerkungen; zu den sprachlichen Aspekten des Wortspiels vgl. immer noch gut z.B. Lampe 1979.
- Die Pforten des Hades sind im Weltbild des Alten Israel die Eingänge zur Unterwelt, dem »Hades«. S. auch dazu die Anmerkungen und vgl. zu Näherem z.B. Lewis 1995.
- sie (es) - Gr. autäs könnte sich entweder beziehen auf petra (»Gefels«) oder, syntaktisch wahrscheinlicher, ekkläsia (»Gemeinde«); vgl. z.B. Luz 1990, S. 464.
19 Ich werde dir die Schlüssel des Reiches des Himmels (der Himmel) geben, und was [auch immer] ([alles,] was) du binden wirst auf der Erde, wird gebunden sein im Himmel (in den Himmeln), und was [auch immer] ([alles,] was) du lösen wirst auf der Erde, wird gelöst sein im Himmel (in den Himmeln).“1
Original Greek
- Zu diesem Vers s. die Anmerkungen.
20 Dann befahl er (ordnete er an, schärfte er ein) den Jüngern, dass sie niemandem sagen sollten, dass er der Gesalbte sei.
Original Greek
21 Von da an begann Jesus, den Jüngern zu zeigen (darzutun, klarzumachen, hinzuweisen), dass er nach Jerusalem gehen und vieles von den Ältesten und Führern und Schriftgelehrten erleiden und getötet werden und am dritten Tage auferstehen müsse.1
Original Greek
- müsse - Signalwort im NT: Was dei („[sein] muss“), ist Teil des göttlichen Heilsplans: Gott hat die in V. 21 zusammengefassten Begebenheiten vorausgeplant und sie spielen eine wichtige Rolle in seinem Plan für seine Schöpfung.
22 Und es nahm ihn beiseite (zu sich) Petrus und begann ihn anzufahren (zu tadeln, zurechtzuweisen) {sagend}: „Gott sei dir gnädig (wohlgesonnen, gütig gesinnt), Herr! Dies darf (soll) dir nicht geschehen (zustoßen)!“
Original Greek
23 Der aber wandte sich um1 und sagte zu Petrus: „Geh hinter mich (geh weg von mir, lass mich in Ruhe),2 Satan! Eine Versuchung (Verführung, Falle) bist du mir, denn du denkst (meinst) nicht die Sache Gottes, sondern die Sache der Menschen.“
Original Greek
- wandte sich um - Oft übersetzt als „er wandte sich Petrus zu“. Das ist aber hier durchaus nicht gesagt; wörtlich steht: „Er aber wandte sich um“ - was sogar bedeuten könnte, dass Jesus sich von Petrus abwendet und diese Abwendung dann kommentiert mit dem Ausruf „Hinter mich, Satan!“ So dann z.B. GN: „Aber Jesus wandte sich von ihm ab und sagte...“ Wegen dem Folgenden ist diese Deutung sogar etwas wahrscheinlicher, s. die nächste FN.
- Geh hinter mich (geh weg von mir, lass mich in Ruhe) - Gr. hupage opiso mou; mehrdeutiger Ausdruck: Er könnte sowohl eine eine entschiedene Zurückweisung sein (»Weg von mir!«) als auch ein Aufruf zur Nachfolge, was v.a. die ganz ähnlich formulierte Rede von der Nachfolge im nächsten Vers nahelegt: ei tis thelei opiso mou elthein (»Wenn einer hinter mir gehen will«, d.h. »mir nachfolgen will«).
24 Dann sagte Jesus seinen Jüngern: „Wenn jemand hinter mir gehen (mir nachfolgen) möchte, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf (mit) und folge mir nach.
Original Greek
25 Denn wer auch immer (jeder, der) sein Leben retten möchte, wird es verlieren. Aber wer auch immer (jeder, der) sein Leben verliert um meinetwillen (wegen mir), wird es erlangen (gewinnen, finden).
Original Greek
26 Denn was würde es einem Menschen helfen (nützen, fördern), wenn er die ganze Welt gewönne, ihm aber sein Leben (Seele) abhanden komme (er sein Leben einbüßte, sein Leben Schaden erlitte)? Oder was kann ein Mensch geben als Tauschmittel (Gegenwert) für sein Leben (seine Seele)?1
Original Greek
- V. 26 ist noch einmal eine nachgeschobene Begründung von V. 25; der Zhg. der beiden Verse ist dabei wohl etwa der: »Nur, wer sein Leben um meinetwillen verliert, wird es erlangen, und darum geht es ja, denn das Leben ist schließlich wichtiger als die ganze Welt, weil einzig das eigene Leben völlig jenseits jeglichen Tauschwerts steht.« Sehr gut daher z.B. HfA: »Denn was gewinnt ein Mensch, wenn ihm die ganze Welt zufällt, er selbst aber dabei Schaden nimmt? Er kann sein Leben ja nicht wieder zurückkaufen!«
27 Denn der Sohn des Menschen wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit1 seines Vaters kommen, und dann wird er vergelten einem jeden nach seinem Tun.
Original Greek
- Herrlichkeit ist im AT eine der zentralsten Eigenschaften Gottes. Die wörtliche Bedeutung der heb. und gr. Begriffe reicht dabei von »Ehre, Ansehen« bis zu etwas wie »Glorie, Lichtschein«, die man sich früher als Attribut von Gottheiten vorstellte (s. z.B. Amzallag 2015, S. 80-82). Bei Mt ist von »Herrlichkeit« bes. dann die Rede, wenn der Text von der Wiederkunft des Menschensohns handelt (s. noch Mt 19,28; 24,30; 25,31), sehr wahrscheinlich hat man also hier v.a. an die verklärte Lichtgestalt dieses wiederkommenden Himmelwesens zu denken haben.
28 Amen, ich sage euch:1 Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken (kennen lernen, erfahren)2 bis sie gesehen haben den Sohn des Menschen kommend in seine Herrschaft (Reich).“
Original Greek
- Amen, ich sage euch - ein sog. »nicht-responsorisches Amen«: Durch »Amen, ich sage euch« eingeleitete Sätze finden sich in der Bibel ausschließlich bei Jesus und dienen v.a. dazu, den folgenden Satz zu markieren als ein(e) mit Vollmacht geäußerte(s) Voraussage / Urteil (BB: »Damit verbürgt er sich dafür, dass seine Worte wahr sind und Gültigkeit haben.«). Die Verheißung in diesem Vers hat also absolute Gültigkeit, da sie schließlich vom einzigen geäußert wird, der überhaupt Voraussagen über diese Geschehnisse machen kann - da er dabei der Hauptakteur sein wird.Sehr sinnvolls übersetzt Zink: »Was ich sage, ist wahr: ...«
- den Tod nicht schmecken (kennen lernen, erfahren) - heb. Idiom; zu einigen weiteren Belegen s. B/S I, S. 751f. Die Bedeutung ist wohl etwa »sterblich sein und sich dieser seienr Sterblichkeit schmerzlich bewusst sein«; vg. BDAG 195.Die meisten Üss. haben schlicht: »Die nicht sterben werden«. Das ist wohl die einfachste Lösung: Die Wiederkunft des Menschensohns liegt nicht etwa in ferner Zukunft, sondern steht unmittelbar bevor - einige von Jesu Hörern werden dann sogar noch am Leben sein.